Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nachrichten aus Bosnien und Herzegowina

In Srebrenica sind die Menschen wütend auf die EU und Ursula von der Leyen: „Wir haben genug von solchen Leuten.“
Der Direktor der Gedenkstätte Srebrenica, Emir Suljagić, reagierte scharf auf die heutige Rede der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, da sie die eindeutige Beteiligung Serbiens und von Vertretern der serbischen Behörden an der Beisetzungszeremonie des Kriegsverbrechers Ratko Mladić nicht verurteilte.

Suljagić ist einer von mehreren bosniakischen Funktionären und Organisationen, die auf die lauwarme Haltung der Europäischen Union nach Mladićs Beerdigung gestern reagierten, an der fünf serbische Regierungsminister, führende bosnisch-serbische Funktionäre und Tausende anderer Bürger in Belgrad teilnahmen.

Was sagte von der Leyen?
Am Dienstag verurteilte Ursula von der Leyen die Szenen bei Mladics Beerdigung und betonte, dass es sich um einen verurteilten Kriegsverbrecher handelte, der für Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich war. Die Anwesenheit hochrangiger serbischer Beamter und die offizielle Unterstützung der Zeremonie wurden als „zutiefst bedauerlich“ bezeichnet. Sie zeigten ein Versagen im Umgang mit dem dunklen Kapitel der jüngeren europäischen Geschichte und widersprächen den Werten, auf denen Serbiens Weg in die Europäische Union beruhe.

 
Anscheinend war BiH zu lange friedlich?
Kann jemand diese News bestätigen?

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Rüstungskooperation
Bosnien und türkischer Rüstungskonzern planen neue gemeinsame Projekte
Nach der ersten internationalen Rüstungsmesse in Sarajevo könnten neue Technologieprojekte zwischen Bosnien und Herzegowina und der Türkei entstehen. Der türkische Konzern HAVELSAN führt Gespräche mit bosnischen Partnern über eine Ausweitung der Zusammenarbeit.

Die Messe „First Balkan Shield 2026“ in Sarajevo könnte für die heimische Technologie- und Verteidigungsindustrie weitere internationale Partnerschaften bringen.

Der föderale Minister für Energie, Bergbau und Industrie Vedran Lakić traf sich nach der Veranstaltung mit einem Vertreter des türkischen Technologie- und Rüstungskonzerns HAVELSAN.

Im Mittelpunkt standen insbesondere die Zusammenarbeit mit der UNIS Group und dem Centar za napredne tehnologije Sarajevo (CNT) sowie Möglichkeiten für neue gemeinsame Projekte.

Bosnien entwickelt eigene Drohnen
Das CNT hatte bei der Messe erstmals mehrere selbst entwickelte Drohnen öffentlich präsentiert. Das größte Modell besitzt eine Spannweite von 5,4 Metern, kann bis zu 30 Kilogramm Nutzlast transportieren und laut CNT mit einem Standardtank bis zu zwölf Stunden in der Luft bleiben. Insgesamt wurden vier heimische Modelle vorgestellt.

 
Zurück
Oben