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Nachrichten aus Albanien

Prozess gegen ehemaligen albanischen Präsidenten wegen Korruption und Geldwäsche beginnt
In Tirana begann heute der Prozess wegen angeblicher Korruption gegen den ehemaligen albanischen Präsidenten Ilir Meta, einen erbitterten Gegner von Premierminister Edi Rama. Er erschien zusammen mit vier weiteren Angeklagten, darunter seiner Ex-Frau, vor Gericht, wie ein AFP-Journalist berichtete.

Meta (57), der im Oktober 2024 verhaftet wurde und sich in Untersuchungshaft befindet, wird laut der Sonderstaatsanwaltschaft für Korruption und Organisierte Kriminalität (SPAK) der „passiven Korruption“, der „Geldwäsche“ und der „falschen Vermögensdeklaration“ beschuldigt.

Dieser Veteran der albanischen Politik bekleidete die wichtigsten politischen Ämter des Landes. Die ältesten Anklagen der Staatsanwaltschaft gegen ihn stammen aus seiner Zeit als Wirtschaftsminister (2010–2011), andere sind neueren Datums.

„Rein politische“ Anschuldigungen
Meta weist die Anschuldigungen zurück und behauptet, sie seien „ausschließlich politischer Natur“.

Zu Beginn der Anhörung bat er das Gericht, den Medien die Live-Übertragung des Prozesses zu gestatten.

„Aus Respekt vor den Bürgern, denen ich so hingebungsvoll gedient habe, bitte ich das Sondergericht, die Live-Übertragung des gesamten Prozesses sicherzustellen“, sagte er aus der Glaskabine.

Es war der erste öffentliche Auftritt des Mannes, der von 2017 bis 2022 als Präsident des Landes amtierte, anderthalb Jahre nach seiner Verhaftung.

 
Edi Rama ist einfach ein Blender. Der Typ fliegt gerade auf einem Höhenrausch, ...
Dieser Typ von Majmun macht alles, um im Rampenlicht zu stehen, egal wie peinlich oder bizarr...
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Und jetzt kommt er mit dieser sogenannten KI-„Ministerin" Diella. Ganz ehrlich: Wer glaubt, dass diese KI wirklich Ministerin ist, hat den Schuss nicht gehört. Diella hat keine Entscheidungsgewalt, null, fallt nicht auf Ramas Lügen rein. Sie ist höchstens ein digitaler Assistent, die Entscheidungen treffen weiterhin Menschen, vermutlich Rama selbst. Die KI wird womöglich nur die Aufgabe bekommen, Entscheidungen auf Basis von Eigeninteressen Ramas, gut zu begründen.
Nach außen heißt es dann: „Die KI hat entschieden, neutral, smart, objektiv, ohne Korruption." ja genau, Apollons Orakel von Tirana hat gesprochen, fehlerlos also widersprecht nicht. In Wahrheit ist das nur eine clevere Art, Korruption noch besser zu verschleiern. Wenn etwas schiefgeht, kann man ja sagen: „War die KI!" und niemand ist verantwortlich.


Das Ganze ist reines Marketing für Ramas Image. Er versucht sich als moderner, innovativer Staatsmann zu inszenieren, während hinter den Kulissen alles beim Alten bleibt. Edi Rama war schon als Bürgermeister Tiranas für Korruption bekannt, und diese Vorwürfe begleiten ihn bis heute. Jetzt will er sich mit Diella einen digitalen Heiligenschein basteln, um so zu tun, als wäre er der Saubermann der neuen Zeit. Aber wer's glaubt. Rama kämpft nicht gegen Korruption, er digitalisiert sie nur.

Genau wie ich es in dem Post hier vorhergesehen habe. Wobei vorhergesehen ist hier vielleicht etwas übertrieben, man muss Edi Rama nur etwas kennen um seine schäbige Politik durchschauen zu können.

Korruptionsbekämpfung per KI?​

von Christian von Rechenberg, Wien
06.05.2026 | 22:02

Likmeta ist überzeugt, dass Rama das globale KI-Interesse gezielt nutzte, um Albanien ins Rampenlicht zu rücken - und gleichzeitig von strukturellen Korruptionsproblemen im Beschaffungswesen abzulenken
Albanien rühmt sich, die erste KI-Ministerin der Welt zu besitzen. "Diella" soll Korruption bekämpfen. Doch ihre Abteilung gerät selbst unter Verdacht. Ein Scheitern mit Ansage?

Albanien wies 2025 als erstes Land weltweit einer KI eine Regierungsrolle zu. Das Experiment sollte Korruption bei öffentlichen Aufträgen bekämpfen, verfehlt aber laut Experten die Erwartungen.

05.05.2026 | 2:12 min

Als Albaniens Premierminister Edi Rama im September 2025 eine neue Ministerin vorstellte, staunte die Welt. Die sogenannte Ministerin für die Kontrolle des öffentlichen Beschaffungswesens hieß Diella - albanisch für Sonne. Sie trug traditionelle Tracht, sprach in vollendeten Sätzen und war kein Mensch, sondern eine künstliche Intelligenz. Albanien, verkündete Rama, werde fortan mit dieser KI gegen Korruption kämpfen. Immerhin brauche die KI keinen Schlaf und sei ein vollkommen neutrales, unbestechliches Gegenüber.

Großes Versprechen, leere Hände​

Besonders in der Pyramide, dem Treffpunkt der Tech-Szene in Albaniens Hauptstadt Tirana, war man stolz. Albanien als digitaler Vorreiter. Heute ist die Euphorie von einst längst verklungen.
IT-Experte Tomi Kallashi hat sich in einem der Open Workspaces mit seinem Laptop eingerichtet. Er beobachtet Diella vom ersten Tag an und wundert sich, dass man seit ihrer Einführung praktisch nichts mehr von ihr gehört hat. Vor allem nicht darüber, welche Daten Diella nutzt. Es gebe keine Transparenz darüber, wie diese KI trainiert wurde, "wie sie künftig trainiert werden soll und ob es überhaupt Pläne für die Zukunft gibt".

Von Chatbot zur Ministerin, ganz ohne jegliche politische Erfahrung. In Albanien sitzt jetzt eine KI im Kabinett. Während manche sie feiern, sagen andere: Das ist reines Marketing, um von Albaniens Problemen abzulenken. Ist Diella die Zukunft der Politik oder einfach nur ein digitaler PR-Stunt?

08.10.2025 | 10:30 min

Denisa Kele, IT-Dozentin an der University of New York in Tirana, zweifelte schon damals an Diellas Nutzen als KI-Ministerin. Denn, was kaum jemand außerhalb Albaniens wusste: Diella war keine neue Schöpfung. Sie existierte bereits als Chatbot auf e-Albania, dem digitalen Behördenportal des Landes. Dort beantwortete sie Standardfragen. "Selbst ein Informatikstudent", sagt Kele, "könne so etwas bauen". Diese Art von Intelligenz könne in einem Ministerium gar nicht zum Einsatz kommen. Eher sei das Gegenteil der Fall.
Der gesamte Prozess der öffentlichen Beschaffungen ist nach wie vor derselbe. Er funktioniert weiterhin genauso wie vor der Einführung der KI-Ministerin.

Denisa Kele, IT-Dozentin

Skandal um die Schöpfer von Diella​

Den besten Beleg dafür lieferte die Abteilung, in der Diella eingesetzt wird, selbst. Das sagt Investigativjournalist Besar Likmeta vom Balkan-Netzwerk BIRN: Rund drei Monate nach Diellas Einführung schlug die Staatsanwaltschaft in der Behörde AKSHI zu, zuständig für Albaniens Digitalisierung und für Diella. Chefin und Vize-Chefin stehen unter Hausarrest, gegen beteiligte Unternehmer laufen Ermittlungen wegen organisierter Kriminalität. "Gleichzeitig wurden die Agentur, die sie entwickelt hat, sowie ihre Schöpfer der Korruption beschuldigt und mit organisierter Kriminalität in Verbindung gebracht", so Likmeta. "Sie sollen Verträge in Höhe von Dutzenden Millionen Euro auf korrupte Weise erhalten haben."

Likmeta ist überzeugt, dass Rama das globale KI-Interesse gezielt nutzte, um Albanien ins Rampenlicht zu rücken - und gleichzeitig von strukturellen Korruptionsproblemen im Beschaffungswesen abzulenken - ohne sie zu lösen. Auf eine Bitte zur Stellungnahme antwortete die Regierung gegenüber dem ZDF bislang nicht.
IT-Dozentin Kele geht noch einen Schritt weiter: Wenn dieselben Personen, die Diella programmierten, wegen Korruption unter Verdacht stehen, "kann die KI-Ministerin zum gut getarnten Instrument für Missbrauch werden." KI, so Kele weiter, müsse sich zudem an höchste ethische Grundsätze halten.
Auch hier habe sich Albaniens Regierung bereits in ein schlechtes Licht gerückt: Die echte Diella, eine Schauspielerin, deren Gesicht als Vorlage für den Chatbot gestaltet wurde, habe für die Nutzung des Avatars als Ministerin niemals ihre Zustimmung erteilt. Die Schauspielerin hat geklagt, der Fall liegt zur Entscheidung bei Gericht.

Menschen zweifeln - aber die Idee lebt​

Diella gilt als Flopp. Dabei wäre echter Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger möglich, sagt KI-Experte Kallashi: Dazu bräuchte es aber öffentliche Datensätze und eine Blockchain, die Entscheidungen unveränderbar dokumentiert.
Doch dafür seien Albanien und seine Politiker noch nicht bereit, sagt eine junge Frau, die vor der Pyramide die Nachmittagssonne genießt: Diella sei eine Art PR gewesen, damit es so wirke, als würde sich Albanien mit KI und größeren Dingen beschäftigen.
Laut Kallashi und Kele sei die Idee einer KI in der Regierung nicht grundsätzlich gescheitert. Nur ihre bisherige Umsetzung. Was Albanien brauche, sei politischer Wille zur Dezentralisierung und echter Transparenz. Ob Rama diesen Willen allerdings aufbringt, daran haben Beobachter Zweifel.




Ob Versicherung, Bewerbung oder Diagnose: KI entscheidet oft mit. Wie genau, bleibt meist unklar. So können Sie den Einsatz erkennen und sich gegen ungerechte Bewertungen wehren.

30.04.2026 | 3:06 min

 
Korruption in Albanien
Fehlgeleitete KI-Ministerin vor Gericht
Seit September hat Albanien die weltweit erste KI-Ministerin. „Diella“, albanisch für Sonne, werde dafür sorgen, dass in dem EU-Kandidatenland künftig „öffentliche Ausschreibungen zu 100 Prozent frei von Korruption sind“, versprach Langzeitpremier Edi Rama. Doch das Experiment scheint nach hinten losgegangen zu sein, gegen die Betreiber hinter dem Chatbot laufen Ermittlungen wegen organisierter Kriminalität. Mehrere Klagen sind anhängig, ob „Diellas“ Dasein als Regierungsmitglied überhaupt verfassungskonform ist, soll am Dienstag entschieden werden.

Dass eine KI administrative Entscheidungen treffen soll, hielten Fachleute und die Opposition von Anfang an für bedenklich. Zwar könne KI bei der öffentlichen Auftragsvergabe hilfreich sein, doch müsse die Verantwortung dafür bei realen Menschen bleiben, war der Tenor. Der Fraktionschef der oppositionellen konservativen Demokratischen Partei (DP), Gazment Bardhi, bezeichnete „Diella“ als Ramas „Propagandafantasie“ und „virtuelle Fassade, um die täglichen gigantischen Diebstähle dieser Regierung zu verbergen“.

Ramas Sozialistische Partei gewann im Mai des Vorjahres zum vierten Mal in Folge die Parlamentswahl und erreichte die absolute Mehrheit. Im September wurde „Diella“ per Präsidentendekret zur Ministerin befördert, die Macht über sie aber blieb in Ramas direkter Verantwortung. „Sie ist meine Tochter“, sagte Rama damals, „und sie ist sehr loyal gegenüber ihrem Vater.“ Sie habe keine Cousins und riskiere deshalb nicht, dem gängigen Nepotismus zu verfallen.

 
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Im September wurde „Diella“ per Präsidentendekret zur Ministerin befördert, die Macht über sie aber blieb in Ramas direkter Verantwortung. „Sie ist meine Tochter“, sagte Rama damals, „und sie ist sehr loyal gegenüber ihrem Vater.“ Sie habe keine Cousins und riskiere deshalb nicht, dem gängigen Nepotismus zu verfallen.



Was für eine Aussage.

Die Politik weltweit ist heutzutage der reinste Fiebertraum geworden, was stimmt eigentlich mit unseren heutigen Politikern nicht? Werden wir inzwischen nur noch von egomanisch-narzistisch veranlagten Wannabe Kings regiert?
 
