Zeus
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Aktuell lassen sich in der Türkei zwei durch Erdogan vorangetriebene Entwicklungen beobachten: Auf der einen Seite das immer stärker geförderte Nationalgefühl, die Angst vor dem Übergreifen und Wachsen der Kurden und die damit einhergehende Furcht vor einem Staat der Kurden im Staat Türkei. Festnahmen von HDP-Mitgliedern, kurdischen Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen und ähnliches verstärken diese Beobachtung und lassen den Nationalismus wachsen.
Parallel dazu wird die AKP (und somit die Türkei) durch Erdogan immer islamischer. Einst galt die Türkei als einziger islamisch geprägter Staat mit deutlich laizistischen Elementen als Vorbild des Progressivismus. Diese Trennung von Staat und Religion, dieses Geschenk Atatürks, scheint durch Erdogan immer stärker aufgehoben zu werden. Der Islam dringt tiefer in die türkische Gesellschaft ein, christliche Bauten werden versucht, zu islamisieren, der Sunnismus soll weiter wachsen.
Offensichtlich ist: Erdogan ist ein Nationalsunnit.
Beinahe jeder Experte bemerkt mittlerweile, dass diese zwei Schritte gleichzeitig gegangen werden. Erdogan wird vorgeworfen, sein Land immer stärker zu isolieren (besonders durch das Nationalgefühl) und einen rückständigen Islam zu befürworten.
Parallel dazu wird die AKP (und somit die Türkei) durch Erdogan immer islamischer. Einst galt die Türkei als einziger islamisch geprägter Staat mit deutlich laizistischen Elementen als Vorbild des Progressivismus. Diese Trennung von Staat und Religion, dieses Geschenk Atatürks, scheint durch Erdogan immer stärker aufgehoben zu werden. Der Islam dringt tiefer in die türkische Gesellschaft ein, christliche Bauten werden versucht, zu islamisieren, der Sunnismus soll weiter wachsen.
Offensichtlich ist: Erdogan ist ein Nationalsunnit.
Beinahe jeder Experte bemerkt mittlerweile, dass diese zwei Schritte gleichzeitig gegangen werden. Erdogan wird vorgeworfen, sein Land immer stärker zu isolieren (besonders durch das Nationalgefühl) und einen rückständigen Islam zu befürworten.
