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Nachrichten aus dem Rest der Welt

Pirateriegefahr auf Weltmeeren nimmt ab
Internationale Seewege sind zwar wegen militärischer Konflikte verstärkt bedroht, die Gefahr der Piraterie ist aber nach Statistik der Internationalen Handelskammer (ICC) gesunken. 51 Angriffe und versuchte Angriffe auf den Weltmeeren zählte eine zur Handelskammer gehörende Meldestelle in den ersten neun Monaten des Jahres. Das waren weniger als halb so viele wie im Vorjahreszeitraum. Das, so die ICC heute, sei der niedrigste Stand seit drei Jahrzehnten.

Die Meldestelle mit Sitz in London begründete den Rückgang mit verstärkten Kontrollen und Ermittlungserfolgen von Behörden. So sei es indonesischen Behörden schon vergangenes Jahr gelungen, zwei Gruppen festzunehmen, die für Überfälle in der Straße von Singapur verantwortlich gewesen seien.

Gefährliche Lage am Golf und im Schwarzen Meer

 
Der steinige Weg zu einer Ordnung der Mittelmächte
Die meisten Staaten verharren im Versuch, ihre eigene Position zu stärken. Viel zu oft regiert der Pragmatismus. Mit diesem Denken wird man das geopolitische Chaos nicht überwinden und sich selbst schaden

In seiner historischen Rede in Davos im Jänner rief der kanadische Premierminister Mark Carney die Mittelmächte der Welt dazu auf, sich im Angesicht einer zunehmend harten geopolitischen Realität zusammenschließen. Sie sollten einen "dritten Weg" zwischen der Unterwerfung gegenüber den Großmächten und dem Alleingang schaffen. Hinsichtlich der Ausgestaltung dieses Weges verwies Carney in seiner Rede jedoch auf Projekte sehr unterschiedlicher Reichweite.

Das erste dient dem eher begrenzten Ziel, die Mittelmächte der Welt besser in die Lage zu versetzen, sich dem Druck der Großmächte zu widersetzen. Das zweite, weiterreichende Vorhaben sieht vor, dass die Mittelmächte gemeinsam an einer verbesserten internationalen Ordnung arbeiten, in der regelbasierter Multilateralismus weiterhin eine bedeutende Rolle spielt.

 
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