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Nachrichten aus Österreich

Arabische Liga stockt Büro in Wien auf
Die Liga der Arabischen Staaten (LAS) gibt weltweit einige Standorte auf. Auch die diplomatische Vertretung in Deutschland wird aufgelassen. Im Gegenzug wird das Büro der Liga in Wien aufgestockt. Deutschland soll künftig von Wien aus mitbetreut worden.

Das berichtete die auf Außenpolitik und Diplomatie spezialisierte Plattform „diplo.news“ am Sonntag unter Berufung auf diplomatische Kreise. Offiziell werden laut dem deutschen Online-Medium Kostenargumente für die Maßnahmen angeführt. Inoffiziell dürften indes auch andere Gründe für die 22 Mitgliedsstaaten mitgespielt haben.

Langjährige Beobachter der bilateralen Beziehungen verweisen „diplo-news“ zufolge auf die jüngsten Verwerfungen und Krisen und fragen sich, ob nicht tieferliegende Gründe den Ausschlag gegeben haben könnten. Gerüchten zufolge könnte auch Unzufriedenheit über die deutsche Nahostpolitik dahinter stecken. Die Berliner Repräsentanz soll nun in einigen Monaten geräumt werden.


@BlackJack wird als Generalkonsul bestellt :mrgreen:
 
Bombendrohung: AUA-Maschine aus Israel musste zwischenlanden
Der Airbus A320 mit 51 Passagieren aus Tel Aviv wurde gründlich untersucht und konnte seinen Flug dann fortsetzen.
Ein Flugzeug der AUA ist am Sonntagabend nach einer Drohung in der bulgarischen Hauptstadt Sofia zwischengelandet. Die Maschine war auf dem Weg vom israelischen Tel Aviv nach Wien, bestätigte das Unternehmen auf APA-Anfrage entsprechende Medienberichte. Wie Ö3 in der Nacht auf Montag berichtete, ist das Flugzeug mittlerweile in Wien angekommen. Das Flugzeug sei vor einer guten halben Stunde gelandet, meldete das ORF-Radio in den Nachrichten um 4.00 Uhr.

„Das betroffene Flugzeug - ein Airbus A320 - wird nunmehr entsprechend durchsucht“, hatte es in der Mitteilung der AUA am späten Sonntagabend geheißen. Die Sicherheit der Fluggäste und Crews habe stets oberste Priorität.

 
Herzliche Dank an Hartinger-Klein (FPÖ) und seine Kürzlichkeit (ÖVP) für die Patientenmilliarde.
Zufriedenheit mit Gesundheitsversorgung ist im Sinkflug
29 Prozent haben kürzlich aus finanziellen Gründen auf medizinische Leistungen verzichtet. Dazu kommen lange Wartezeiten auf Facharzttermine. Vorsorge wird immer wichtiger.
„Bei der Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem hatten wir den Höhepunkt unserer Messungen während der Covid-Pandemie, wo die Menschen gesehen haben, dass das Gesundheitssystem sehr viel für sie tut. Von da an ging es bergab“, erklärt Christoph Hörhan, Gründer des Austrian Health Forum.

Das Austrian Health Forum findet heute und morgen in Bad Hofgastein statt. Mehr als 200 hochkarätige Teilnehmer aus Gesundheitsbranche und Politik diskutieren, wie Prävention und eHealth zu einer besseren Gesundheitsversorgung beitragen können. Großes Ziel des diesjährigen Kongresses ist die Erarbeitung einer Präventionsstrategie mit allen dazugehörigen Stakeholdern. Auch die Chancen der eHealth–Datennutzung sind ein großes Thema.


Das hat BlackJacks Liebling, seine Kürzlichkeit, zu verantworten.
 
Wer gewinnt das Match zwischen Medienminister und dem Boulevard?
Setzt sich Andreas Babler durch, könnte er zumindest positiv in die Mediengeschichte eingehen

Als Hugo Portisch, nach wie vor eine Ikone des unabhängigen Journalismus, nach Kriegsende 1945 an der Universität Wien unter anderem Zeitungswissenschaft studierte, war er total irritiert, als ihm vom Institutsleiter eingebläut wurde, künftig unbedingt die „Staatsräson zu vertreten“. Sollte dieses Argument jedoch nicht wirksam sein, dann gebe es immer noch finanzielle Möglichkeiten durch einen sogenannten Reptilienfonds, das heißt geheime Schwarzgelder, um Bestechungsgelder an Journalisten auszuzahlen. Dieser Mann, Emil Ludwig, wusste, wovon er sprach, war er doch eine graue Eminenz des autoritären Pressewesens in der „Dollfuß-Schuschnig-Diktatur“ gewesen. Damals verfügte das Bundeskanzleramt über Erträge einer Werbeagentur, um derartige Zahlungen einsetzen zu können.

Lange Liste
Aber schon im späten 19. Jahrhundert hatten in der österreichischen Reichshälfte des Habsburger Reiches neugegründete Aktiengesellschaften Anteile an Journalisten und Politiker abgegeben, damit gefällige Berichte über diese Start-ups veröffentlicht wurden. 1873 explodierte die Gründungsblase, was viele kleine Aktienbesitzer schädigte und die Gesamtwirtschaft massiv negativ beeinträchtigte. Kritischen Wirtschaftsjournalismus zu bestechen, zahlt sich nicht aus, und mancher Großkonkurs hätte durch unabhängige Berichterstattung vielleicht vermieden werden können.

 
Nein, Österreich geht nicht unter. Auch wenn rechte Kräfte das immer lauter behaupten
Die Koalition kommt gegen die Untergangserzählungen derzeit nicht an, dabei war das Bemerkenswerte zuletzt, wie widerstandsfähig die heimische Wirtschaft ist

Die Regierung versucht also wieder den Befreiungsschlag. Bei einem Treffen der Koalitionsspitzen am Wochenende sollten wesentliche Projekte für den „Herbst der Ergebnisse“ vorangebracht werden: Herausgekommen ist eine Einigung auf die Details zum Zukunftsdepot und für eine neue Medienförderung. Die Universitäten müssen zwar sparen, sollen aber etwas mehr Geld bekommen als zuletzt vorgesehen.

Auch ohne hellseherische Kräfte lässt sich sagen, dass diese Beschlüsse an den miserablen Umfragewerten der Koalition nichts ändern werden. Die medial vermittelte Stimmung im Land ist schlecht. Es dominiert das Gefühl, es gehe bergab mit dem Land und die Regierung traue sich große politische Reformvorhaben gar nicht anzugreifen.

 
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