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Nachrichten aus Europa

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Leiter der Präsidialverwaltung des Präsidenten von Zypern ist wegen Beihilfe zur Umgehung von Sanktionen für Russen zurückgetreten.

Charalambos Charalambous, ein Verwandter von Präsident Christodoulides, ist aufgrund eines Korruptionsskandals und seiner mutmaßlichen Verwicklung in die Umgehung von Sanktionen zugunsten von Russen zurückgetreten. Er gab seinen Rücktritt am Montag in den sozialen Medien bekannt. Er bezeichnete sich als Opfer einer gezielten Kampagne, die darauf abziele, Präsident Nikos Christodoulides, die Regierung und das Land zu diskreditieren. Charalambous erklärte, er wolle keinerlei Zweifel an seiner Ehrlichkeit zulassen und befürchte, dass seine weitere Amtszeit dem Land und dem Präsidenten schaden könnte.

Der Skandal begann am 8. Januar mit dem Erscheinen eines anonymen Videos auf der Social-Media-Plattform X. Darin sollen hochrangige zypriotische Beamte über Korruptionspraktiken gesprochen haben, darunter die Umgehung von EU-Sanktionen zugunsten russischer Staatsbürger. In einigen Abschnitten wurden Möglichkeiten zur Umgehung der Wahlkampffinanzierungsgrenzen durch Bargeldspenden sowie Wege für Unternehmen zum Zugang zum Präsidenten und zur First Lady erörtert.
 
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