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Nachrichten aus der Schweiz

Sucht Alternative
Schweiz wartet jahrelang auf Patriot-Systeme
Die Schweiz wartet offenbar deutlich länger auf ihre bestellten Patriot-Systeme als geplant. Nun prüft Bern eine europäische Alternative für die Luftverteidigung.
Die Schweiz muss deutlich länger auf ihre bestellten Patriot-Luftabwehrsysteme warten, als gehofft. Statt ab Ende 2028 könnten die US-Systeme nach Angaben der französischen Zeitung „Le Parisien“ erst fünf bis sieben Jahre später geliefert werden. Bern prüft deshalb zusätzlich das französisch-italienische System SAMP/T.

Grund für die Verzögerungen ist die weltweit stark gestiegene Nachfrage nach Abfangraketen. Besonders die Konflikte und Spannungen im Nahen Osten haben die Produktionskapazitäten belastet.

Milliardenprojekt gerät unter Druck
Kaj-Gunnar Sievert von der Schweizer Rüstungsbehörde Armasuisse fasste die Lage laut „Le Parisien“ so zusammen: „Bis zur Einführung eines weitreichenden bodengestützten Luftabwehrsystems verfügt die Schweiz über keinen Schutz.“

 
Aus Sorge vor Treibstoff-Mangel: Schweiz lässt Tempo 80 auf Autobahnen prüfen
Weil die Versorgungslage in der Schweiz mit Benzin, Diesel und Kerosin bereits "sehr angespannt" sei, bereitet das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung erste Maßnahmen vor

In der Schweiz könnte demnächst das Tempolimit auf Autobahnen auf 80 km/h begrenzt werden. Darüber berichten mehrere Schweizer Medien, darunter watson.ch. Grund ist die "sehr angespannte" Versorgungslage mit Benzin, Diesel und Kerosin, wie es laut dem Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung heißt.

"Sparappelle" an Bevölkerung
Neben der möglichen Temporeduktion sehen die Behörden derzeit "Sparappelle" an die Bevölkerung vor. Mit freiwilligen Fahrgemeinschaften, weniger Freizeitverkehr und dem Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel könne Treibstoff gespart werden.

Laut watson.ch gab der Bund bereits am 23. Oktober Notreserven für Diesel frei. 45 Millionen Liter sollen so bis zum 22. November zur Verfügung stehen.

 
Demonstration in Zürich eskalierte
Mehrere hundert Demonstrierende randalierten in der Züricher Innenstadt. Auch in Basel kam es vereinzelt zu Ausschreitungen bei Protesten

Zürich – Eine Demonstration in Zürich ist am Samstagabend eskaliert. Mitten im Ausgangsviertel zündeten mehrere hundert Demonstrierende aus dem linksextremen Umfeld Barrikaden an. Die Polizei reagierte mit Wasserwerfern und Tränengas. Einige zündeten Böller und Raketen. Mehrere Scheiben wurden eingeschlagen. Ein Auto wurde in Brand gesetzt, ein Streifenwagen beschädigt.

Mit Halloween-Masken und Musik fanden sich hunderte Leute gegen 22.30 Uhr an der Langstraße ein. Mit Containern, Leihrädern und -Rollern errichteten sie Barrikaden und zündeten diese an. Ein eigentlicher Grund für die unbewilligte Demo war nicht erkennbar. Transparente fehlten. Zu hören waren bekannte Parolen der linksextremen Szene wie "Siamo tutti Antifascisti" oder "Ganz Zürich hasst die Polizei". Im Vorfeld waren Aufrufe zu lesen, die Bezug auf die Proteste in Frankreich nahmen. Dabei wurde auch Solidarität mit den französischen "Casseurs" beschworen, also dem zerstörerischen Teil der Demonstrationen.

 
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