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Nachrichten aus Deutschland

Thiel kritisiert Teile der Medien als „linke Hassfabrik“
Der aus Deutschland stammende Thiel ist IT-Investor und Mitgründer des Software-Unternehmens Palantir. In Berlin erhielt er am Donnerstag den Axel Springer Award.
Tech-Milliardär und Untergangs-Prophet Peter Thiel hat wieder einmal weite Teile der Medien scharf kritisiert. Er frage sich, warum so viel davon „zu einer Art linken Hassfabrik verkommen“ sei, sagte Thiel bei der Verleihung des Axel Springer Awards in Berlin. Die Medienlandschaft sei „sehr, sehr einseitig“ und „bei weitem nicht so frei, wie wir es uns wünschen würden“.

Thiel fand aber auch lobende Worte - etwa für die US-Journalistin Bari Weiss vom Sender CBS, die ebenfalls bei der Preisverleihung sprach. Ohne Menschen wie sie wäre die Lage „wirklich sehr, sehr schlecht“, sagte Thiel. Springer-CEO Mathias Döpfner, Weiss und den Menschen bei Axel Springer sprach er Anerkennung für ihren „Mut“ aus und bezeichnete sie als „Gegenstimmen“ in dieser Medienlandschaft.

Thiel äußerte sich auch zum Wahlerfolg der Linken bei der jüngsten Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus. Er könne verstehen, warum Menschen die Partei wählten. Es gebe ein „sehr reales Problem“: Wohnen sei zu teuer und zu stark reguliert. Die Linke habe dafür allerdings keine guten Antworten. Mit Mietpreisbindungen werde man Berlin wahrscheinlich „in ein Elendsviertel verwandeln“, sagte Thiel.

 
Ach, der gute Peter, ein Kumpane seiner Kürzlichkeit. Man muss ihn einfach bewundern, da baut jemand mit der US-Regierung und dem Pentagon das lückenloseste Überwachungssystem der Menschheitsgeschichte auf (Palantir) und schimpft sich dabei ernsthaft noch "Libertärer“, weil er Steuern blöd findet.
Das ist genau der Freiheitsbegriff, den wir im 21. Jahrhundert brauchen. Es ist auch herrlich konsequent, der Mann wandert nach Neuseeland aus, um sich für die Apokalypse zu rüsten, finanzierte die Erforschung von schwimmenden Tech-Inseln abseits aller Gesetze und kam 2009 zu dem genialen Schluss, dass Demokratie und Freiheit einfach nicht zusammenpassen. Wer kennt es nicht? Die lästige Stimme des Volkes stört nun mal massiv beim ungestörten Milliardenschwerwerden.
Sein Masterplan für die Zukunft ist glücklicherweise absolut bodenständig, Staaten sollten am besten wie Aktiengesellschaften geführt werden, mit einem absolutistischen CEO an der Spitze. Weil das historisch gesehen mit absolutistischen Herrschern ja auch immer so fantastisch für die Bevölkerung funktioniert hat. Ein echter Visionär 🤮
 
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