Issa Remmo: Der Pate, der die Politik vorführt
Der Neuköllner Remmo-Clan in Berlin ist berüchtigt, 1.000 Mitglieder soll er haben. Seit Pate Issa Remmo bei einer Linken-Wahlparty auftauchte, fragen alle: Welche Beziehungen haben die Kriminellen zur Politik?
Von Issa Remmo gibt es viele Aufnahmen. Eine, wo er die Berliner Staatsanwälte vor TV-Kameras als „Hurensöhne“ beschimpft, weil sie seinen Sohn wegen Mordes vor Gericht gestellt haben. Eine, wo er bei der Hochzeit eines anderen seiner acht Söhne Gästen Fünfhundert-Euro-Scheine ans Revers steckt. Und seit Sonntag gibt es noch eine: Remmo ist da auf der Wahlparty der Linkspartei zu sehen, die Finger lächelnd zum Siegeszeichen geformt.
Issa Remmo, Pate des Remmo-Clans, ist der wohl prominenteste Kriminelle Berlins. Wobei, will man korrekt sein, stimmt das nicht ganz: Der Libanese wurde, seit er in Deutschland ist – seit Mitte der 1980er – 19-mal verhört. Nachweisen konnte man ihm aber nie etwas. Seiner Familie durchaus: Mitglieder der 1.000 Personen zählenden Neuköllner Großfamilie haben einst eine 100-Kilo-Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum gestohlen und eingeschmolzen, auch der spektakuläre Einbruch ins Grüne Gewölbe in Dresden geht auf ihr Konto. 116 Millionen Euro waren die Geschmeide wert, die die Remmos dort klauten, dazu kommen Prozesse wegen Morden, Überfällen und Bankrauben. „Wenn man so viele Kinder hat, kann nicht jedes ein Engel sein“, sagte Issa Remmo lapidar dazu.
kurier.at
Der Neuköllner Remmo-Clan in Berlin ist berüchtigt, 1.000 Mitglieder soll er haben. Seit Pate Issa Remmo bei einer Linken-Wahlparty auftauchte, fragen alle: Welche Beziehungen haben die Kriminellen zur Politik?
Von Issa Remmo gibt es viele Aufnahmen. Eine, wo er die Berliner Staatsanwälte vor TV-Kameras als „Hurensöhne“ beschimpft, weil sie seinen Sohn wegen Mordes vor Gericht gestellt haben. Eine, wo er bei der Hochzeit eines anderen seiner acht Söhne Gästen Fünfhundert-Euro-Scheine ans Revers steckt. Und seit Sonntag gibt es noch eine: Remmo ist da auf der Wahlparty der Linkspartei zu sehen, die Finger lächelnd zum Siegeszeichen geformt.
Issa Remmo, Pate des Remmo-Clans, ist der wohl prominenteste Kriminelle Berlins. Wobei, will man korrekt sein, stimmt das nicht ganz: Der Libanese wurde, seit er in Deutschland ist – seit Mitte der 1980er – 19-mal verhört. Nachweisen konnte man ihm aber nie etwas. Seiner Familie durchaus: Mitglieder der 1.000 Personen zählenden Neuköllner Großfamilie haben einst eine 100-Kilo-Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum gestohlen und eingeschmolzen, auch der spektakuläre Einbruch ins Grüne Gewölbe in Dresden geht auf ihr Konto. 116 Millionen Euro waren die Geschmeide wert, die die Remmos dort klauten, dazu kommen Prozesse wegen Morden, Überfällen und Bankrauben. „Wenn man so viele Kinder hat, kann nicht jedes ein Engel sein“, sagte Issa Remmo lapidar dazu.
Issa Remmo: Der Pate, der die Politik vorführt
Der Neuköllner Remmo-Clan in Berlin ist berüchtigt, 1.000 Mitglieder soll er haben. Seit Pate Issa Remmo bei einer Linken-Wahlparty auftauchte, fragen alle: Welche Beziehungen haben die Kriminellen zur Politik?