Rüstungsdeals
EU-Emanzipationsversuch verstört USA
Die EU will unabhängiger von den USA werden, auch militärisch – derzeit stammt das Gros der Rüstungsimporte aus den Vereinigten Staaten. Der Ausbau der Verteidigungsindustrie wurde eingeläutet, bis 2030 sollen mindestens 40 Prozent der Beschaffungen unionsintern erfolgen. Zwar hat Washington Europa wiederholt zur militärischen Eigenständigkeit aufgefordert, doch auf Geschäfte will man offenbar nicht verzichten, im Gegenteil: Sollten US-Unternehmen aus dem Markt gedrängt werden, sei mit Gegenschlägen zu rechnen, berichtete das Nachrichtenportal Politico diese Woche.
Schon im Dezember des Vorjahres hatte US-Vizeaußenminister Christopher Landau bei einem NATO-Treffen Kritik daran geübt, dass die europäischen Länder ihrer eigenen Rüstungsindustrie Vorrang vor US-Waffenlieferanten einräumen würden. „Protektionistische und ausgrenzende Maßnahmen untergraben unsere kollektive Verteidigung“, hieß es damals von einem Sprecher.
Im Februar setzte die US-Regierung noch nach, auf sehr formellem Weg. Die EU-Kommission hatte Regierungen und Industrie um Rückmeldungen zu den neuen Regeln für die Beschaffung von Waffen gebeten, US-Verteidigungsministerium und US-Außenministerium gaben eine gemeinsame Stellungnahme ab – mit harscher Kritik.
„Falscher Weg“
Die Überarbeitung der EU-Richtlinie über die Beschaffung von Verteidigungsgütern sei „der falsche Weg“, hieß es darin. „Die Vereinigten Staaten lehnen jegliche Änderungen der Richtlinie entschieden ab, die die Fähigkeit der US-Industrie einschränken würden, die nationalen Verteidigungsbeschaffungen der EU-Mitgliedstaaten zu unterstützen oder sich anderweitig daran zu beteiligen.“
orf.at
Selber schuld USA. Euer Präsident und seinen Clowns haben es herausgefordert.
EU-Emanzipationsversuch verstört USA
Die EU will unabhängiger von den USA werden, auch militärisch – derzeit stammt das Gros der Rüstungsimporte aus den Vereinigten Staaten. Der Ausbau der Verteidigungsindustrie wurde eingeläutet, bis 2030 sollen mindestens 40 Prozent der Beschaffungen unionsintern erfolgen. Zwar hat Washington Europa wiederholt zur militärischen Eigenständigkeit aufgefordert, doch auf Geschäfte will man offenbar nicht verzichten, im Gegenteil: Sollten US-Unternehmen aus dem Markt gedrängt werden, sei mit Gegenschlägen zu rechnen, berichtete das Nachrichtenportal Politico diese Woche.
Schon im Dezember des Vorjahres hatte US-Vizeaußenminister Christopher Landau bei einem NATO-Treffen Kritik daran geübt, dass die europäischen Länder ihrer eigenen Rüstungsindustrie Vorrang vor US-Waffenlieferanten einräumen würden. „Protektionistische und ausgrenzende Maßnahmen untergraben unsere kollektive Verteidigung“, hieß es damals von einem Sprecher.
Im Februar setzte die US-Regierung noch nach, auf sehr formellem Weg. Die EU-Kommission hatte Regierungen und Industrie um Rückmeldungen zu den neuen Regeln für die Beschaffung von Waffen gebeten, US-Verteidigungsministerium und US-Außenministerium gaben eine gemeinsame Stellungnahme ab – mit harscher Kritik.
„Falscher Weg“
Die Überarbeitung der EU-Richtlinie über die Beschaffung von Verteidigungsgütern sei „der falsche Weg“, hieß es darin. „Die Vereinigten Staaten lehnen jegliche Änderungen der Richtlinie entschieden ab, die die Fähigkeit der US-Industrie einschränken würden, die nationalen Verteidigungsbeschaffungen der EU-Mitgliedstaaten zu unterstützen oder sich anderweitig daran zu beteiligen.“
Rüstungsdeals: EU-Emanzipationsversuch verstört USA
Die EU will unabhängiger von den USA werden, auch militärisch – derzeit stammt das Gros der Rüstungsimporte aus den Vereinigten Staaten. Der Ausbau der Verteidigungsindustrie wurde eingeläutet, bis 2030 sollen mindestens 40 Prozent der Beschaffungen unionsintern erfolgen. Zwar hat Washington...
Selber schuld USA. Euer Präsident und seinen Clowns haben es herausgefordert.