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Nachrichten aus der Türkei

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:haha:

Irgendwie selber Schuld wenn man sein Geschenk nicht vor dem Flug aufmacht. Aber eine geladene Waffe zu verschenken…. :lol:
 
Milanović: Heute Morgen habe ich erfahren, dass Erdoğan uns die Hölle auf Erden bereitet.
Der kroatische Präsident Zoran Milanović erhielt beim Gipfeltreffen in Ankara ein ungewöhnliches Geschenk . Zur Erinnerung: Der Gastgeber des Treffens, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, hatte jedem der Staats- und Regierungschefs einen antiken Revolver samt Munition überreicht.

„Heute Morgen habe ich herausgefunden, dass er seine Pistolen in unsere Taschen gesteckt hat. Und ich weiß nicht wo, im Büro, im Keller oder so. Was würdest du sagen, geh von der Schwelle runter?“, sagte Milanović lachend, wie Dnevnik.hr berichtet .

„Ich wusste nicht, ob es unter amerikanischer Lizenz hergestellt wurde oder ob es sich um ein türkisches Nachahmerprodukt handelte. Und ich schieße mit einer anderen Waffe“, fügte er hinzu.

Hergestellt in den 1990er Jahren
Auf Fotos, die vom Büro des litauischen Präsidenten Gitanas Nausėda veröffentlicht wurden, scheint ein Gumusay .357 Magnum-Modell zu zeigen, einen seltenen sechsschüssigen Revolver, der in den 1990er Jahren vom türkischen Waffenhersteller MKE produziert wurde.

Der Revolver befand sich in einer hölzernen Präsentationsbox mit der türkischen Flagge, dem NATO-Logo und einer Plakette mit der Inschrift in Türkisch und Englisch: „Gumusay, der erste in unserem Land hergestellte Revolver.“

Der Plan sieht vor, dass der Revolver im Polizeimuseum landet.
Von Pantovčak aus erzählten sie uns, was sie mit dem Revolver vorhatten, den sie uns gegeben hatten.

„Der Protokolldienst des PRH-Büros erhielt vom Präsidenten der Republik Türkei, Recep Tayyip Erdoğan, einen Revolver als Geschenk – ein Geschenk, das für alle Staats- und Regierungschefs der NATO-Mitgliedstaaten bestimmt ist. Der Protokolldienst verbuchte das Geschenk, wie gesetzlich vorgeschrieben, als Eigentum der Republik Kroatien.“

„Das Geschenk wurde umgehend dem Sicherheitschef des Präsidenten der Republik übergeben und gemäß allen gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen verwahrt. Da es sich um ein besonderes Geschenk handelt, wird der Protokolldienst des Präsidentenamtes das Polizeimuseum kontaktieren, um das Geschenk als Dauerausstellung zu übergeben“, teilte uns das Präsidialamt der Republik Kroatien mit.


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Ich dachte dümmer und beschämender als Trump geht nicht mehr, der mutmaßliche Kriegsverbrecher Erdogan zeigt, das es geht. Früher schickten die Sultane und Erdogan hält sich ja für einen, die seidene Schnur, heute verschenkt man Revolver. :facepalm:
 
Zehn Jahre nach dem Putschversuch gegen Erdoğan: Könnte das in der Türkei noch mal passieren?
Ein Jahrzehnt nach dem versuchten Staatsstreich in der Türkei ist die Armee entmachtet. Heute liegt das Sicherheitsrisiko weniger beim Militär und vielmehr im Machtapparat Erdoğans, sagt Sicherheitsexperte Peter Neumann.
Ein klassischer Militärputsch ist heute deutlich unwahrscheinlicher als damals. Denn Erdoğan hat aus dem Schock von 2016 die wohl wichtigste Lehre seiner politischen Karriere gezogen: Er hat die türkischen Streitkräfte systematisch „putschfest“ gemacht.

Tausende Offiziere wurden entlassen oder verhaftet, militärische Ausbildungsstätten aufgelöst und neu organisiert, Beförderungen stärker politisch kontrolliert.

