Was machen jetzt die ganzen Türken? Ich mein die, die ausser Landes flüchten wollen?
Ob für die diese Mauer auch bussi ist......?
Angst vor der Rückkehr - Bremen Stadtreport - WESER-KURIER
Wahrscheinlich sind diese auch PKK Terrorbanden![]()
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Ich befürchte eher Anhänger der Gülen-Sekte, nachdem sie seine Schulen durchlaufen sind.
Türkei rückt von Partnerschaft mit USA ab | General-Anzeiger Bonn
Bei der Suche nach den Verantwortlichen für die jüngsten Terroranschläge in der Türkei sind Regierungspolitiker und regierungsnahe Medien schnell fündig geworden: Sie haben die USA als Schuldigen ausgemacht. Washington erscheint vielen in Ankara nicht mehr als verlässlicher Partner, sondern als heimtückischer Gegenspieler. Der Anti-Amerikanismus nimmt teilweise groteske Formen an und wird immer weiter verbreitet, teilweise sogar von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan persönlich. Damit soll ein Sündenbock für die Probleme des Landes präsentiert werden – die Kluft zwischen beiden Staaten wächst.
Samil Tayyar, ein Abgeordneter der Erdogan-Partei AKP, machte öffentlich den amerikanischen Geheimdienst CIA für den Anschlag auf den Istanbuler Nachtclub „Reina“ in der Neujahrsnacht verantwortlich, bei dem fast 40 Menschen starben. Eine allgemeine Terrorwarnung der amerikanischen Botschaft in Ankara vor der Bluttat wird auch von anderen Erdogan-Anhängern als Beweis dafür hingestellt, dass die USA über den geplanten Anschlag informiert gewesen seien. Die USA seien der „Hauptverdächtige“, titelte die islamistische Zeitung „Yeni Akit“
Ein amerikanischer Staatsbürger, der im „Reina“ verletzt wurde, mutierte in der Wahrnehmung türkischer Nationalisten und Regierungsanhänger zu einem Scharfschützen, der möglicherweise selbst die tödlichen Schüsse abgab. Schon nach der Ermordung des russischen Botschafters in Ankara, Andrej Karlow, im Dezember, waren die USA als Drahtzieher dargestellt worden. Im Sommer ließen sich sogar Regierungsmitglieder in Ankara mit der Aussage zitieren, die USA hätten den Putschversuch gegen Erdogan angezettelt. Das Außenamt in Washington verwahrte sich gegen die Anschuldigungen – genutzt hat es nicht.
Immer merkwürdiger werden die Vorwürfe. Ein regierungsnaher Fernsehsender strahlte jetzt ein Video des früheren US-Generals Wesley Clark aus, versehen mit türkischen Untertiteln – und die hatten es in sich. Türkische Fernsehzuschauer erfuhren, der General habe ausgeplaudert, dass die USA den Islamischen Staat (IS) gegründet hätten. Regierungskritische Medien fanden schnell heraus, dass es sich um eine grobe Fälschung handelte: Das Video stammte aus dem Jahr 2007, als es weder einen Bürgerkrieg in Syrien noch einen IS gab. Deshalb spricht Clark in der englischen Originalversion auch nicht über die Dschihadisten. Die türkischen Untertitel sind eine Erfindung.
Dass die Dschihadisten, die immer häufiger tödliche Anschläge in der Türkei verüben, angeblich ein Instrument des Westens sind, ist eine These, die in islamisch-konservativen Kreisen der Türkei schon länger kursiert. Neu ist, dass diese Verschwörungstheorien zur Regierungspolitik erhoben werden: In einer Rede wiederholte Erdogan den Vorwurf, Clark habe die Gründung des IS eingeräumt. Alle Sorgen der Türkei in dieser Hinsicht hätten sich als berechtigt erwiesen, sagte er.
Der Präsident des Nato-Staates Türkei wirft dem Partner USA öffentlich vor, hinter der brutalsten Terrorgruppe der modernen Zeit zu stehen – und zwar auf der Basis eines ganz offensichtlich manipulierten Videos. Die Episode und die Tatsache, dass Erdogan es offenbar nicht für nötig hielt, die Geschichte mit Clark nachprüfen zu lassen, sagt alles über das zerrüttete Verhältnis zwischen Ankara und Washington.
Erdogans Regierung ist verärgert darüber, dass sich die USA bisher weigern, den als Organisator des Juli-Putsches bezeichneten Prediger Fethullah Gülen aus Pennsylvania an Ankara auszuliefern. Seit Jahren liegen die beiden Regierungen zudem wegen des Krieges in Syrien über Kreuz.
