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Nachrichten aus dem Rest der Welt

BRICS-Staaten rufen zu „maximaler Zurückhaltung“ auf
Die elf Mitgliedsstaaten der BRICS-Gruppe haben bei ihrem Gipfeltreffen in Indien mit Blick auf den Konflikt in der Golfregion zu „maximaler Zurückhaltung“ aufgerufen.

„Wir bringen unsere tiefe Besorgnis angesichts der anhaltenden Eskalation der Spannungen im Nahen Osten/in Westasien zum Ausdruck“, hieß es gestern in einer in Neu-Delhi veröffentlichten gemeinsamen Erklärung, die unter anderem von China, Russland und dem Iran unterzeichnet wurde.

Die Staaten forderten dazu auf, „maximale Zurückhaltung zu üben sowie Maßnahmen zu vermeiden, welche die Lage weiter verschärfen könnten“. Zu dem zweitägigen Gipfeltreffen sind unter anderem Russlands Präsident Wladimir Putin sowie seine Amtskollegen aus dem Iran und China, Massud Peseschkian und Xi Jinping, angereist.

„Tiefe Besorgnis“
Den Außenministern der BRICS-Gruppe war es wegen Differenzen bei einem Treffen in Neu-Delhi im Mai nicht gelungen, sich auf eine gemeinsame Stellungnahme zu dem Konflikt zu einigen. Die Mitgliedsstaaten Iran, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) waren sich mit Blick auf den durch die US-israelischen Angriffe im Februar ausgelösten Iran-Krieg uneinig. Nach intensiven diplomatischen Bemühungen des Gastgeberlandes Indien wurde nun jedoch eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht.

 
UNO meldet Anstieg von Todesfällen bei Bootsflüchtlingen
In diesem Jahr haben nach UNO-Angaben bisher weniger Geflüchtete und Migranten die Bootsüberfahrt nach Europa versucht, auf dem gefährlichen Seeweg sind aber mehr Menschen ums Leben gekommen.

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) gab die Zahl der Geflüchteten per Boot bis Mitte September gestern mit 60.000 an – das entspricht einem Rückgang von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Doch starben 2.292 Menschen bei der Überfahrt, nach 1.999 im Vorjahr.

„Fast jeder Todesfall und jedes Verschwinden auf See ist vermeidbar“, erklärte IOM-Generaldirektorin Amy Pope. Sie fügte hinzu, die Zahlen zeigten, dass die Menschen zunehmend gefährliche Überfahrten auf sich nähmen.

Rückgang bei Zahl der Mittelmeerüberfahrten
Der stärkste Rückgang war den Angaben zufolge auf der Route über das Mittelmeer nach Italien zu verzeichnen. Demnach gelang bis Mitte September 21.393 Menschen die Überfahrt nach Italien – im Vorjahreszeitraum waren es noch mehr als doppelt so viele.

 
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