Gendarmerie und Küstenwache wurden der militärischen Befehlskette entzogen. Was über viele Jahrzehnte ein eigenständiges Machtzentrum war, ist heute fest in das Präsidialsystem eingebunden.

Mindestens genauso bedeutsam ist jedoch ein zweiter Faktor. Der Putsch war möglich, weil die Gülen-Bewegung – eine islamisch-konservative Organisation, mit der Erdoğan einst eng verbündet war – über Jahre ein dichtes Netzwerk innerhalb von Militär, Justiz und Verwaltung aufbauen konnte.

 
Wieder oppositioneller Bürgermeister in Türkei verhaftet
In der Türkei ist erneut ein Bürgermeister der größten Oppositionspartei CHP verhaftet worden. Gegen Hüseyin Can Güner, Bürgermeister des zentralen Bezirks Cankaya der Hauptstadt Ankara, sei bereits am Samstag Haftbefehl erlassen worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Ihm würden unter anderem Bestechung und die Manipulation von Ausschreibungen vorgeworfen. In dem Zusammenhang seien 23 weitere Menschen verhaftet worden.

Güner wurde Anadolu zufolge kurz nach dem NATO-Gipfel in Ankara im Flughafen festgenommen. Der abgesetzte Oppositionschef Özgür Özel bezeichnete die Festnahme als politisch motiviert. Die Regierung weist Einflussnahme auf die Justiz zurück. In seinem Bezirk Cankaya liegen das Parlament sowie zahlreiche Ministerien und Botschaften.

 
Die Türkei setzt nicht auf Friedensdiplomatie
Auch wenn sich das Land gerne als Vermittler oder Gastgeber wie beim Nato-Gipfel präsentiert: Ankara geht es alleine um Machtausbau. Pikant wird es dort, wo Vermittlung und Parteinahme ineinander übergehen

Türkei-Experte und Politik- und Religionswissenschafter Hüseyin Çiçek analysiert in seinem Gastkommentar die geopolitische Rolle der Türkei.

Von außen betrachtet wirkt es zunächst wie ein außenpolitischer Aufstieg: Die Türkei tritt in immer mehr Konflikten als Vermittlerin auf, hält Gesprächskanäle offen, organisiert Treffen zwischen Gegnern und präsentiert sich als unverzichtbarer Akteur zwischen Europa, dem Nahen Osten und dem postsowjetischen Raum – so auch vergangene Woche beim Nato-Gipfel in Ankara. In einer Welt, in der die Autorität der Ordnungsmächte des Kalten Krieges schwindet und multilaterale Institutionen an Durchsetzungskraft verlieren, erscheint Ankara damit als Gewinnerin einer neuen geopolitischen Unordnung.

Doch diese Entwicklung sollte nicht vorschnell als friedenspolitische Erfolgsgeschichte missverstanden werden. Die türkische Vermittlungsdiplomatie ist nicht Ausdruck eines normativen Internationalismus, sondern Teil einer machtpolitischen Neuverortung. Ankara nutzt Mediation nicht nur, um Konflikte zu entschärfen, sondern auch, um Einflusszonen auszubauen, politische Abhängigkeiten zu schaffen und sich als eigenständiger strategischer Akteur zwischen den Blöcken zu etablieren. Vermittlung ist hier kein Gegenmodell zur Machtpolitik, sondern eine ihrer gegenwärtigen Erscheinungsformen. Diese Linie ist das Ergebnis einer längeren außenpolitischen Lernstrategie.

 

Ferienverkehr aus Europa in Richtung Türkei führt durch Bulgarien​

DerPKW-Verkehr am Grenzübergang „Kalotina“ zu Serbien ist bei derEinreise nach Bulgarien stark. Auch am Grenzübergang „KapitanAndreewo“ an der Grenze zur Türkei herrscht bei der Ausreise regerVerkehr, teilte die Grenzpolizei mit.
 

Erfolg für den Naturschutz​

Türkei: Tausende Flamingoküken geschlüpft​


12.800 Flamingoküken sind am türkischen Salzsee "Tuz Gölü" geschlüpft. Ein Erfolg für den Naturschutz: Noch vor fünf Jahren war der See fast ausgetrocknet, die Zahl der Flamingos niedrig.
 
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