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Nachrichten aus der Türkei

Das stimmt nicht, die Kurden kamen mit den Turkmenen zuerst in Mesopotamien an. Selbst lebten die Kurden in der damaligen Region Tabaristan und siedelten später in den heutigen West-Iran. Über ihre Herkunft ist bis heute nichts bekannt. Selbst zu damaligen Zeit waren die heutigen Gebiete die du sl "Kurdisch" bezeichnest mehrheitlich armenisch. Als die Türken in die "heutige Türkei" kamen lebten in Osten-Südosten keine Kurden sondern Armenier/Aramäer und Assyrer. Von Kurden keine Spur. Die siedelten erst viel später gegen 17.Jahrundert im Südosten aber auch nur sporadisch. Später bis ins frühe 19te Jahrhundert dann in 2 Provinze (Diyarbakir, Hakkari und Cizre). In Diyarbakir waren sie aber eine Minderheit. Die Türken hielten das Gebiet jedoch schon davor bereits schon 4. Jahrhunderte. Es haben sich in diesen Provinzen vor den Osmanen Türkische Fürstentümer gebildet. Gerade nach Gründung der Republik strömten nochmals Kurden in den Südosten aus Syrien-und den Irak ein in die Türkei.

Anatolien ist nicht die Heimat der Kurden. Kamen ebenso wie die Türken zur gleichen Zeit an. Ließen sich aber später nieder.

Gab es 990 überhaupt schon Türkische Dynastien in Südostanatolien?

https://de.wikipedia.org/wiki/Marwaniden
Die Marwaniden (kurdisch Merwanî, arabisch مروانيون, DMG Marwānīyūn) waren eine kurdische Dynastie im Nordirak und Südostanatolien, die von 990 bis 1096 herrschte.
 
Die Wissenschaft kann es nicht belegen, weil es darüber nichts gibt. Weder in Inschriften, noch in der Persischen Dichtkunst. Die Kurden sind ein durch Verfolgung-und Vertreibung entstandenes Volk. Weder seit ihr Vorfahren von Skythen, noch Medern. Selbst die Jeziden praktizieren heute noch Zoroastristische Rituale. Teile von euch sind Persisch-und haben sich von den Iranern abgekoppelt, weil ihr selbst von eurem Sprachzweig im Iran verfolgt werdet.

Dann haben wir in der Türkei die Kurden, die durch Vertreibung von Armeniern, Aramäern und Turkmenen enstanden sind die sich über die Jahrhunderte Osmansichen Repressionen ausgesetzt waren. Noch ernsthafter wird es, wenn man durch Interaktion bemerkt das sich die Kurden innerhalb nicht mal richtig verständigen können.

Die Eziden mit Zorrastriern gleichzustellen Amarok, ist ein Sakrileg. Der ezidische Glaube hat einen anderen Ursprung. Aber dazu müsste man beide Glaubensinhalte kennen. Was du nicht tust. :)
 
Gab es 990 überhaupt schon Türkische Dynastien in Südostanatolien?

In der Schlacht bei Manzikert (nördlich des Vansees gelegen) unterlag der byzantinische Kaiser Romanos IV. Diogenes am 26. August 1071 den türkischen Seldschuken unter Alp Arslan. Diese Schlacht spielte eine entscheidende Rolle für den zeitweiligen Zusammenbruch der byzantinischen Widerstandsfähigkeit und leitete mit der Einwanderung zahlreicher Oghusen/Türkmenen die türkische Ansiedlung in Anatolien ein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Beylik

Von den Seldschuken wurde die Dynastie 1084 aus Diyarbakır vertrieben und 1096 endgültig gestürzt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Aq_Qoyunlu

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Die Eziden mit Zorrastriern gleichzustellen Amarok, ist ein Sakrileg. Der ezidische Glaube hat einen anderen Ursprung. Aber dazu müsste man beide Glaubensinhalte kennen. Was du nicht tust. :)

