Schreckgespenst Trump lässt Dänemark keine Zeit für lange Verhandlungen
Der Wahltag hat ein zersplittertes Parlament gebracht. Dabei benötigt das Land rasch eine starke Regierung, um dem US-Präsidenten die Stirn bieten zu können
Die Zeit der großen Parteien ist nun auch in Dänemark weitgehend vorbei. Nach der Parlamentswahl steht fest, dass es mit zwölf Parteien eine Rekordzahl über die Zwei-Prozent-Hürde geschafft hat. Sowohl die Sozialdemokraten unter der bisherigen Premierministerin Mette Frederiksen als auch ihr Vizepremier und Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen von den Liberalen mussten historische Verluste einstecken.
Beobachter sind sich einig: Die Regierungsverhandlungen könnten sich über Wochen ziehen. Und: Ex-Außenminister Lars Løkke Rasmussen könnte mit seiner Partei, den Moderaten, zum Königsmacher werden. In beiden Wahlblöcken, dem linken und dem rechten, bräuchten sie seine Mandate aus der Mitte, um eine Mehrheit zu sichern.
Drängende Außenpolitik
www.derstandard.at
Der Wahltag hat ein zersplittertes Parlament gebracht. Dabei benötigt das Land rasch eine starke Regierung, um dem US-Präsidenten die Stirn bieten zu können
Die Zeit der großen Parteien ist nun auch in Dänemark weitgehend vorbei. Nach der Parlamentswahl steht fest, dass es mit zwölf Parteien eine Rekordzahl über die Zwei-Prozent-Hürde geschafft hat. Sowohl die Sozialdemokraten unter der bisherigen Premierministerin Mette Frederiksen als auch ihr Vizepremier und Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen von den Liberalen mussten historische Verluste einstecken.
Beobachter sind sich einig: Die Regierungsverhandlungen könnten sich über Wochen ziehen. Und: Ex-Außenminister Lars Løkke Rasmussen könnte mit seiner Partei, den Moderaten, zum Königsmacher werden. In beiden Wahlblöcken, dem linken und dem rechten, bräuchten sie seine Mandate aus der Mitte, um eine Mehrheit zu sichern.
Drängende Außenpolitik
Schreckgespenst Trump lässt Dänemark keine Zeit für lange Verhandlungen
Der Wahltag hat ein zersplittertes Parlament gebracht. Dabei benötigt das Land rasch eine starke Regierung, um dem US-Präsidenten die Stirn bieten zu können