Erdogan hat in den vergangenen Monaten neue Verbindungen zu Russland geknüpft und zusammen mit dem Kreml die Vereinbarung für die neue Waffenruhe in Syrien ausgehandelt. Nach türkischen Mediengerüchten soll die Türkei dabei grünes Licht aus Moskau für das weitere Vorgehen türkischer Truppen gegen die Kurden im Norden Syriens erhalten haben. Zu den geplanten Friedensgesprächen für Syrien unter türkisch-russischem Vorsitz sind die USA nicht einmal eingeladen.
Leider verschwindet diese Mischung. Heute leben die meisten Leute in unsichtbaren kulturellen Gettos. Die Türkei ist nationalistischer und religiöser geworden, während das Regime immer autoritärer wurde. Zwischentöne und Mischformen schmelzen dahin wie Schneeflocken unter der grellen Sonne. Alles wird schwarz und weiß. Die Gesellschaft ist aufgeteilt in ein "wir" gegen "sie". Es gibt keinen Platz mehr für Individualität. Wenn ein Land derart polarisiert ist, ist alles über-politisiert. Sogar etwas so Freudiges, Gemeinschaftliches, Gebräuchliches wie eine Neujahrsfeier.
Aber in diesem Jahr, so sehr wie nie zuvor, versuchten die Islamisten und Ultra-Nationalisten die Neujahrsfeierlichkeiten zu vernichten. Oft verwechselten sie Weihnachten mit Silvester und brandmarkten alles als "christlichen Brauch". Ihre Stimmen waren laut. Laut und bedrohlich.
In den Wochen vor Silvester hatten Extremistengruppen auf den Straßen mehrerer Städte Flugblätter verteilt, auf denen behauptet wurde: "Muslime feiern keine christlichen Feste." Ihre Broschüren strotzen vor Grammatikfehlern, Rechtschreibschwächen und hasserfüllter Sprache. Gleichzeitig inszenierte eine Gruppe in der Stadt Aydin einen Protest gegen Weihnachten. Sie verkleideten sich in traditionellen Kämpfer-Kostümen und jagten einen der ihren, der sich als Weihnachtsmann verkleidet hatte. Als sie den Weihnachtsmann endlich gefangen hatten, hielten sie ihm eine Pistole an den Kopf und posierten so für die nationale Presse.
In verschiedenen Städten hingen hasserfüllte Plakate und Banner. Auf einem davon, in der Stadt Van, stand: "Habt ihr jemals einen Christen das Opferfest Eid al-Adha feiern sehen? Warum feiern wir deren Fest?" Auf einem anderen Plakat sah man einen furchterregenden, hässlichen, kiffenden Weihnachtsmann, daneben stand in Großbuchstaben: "Weihnachten ist ein Schlag gegen unser Muslimentum." Auf dem Campus der Technischen Universität Istanbul versammelte sich eine Gruppe islamistischer Studenten mit Schildern, auf denen stand: "Lasst euch nicht vom Satan in Versuchung führen! Feiert nicht an Silvester!", "Es gibt KEIN Weihnachten im Islam", "In muslimischen Ländern versuchen die Menschen zu überleben, in deren Ländern geht es immer nur um Feste und Spaß." Dann holten sie einen aufblasbaren, lebensgroßen Weihnachtsmann heraus und, vor Publikum, umringten den Weihnachtsmann und stachen mehrmals auf ihn ein.
Immer wieder gab es erboste Veröffentlichungen in der islamistischen Zeitung "Milat". In einer Kolumne hieß es, dass der Mantel des Weihnachtsmanns so rot sei, weil er mit dem Blut der Bevölkerung von Aleppo gefärbt sei. Er bringe den Menschen im Westen Geschenke, den in Aleppo aber Bomben, Qualen und den Tod: "Hübsche Kleider für die Kinder in Europa, blutige Leichenhemden für die Kinder von Aleppo." Eine andere islamistische Zeitung, "Yeni Akit", richtete einen Aufruf an die Nation und riet den Menschen, nicht das Neujahrsfest zu feiern, von dem sie sagten, es sei verbunden mit Glücksspiel, Trinken und Ausschweifung: "Dies ist nicht euer Brauch. Der Islam verbietet ihn." Außerdem gab es Plakate auf den Straßen des Istanbuler Viertels Ikitelli, die einen muslimischen Mann zeigten, der den Weihnachtsmann schlägt.
Koffer schon gepackt?Recep-Tayyip-Erdoğan;4659404 schrieb:Ja sehr schlimm alles. Danke für eure Anteilnahme..
Wir Türken wissen das zu schätzen...
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