Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nachrichten aus Österreich

Hohe Belastung: Seniorenheime unter Hitzedruck
Die Hitzewelle hat Vorarlberg fest im Griff. In Seniorenheimen werden Jalousien, Klimaanlagen und angepasste Abläufe eingesetzt, um die Belastung zu reduzieren. Im Hitzesommer 2003 kamen in Frankreich über 10.000 Seniorenheimbewohner ums Leben. Angehörige sind wegen der hohen Temperaturen besorgt.


Vielleicht wählt ja der eine oder andere Senior:innen die FPÖ. Da gibt es keinen von Mensch gemachten Klimawandel und alles wird gut.
 
Innenministerium bietet Syrern Prämie für Heimkehr
Das Innenministerium will Flüchtlinge aus Syrien motivieren, in ihre Heimat zurückzukehren. Daher wird es befristet in den Monaten Juli bis September eine Prämienaktion geben, wie Ressortchef Gerhard Karner (ÖVP) heute in einer Pressekonferenz bekanntgab.

Seit dem Machtwechsel in Damaskus vor rund eineinhalb Jahren haben rund 2.000 Syrerinnen und Syrier Österreich verlassen, teils freiwillig, teils zwangsweise. Karner unterstrich, dass alleine aus Kostengründen eine freiwillige Rückkehr zu bevorzugen sei.

Bis zu 3.000 Euro Prämie
Unterschieden wird zwischen zwei Gruppen. Für jene, die noch im Asylverfahren bzw. in der Grundversorgung sind und subsidiären Schutz haben, soll es 3.000 Euro bei freiwilliger Rückkehr geben. Asylberechtigte sollen statt bisher 1.000 Euro nun 1.500 Euro erhalten.

Mit wie vielen Heimkehrern man rechnet, wollte Karner nicht einschätzen. Es werde jedenfalls nach drei Monaten evaluiert. Dass höhere Zahlungen infrage kämen, wenn sich der Erfolg nicht im erhofften Maß einstellt, verneinte der Innenminister.

Nach Angaben Karners wurden seit dem Sturz des Assad-Regimes rund 13.000 Verfahren von Syrern wieder geöffnet und neu bewertet. Von diesen wurde bei 4.400 Personen der Schutzstatus gesenkt oder sogar aufgehoben.

Kritik der FPÖ
FPÖ-Sicherheitssprecher Gernot Darmann lehnte die Aktion in einer Aussendung ab. Er sieht darin einen „Verrat an der eigenen Bevölkerung“, dass man jenen, die „sich jahrelang auf Kosten der österreichischen Steuerzahler im Land aufgehalten“ hätten, die Heimreise „vergoldet“.

 
„Hitzefrei“ in Österreich nicht vorgesehen
Nicht nur im Freien, sondern auch in Innenräumen ist Hitze eine große Belastung. In anderen Teilen Europas wurden deswegen bereits Schulen geschlossen. Hierzulande wird es aufgrund fehlender Gesetzesgrundlage kein generelles „Hitzefrei“ geben, hieß es auf Anfrage von ORF.at aus dem Bildungsministerium. Ein gesetzlicher „Schnellschuss“ sei „kontraproduktiv und sicher nicht im Interesse der Schulpartner“.

Begründet wird das vor allem mit Betreuungspflichten. Deswegen brauche es eine gesetzliche Klärung zum Thema „hitzefrei“. Bisher seien weder das Bildungsministerium noch die Bildungsdirektionen gesetzlich dazu befugt, die Schulen aufgrund von Hitze zu schließen.

 
"Sie hauen gerade die Nerven weg": Hafenecker zu Hanger in der "ZiB 2" zum Pilnacek-Ausschuss
"Herumscherzen", Zweiklassenjustiz und Du-Sie-Verwirrung: Die Ausschussmitglieder von FPÖ und ÖVP lieferten sich bei Armin Wolf einen Schlagabtausch

Der Untersuchungsausschuss um den Tod Christian Pilnaceks geht in die Sommerpause. Was hat er bisher gebracht? Ein Ausflug an die Donau, viele Gutachten, offene Fragen, geteilte Meinungen. Ein Substrat der vergangenen 23 Sitzungstage bekam man am Mittwoch in der ZiB 2 mit den Ausschussvertretern Andreas Hanger (ÖVP) und Christian Hafenecker (FPÖ) zu sehen.

Einen "Steuergeldverschwendungsausschuss" sieht Hanger in dem Ausschuss, nennt ihn insgesamt "eine Farce", lobt "gute Polizeiarbeit" sowie "hervorragende Arbeit der Staatsanwaltschaft" und insgesamt keine politische Einflussnahme. "Das sieht nur die ÖVP so", merkt ZiB 2-Anchor Armin Wolf an und reicht das Zepter weiter: "Für mich riecht es schon danach, dass hier Personen unter Druck gesetzt worden sind", sagt Hafenecker und zählt Ungereimtheiten auf, etwa "75 Bluetooth-Versuche, die sich keiner erklären kann" und ein Laptop, bei dem die Powershield "mit Akten aus dem Innenministerium" gelöscht worden sei.

"Jetzt tut er wieder herumscherzen"
"Skurril", findet Hanger Hafeneckers Argumentation und einmal mehr, dass der Ausschuss auf einer "Verschwörungstheorie" aufgebaut sei. Ob es nicht ein eigenartiger Vorgang war, dass das Handy Pilnaceks vor der Obduktion der Witwe übergeben wurde, die es dann mit einem Bunsenbrenner zerstört habe und nicht in die Verlassenschaft ging? Darüber ließe sich diskutieren, räumt Hanger ein. Auf mehr will er sich aber nicht einlassen und bringt damit das Gespräch auf die nächst untere Stufe.

