Österreichs Politik betreibt fahrlässige Krida
Die Warnungen von Fiskalrat und Nationalbank sind eindeutig: Wenn Österreich nicht entschieden gegensteuert, sind wir auf dem besten Weg, die Staatsschulden auf historische Höchststände zu bringen – mit entsprechenden Zinskosten.
Wer vergangene Woche die Diskussion um das Doppelbudget mitverfolgt hat, den beschlich das Gefühl von zwei parallelen Realitäten. Auf der einen Seite die Regierung, die von Bundeskanzler Christian Stocker abwärts das Budget als „großen Wurf“ lobte, mit dem eine Konsolidierung der heimischen Staatsfinanzen erfolge und das Defizitverfahren beendet werden könne. Auf der anderen Seite Nationalbank und Fiskalrat, laut deren Berechnungen das Defizit auch in zwei Jahren noch bei knapp vier Prozent liegen wird, weil die Konsolidierung zu klein ausfällt und noch unsicher ist.
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Die Warnungen von Fiskalrat und Nationalbank sind eindeutig: Wenn Österreich nicht entschieden gegensteuert, sind wir auf dem besten Weg, die Staatsschulden auf historische Höchststände zu bringen – mit entsprechenden Zinskosten.
Wer vergangene Woche die Diskussion um das Doppelbudget mitverfolgt hat, den beschlich das Gefühl von zwei parallelen Realitäten. Auf der einen Seite die Regierung, die von Bundeskanzler Christian Stocker abwärts das Budget als „großen Wurf“ lobte, mit dem eine Konsolidierung der heimischen Staatsfinanzen erfolge und das Defizitverfahren beendet werden könne. Auf der anderen Seite Nationalbank und Fiskalrat, laut deren Berechnungen das Defizit auch in zwei Jahren noch bei knapp vier Prozent liegen wird, weil die Konsolidierung zu klein ausfällt und noch unsicher ist.
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