Die Ursprünge der yezidischen Religion sind unklar. Nach Eigendarstellung handelt es sich um eine der ältesten Religionen der Welt. Wahrscheinlich ist eine Mischung von Elementen aus Mithraismus, Zorastrismus, Islam, Sufismus, Judentum und orientalischem Christentum. Mit dem eigentlichen Gründer bzw. Reformator, dem Sufi Sheik Adi ben Musafiz (*ca. 1075 – †1160), erhält die Geschichte der Yeziden ein erstes sicheres Datum. Er gründete den Adawiya-Orden, der schließlich von der islamischen Orthodoxie verfolgt wurde.

Das Persönlich hat mir schon gereicht. Wobei mit Islam hat das Jezidentum sehr wenig zutun. Viele der Inhalte decken sich mit dem Zorastrismus. Ich kenne bei weitem nicht alles aber hab darüber schon einiges gelesen um das annähernd so einordnen zu können.
 
https://de.wikipedia.org/wiki/Beylik



https://de.wikipedia.org/wiki/Aq_Qoyunlu

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Das Persönlich hat mir schon gereicht. Wobei mit Islam hat das Jezidentum sehr wenig zutun. Viele der Inhalte decken sich mit dem Zorastrismus. Ich kenne bei weitem nicht alles aber hab darüber schon einiges gelesen um das annähernd so einordnen zu können.

Ich sprach von 990 die Schlacht Manzikert 1071 ist mir wie jeden der sich für Geschichte interessiert durchaus bekannt.:lol:
 
Ich sprach von 990 die Schlacht Manzikert 1071 ist mir durchaus bekannt.:lol:

Du solltest genauer Lesen.

Mit der Schwächung der Buyidenmacht nach dem Tod von Adud ad-Daula nach 983 errang der kurdische Stamm der Marwan unter Badh, einem ehemaligen Schafshirten, die Herrschaft über Mayyafariqin und die Gebiete von Amida und Nusaybin.

Die Buyiden (Araber) waren Oberherren über dieses Gebiet. Lange Jahre vor den Kurden. Es gibt neben den Marwaniden noch dutzende andere Kurdische Fürstentümer aber alle mit Ausnahme vom Kurdischen Fürstentum Ardalan waren (Vasallen) oder wurden dort angesiedelt. Das Safawidenreich hat das z.B. mit Kurden aus Khorasan gemacht. Die Osmanen später mit Kurden aus Maras (Kahramanmaras). Dieses Fürstentum ist das einzige Kurdische Fürstenhaus das man als "autonom" bezeichnen könnte. Alle anderen unterstanden einem Oberherren. Vorwiegend in Persischer, Arabischer-und Osmanischer Zeit. Das gilt auch für dieses.
 
Wir brauchen ein Khaghanat die CHP benimmt sich im Parlament wie ein tollwütiger Hund warum hat man so große Angst vor einer Volksabstimmung? Soll die CHP sich endlich Outen und mit der HDP ein Bündnis eingehen.

Die Volksabstimmung wird das von Erdogan gewünschte Ergebnis bringen. Da bin ich mir ziemlich sicher.
Gibt es veritable türkische Quellen zu dieser Machterweiterung?

Türkei: Erdogan - der Staat, das bin ich - SPIEGEL ONLINE

So soll der Präsident künftig

  • seine Stellvertreter, Minister, Bürokraten und 12 von 15 Verfassungsrichtern ernennen und nach Belieben wieder absetzen können,
  • Gesetze per Dekret erlassen können,
  • von dem Gebot der parteipolitischen Neutralität entbunden werden,
  • das Parlament auflösen können.
Zudem soll

  • das Amt des Premierministers abgeschafft werden,
  • das Abgeordnetenhaus von 550 auf 600 Abgeordnete anwachsen, aber seine Aufsichtsfunktion über die Exekutive verlieren.
 
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