Hat denn niemand eine Strategie gegen die Rechtspopulisten?
Das Engagement gegen Rechtsextremismus erfordert einen langen Atem. Populistische Angstmache mit elitärer Angstmache zu bekämpfen, bringt jedenfalls wenig
Manuela Honsig-Erlenburg, