Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nachrichten aus Bosnien und Herzegowina

Registrierungsfrist
Diaspora aufgepasst: Frist für Bosnien-Wahl endet bald
Die Uhr tickt: Für Bosnier im Ausland läuft die Frist zur Wahlregistrierung ab und tausende Anträge sind bereits fehlerhaft.

Bosnisch-herzegowinische Staatsbürger, die im Ausland leben, haben noch bis 21. Juli um Mitternacht die Möglichkeit, sich für die Teilnahme an den Allgemeinen Wahlen zu registrieren. Suad Arnautovic, Mitglied der Zentralen Wahlkommission BiH, richtete einen erneuten Appell an die Diaspora: Wer am 4. Oktober seine Stimme abgeben wolle, müsse die Registrierung spätestens bis zu diesem Termin abschließen.

Arnautovic warnte dabei ausdrücklich davor, die Anmeldung auf die letzten Stunden zu verschieben. Der Grund: Ein beachtlicher Teil der bisher eingereichten Anträge sei fehlerhaft ausgefüllt worden. Konkret handelt es sich um 1.722 Fälle – das entspricht 7,9 Prozent aller eingegangenen Anträge.

 
Mehr Gäste, mehr Nächte: Sarajevo erlebt starken Tourismus-Boom
Sarajevo zieht mehr Besucher an als je zuvor – und die bleiben gleich deutlich länger. Die Zahlen hinter dem Boom sind bemerkenswert.

Sarajevo erlebt eine der erfolgreichsten Tourismusphasen seiner Geschichte. Laut den aktuell vollständig vorliegenden Daten wurden im Kanton Sarajevo von Jänner bis Mai 2026 insgesamt 286.288 Gäste erfasst – ein Zuwachs von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Noch deutlicher fiel die Entwicklung bei den Nächtigungen aus: 717.366 Übernachtungen bedeuten ein Plus von 13 Prozent.

Die Zahlen belegen nicht nur ein wachsendes Interesse an der bosnischen Hauptstadt, sondern auch eine veränderte Reiseweise: Besucher verbringen im Schnitt rund zweieinhalb Nächte in der Stadt – ein Hinweis darauf, dass sich Sarajevo vom klassischen Kurzreiseziel für ein Wochenende zunehmend zu einer Destination entwickelt, bei der Reisende mehrere Tage einplanen.

 
Und sowas machen Faschisten aber nicht Christen, egal o orthodox oder katholisch. Ekelhaft
Auf einem Friedhof in Mostar, auf dem hauptsächlich Bosniaken begraben sind, wurde ein Schweinskopf gefunden.
In der Nähe einer Gedenkstätte im Liska-Park im Zentrum von Mostar, wo sich die Gräber überwiegend bosniakischer Muslime befinden, die dort während der serbischen Aggression gegen die Stadt beerdigt wurden, wurde ein Schweinekopf weggeworfen. Bürgermeister Mario Kordić verurteilte den Vorfall aufs Schärfste.

Laut Polizeibericht ging heute Morgen eine Meldung über den Vorfall ein. Daraufhin wurde unter der Aufsicht der Staatsanwaltschaft des Gespans Herzegowina-Neretva eine Untersuchung vor Ort durchgeführt. Die Polizei ermittelt nun die Täter.

Kordić: Ich habe vorgeschlagen, den Friedhof einzuzäunen und zu schützen.
Bürgermeister Kordić erklärte, dass jede derartige Handlung einen Angriff auf die Würde der Verstorbenen, die Gefühle ihrer Angehörigen und die Werte des gegenseitigen Respekts darstelle, auf denen diese Stadt beruhe. „Solche Taten sind nicht zu rechtfertigen und verdienen die schärfste Verurteilung“, so Kordić in einer Stellungnahme auf seinem Facebook-Profil.

Er äußerte die Erwartung, dass alle Umstände des Vorfalls so schnell wie möglich aufgeklärt, die Täter identifiziert und bestraft würden.

 
Zurück
Oben