Weiß jemand ob das echt ist?

In Albanien geht es gerade voll ab mit den Protesten, viele Albaner behaupten, dass Edi Rama gerade dabei ist 600 Hektar an Israel zu verkaufen?

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


 
Weiß jemand ob das echt ist?

In Albanien geht es gerade voll ab mit den Protesten, viele Albaner behaupten, dass Edi Rama gerade dabei ist 600 Hektar an Israel zu verkaufen?

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


Nein, ist nicht echt. Und nein, Edi Rama verkauft keine 600 Hektar albanisches Land an Israel. Bei diesen Behauptungen handelt es sich um virale Falschinformationen, die vor allem über Plattformen wie TikTok oder Instagram verbreitet werden.
Das Gerücht entstand durch die Vermischung zweier echter Ereignisse: Edi Ramas Staatsbesuch in Israel (Januar 2026) und einem riesigen Tourismusprojekt an der albanischen Küste
Die heftigen Proteste in Tirana sind real, haben aber völlig andere Ursachen:
Die größte Oppositionsbewegung wirft der Regierung von Edi Rama massive Korruption, Amtsmissbrauch und Vetternwirtschaft vor. Die Demonstranten fordern seinen Rücktritt und vorgezogene Neuwahlen. Bei diesen politischen Unruhen kommt es regelmäßig zu schweren Ausschreitungen.
Unabhängig von den innenpolitischen Protesten gab es unter dem Slogan „Not in My Name“ gezielte, friedlichere Demonstrationen von zivilgesellschaftlichen Gruppen. Diese richteten sich gegen Ramas Rede vor dem israelischen Parlament (Knesset), bei der er Premierminister Netanjahu demonstrativ unterstützte. Viele Albaner kritisierten diesen Besuch als unsolidarisch mit den Opfern in Gaza
 
Herber Rückschlag: Albanischer Vorzeige-Airport bleibt geschlossen
Ein Flughafen, der nicht öffnet – und Tausende Urlaubspläne, die damit platzen. Albaniens Riviera bleibt vorerst unerreichbar.

Der neue Flughafen von Vlora war als Vorzeigeprojekt der albanischen Regierung geplant. Rund 190 Millionen Dollar werden in den Bau investiert, der auf einem früheren Militärgelände etwa 20 Kilometer nördlich der Küstenstadt entsteht. Der Bau begann im November 2021, das Projekt soll Albaniens zweiter internationaler Flughafen werden. Doch es ist seit Jahren von Konflikten begleitet.

Umweltorganisationen warnen, weil die Anlage unmittelbar neben einer geschützten Lagune errichtet wird – einem Lebensraum für Flamingos und Pelikane sowie einem wichtigen Rastgebiet für Zugvögel. Fachleute sehen darin ein erhöhtes Risiko für Vogelschlag-Vorfälle.

Flüge gestrichen
Genau dieser Flughafen ist es nun, der für erhebliche Turbulenzen bei Reisenden sorgt. Gebuchte Sommerflüge wurden kurzfristig gestrichen, die Vorfreude auf einen Urlaub an der albanischen Küste hat sich damit vorerst zerschlagen. Die Schweizer Airline Chair hatte als erstes Unternehmen überhaupt Flüge zu dem noch nicht eröffneten Airport angeboten – konkret ab Juni ab Zürich.

 
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Nach Serbien scheint man den Trump-Clan auch in Albanien nicht zu wollen :D
 
Nach Serbien scheint man den Trump-Clan auch in Albanien nicht zu wollen :D
Naja, Vucic hat da ganz was anderes für Serbien gesagt :mrgreen: :

B92; Der Präsident Serbiens, Aleksandar Vučić, erklärte in einem Interview für das US‑Portal Breitbart News, das der US‑Präsident Donald Trump auf seinem sozialen Netzwerk Truth Social geteilt hat, dass Trump in Serbien mit großem Abstand der populärste politische Führer der USA sei.

Vučić sagte, dass Trump in den vergangenen Jahren der mit Abstand populärste politische Führer der Vereinigten Staaten in Serbien gewesen sei und dass Trumps Popularität in Serbien im Vorfeld der US‑Präsidentschaftswahl 2024 astronomische Ausmaße erreicht habe, als drei Viertel der Serben sich seinen Sieg wünschten.
 
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