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Nachrichten aus der Türkei

Der Iran-Krieg verändert die Sicherheitsordnung: Die Türkei und die Ukraine bilden alternative Allianzensysteme​

Präsident Selenski will mit den Golfstaaten und Syrien zusammenarbeiten. Er folgt damit dem türkischen Konzept der «regionalen Eigenverantwortung». Während das Fundament der Nato erschüttert ist, erhält Europa neue Optionen.
 
Zweiter Vorfall in Folge: Mindestens vier Tote und 20 Verletzte bei Schüssen an türkischer Schule
Einen Tag nach einem Angriff an einer Schule in der Türkei mit 16 Verletzten hat ein Schüler an einer anderen türkischen Schule vier Menschen erschossen. Bei den Todesopfern handele es sich um drei Schüler und einen Lehrer.

Nur einen Tag nach einem Schusswaffenangriff an einer Schule in der Türkei mit 16 Verletzten hat ein Schüler an einer anderen Schule des Landes vier Menschen erschossen. Bei den Todesopfern handele es sich um drei Schüler und einen Lehrer, sagte der Gouverneur der südlichen Provinz Kahramanmaras, Mükerrem Unlüer, am Mittwoch. Auch der Schütze, ein 13 oder 14 Jahre alter Junge, sei tot. Mindestens 20 weitere Menschen wurden demnach verletzt.

Der Angreifer habe am Mittwochmorgen in der Provinzhauptstadt Kahramanmaras, die den gleichen Namen wie die Provinz trägt, mehrere Schusswaffen im Rucksack mit in die Schule gebracht, erklärte der Gouverneur. Der Teenager habe in zwei Klassenzimmern wahllos um sich geschossen. Es werde davon ausgegangen, dass die Waffen dem Vater des Täters gehörten, einem ehemaligen Schützen. Vier der insgesamt 20 Verletzten befänden sich in einem ernsten Zustand, fügte Unlüer hinzu.

Die Zahl der Todesopfer ist auf neun gestiegen
 

jesiden können in sicherheit und frei ihre religion frei ausüben und feiern in der türkei

Jesiden feiern Neujahr im Südosten der Türkei​

 
außenminister hakan fidan hat vor dem fünften antalya -diplomatieforum,die an dem forum teilnehmenden staats-regierungschef persönlich empfangen
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jesiden können in sicherheit und frei ihre religion frei ausüben und feiern in der türkei

Jesiden feiern Neujahr im Südosten der Türkei​

Und in Syrien werden sie mit dem Terroristenführer und mit Hilfe der türkischen Armee ermordet. Und der Rest ist auch Erdogan-Propaganda. Internationale Berichte (z. B. von der katholischen Hilfsorganisation Kirche in Not oder der US-Kommission für internationale Religionsfreiheit) stufen die Diskriminierung in der Türkei als systemisch ein. Jesiden berichten von Anfeindungen durch die muslimische Mehrheitsgesellschaft, in der sie oft als "Ungläubige“ stigmatisiert werden.
Aufgrund von Vertreibungen (insbesondere in den 1980er Jahren) und anhaltender Unsicherheit sind viele Jesiden bereits nach Europa, vor allem nach Deutschland, geflohen. In der Südosttürkei leben heute nur noch sehr wenige Jesiden in ihren traditionellen Dörfern
An staatlichen Schulen gibt es für jesidische Kinder oft keinen Unterricht in ihrer eigenen Religion oder Sprache (Kurmandschi); sie sind stattdessen häufig dem islamischen Religionsunterricht ausgesetzt
Während Jesiden weltweit wichtige Feste wie Îda Êzî (Fest zu Ehren Gottes im Dezember) oder Çarşema Sor (das Neujahrsfest im April) feiern, ist dies in der Türkei oft nur im privaten Rahmen oder in kleinen, verunsicherten Gemeinschaften ohne staatlichen Schutz möglich
Zusammenfassend lässt sich sagen: Eine „freie und sichere“ Religionsausübung, wie man sie aus demokratischen Rechtsstaaten kennt, existiert für Jesiden in der Türkei derzeit nicht. Sie gehören zu den am stärksten marginalisierten und gefährdeten Minderheiten des Landes.
 

Selbst riesige Goldreserven können die Lira nicht retten​

Die türkische Zentralbank wirft tonnenweise Gold auf den Markt, um den Verfall der Lira zu stoppen – doch der Iran-Krieg und hausgemachte Krisen treiben die Währung auf immer neue Rekordtiefs.
 
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