 
Drei Tote aus Marchfeldkanal geborgen
Drei Tote sind am Donnerstag bei Gerasdorf (Bezirk Korneuburg) im Marchfeldkanal entdeckt worden. Die Leichen wurden geborgen, bestätigte Polizeisprecher Stefan Loidl auf Anfrage. Derzeit geht die Polizei von einem Unfall bei einer Wehranlage aus.

Die Männer hatten einen Ausflug mit Stand-up-Paddles unternommen. Am Mittwoch hatte die Mutter eines 27-Jährigen ihren Sohn in Wien als abgängig gemeldet, weil sie ihn nicht erreicht hatte. Im Rahmen einer großen Suchaktion wurden die Leichen gefunden. Die Polizei gehe nach derzeitigem Ermittlungsstand von einem Unfall aus, so Loidl.

Bei den Toten soll es sich um Männer im Alter von 27 und 28 Jahren handeln, der dritte wurde bisher nicht identifiziert. Die Frau hatte bei der Polizei angegeben, dass ihr Sohn am Montag mit anderen eine Tour auf dem Marchfeldkanal geplant hatte. Im Bereich einer Wehranlage in Gerasdorf wurden die Stand-up-Paddles und persönliche Gegenstände gefunden.

 
WIFO und IHS sehen „passables“ Wachstum
Das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) und das Institut für Höhere Studien (IHS) zeigen sich in ihrer am Donnerstag präsentierten Sommerprognose hinsichtlich der österreichischen Konjunktur vorsichtig optimistisch. Das WIFO rechnet heuer mit einem Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent, das IHS erhöhte seine Frühjahrsprognose deutlich auf 0,8 Prozent. Die Verhandlungen über ein Ende des Iran-Krieges ließen die Öl- und Treibstoffpreise zuletzt wieder stark sinken. Die heimische Inflation soll heuer 3,0 (WIFO) bzw. 3,2 Prozent (IHS) betragen.

WIFO-Chef Gabriel Felbermayr nannte das Wachstum „nicht stürmisch, aber ganz passabel“. Die Unsicherheit sei aber weiter hoch. IHS-Leiter Holger Bonin sagte, Österreichs Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger seien „noch einmal davon gekommen, sollte der Iran-Krieg zu einem gütlichen Ende kommen“. Dann sollte es nur „eine leichte Wachstumsdelle“ geben. Der Energiepreisschock sei „nach derzeitigem Stand nicht so heftig ausgefallen wie beim Ukraine-Krieg“, so Bonin.

 
Die Arbeitswelt ist nicht für 38 Grad gerüstet
Die Sommer haben sich verändert. Höchste Zeit für Betriebe, sich an die Temperaturen anzupassen

Viele Baustellen sind derzeit untertags wie leergefegt. Zwar schreibt der Gesetzgeber auch bei Rekordhitze kein generelles Hitzefrei beim Arbeiten im Freien vor. Offenbar entscheiden sich Unternehmen dennoch dafür, die Gesundheit der Angestellten über den Baufortschritt zu stellen. In Innenräumen sieht es leider anders aus: Es gibt nur wenig Schutz für jene, die in schlecht oder gar nicht klimatisierten Büros, Geschäften oder Werkstätten bei stickiger Luft unter der Hitze ächzen.

"Früher war das doch auch kein Problem!", werden manche nun einwenden. Extreme Hitzewellen waren in Österreich aber lange die Ausnahme. Mittlerweile sind Rekordtemperaturen über Wochen, vielleicht sogar Monate hinweg, Teil des Arbeitsalltags. Die Welt schleppt sich von einem globalen Hitzerekordjahr zum nächsten. Die Arbeitswelt ist aber nur für einen Sommer wie damals gerüstet.

Hitze macht krank
Das ist umso verwunderlicher, weil bei hohen Temperaturen die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit abnimmt und die Fehleranfälligkeit steigt. Aus Deutschland gibt es Zahlen dazu, dass während Hitzewellen die Zahl der Krankenstände ansteigt. Hitze ist nicht nur unangenehm. Hitze macht krank. Und doch erwarten Betriebe vielerorts von Angestellten, dass sie dieselbe Leistung erbringen, als würde draußen nur ein mildes Lüftchen wehen.

 
Mit innovativer KI-Grafik: Heute.at zieht Grenzen des Landes völlig neu
Das Qualitätsmedium Heute.at hat wieder neue Maßstäbe im Journalismus gesetzt. Während rückständige Medien über die Realität berichten, wie sie ist, legt die Heute-Redaktion diese durch gesellschaftliche Konventionen auferlegte Selbstzensur mutig ab. Dabei zieht man die Grenzen der Medienbranche, sondern sogar des Landes neu – mit verheerenden geopolitischen Folgen.

Die Gratiszeitung, die zwar leider nicht gratis ist (jährlich Millionen Steuergeld), aber dafür zumindest völlig umsonst, liefert die Best-Practice-Benchmark für die digitale Transformation im Journalismus.

Während rückständige Mainstream-Medien stur über eine Topografie berichten, wie sie tatsächlich ist, befreit sich die Heute-Redaktion mutig aus dem engen Korsett der Realität. Eine gestern erschienene Landkarte liefert nicht nur eine, sondern sogar gleich elf mutige Enthüllungen:

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Zurück
Oben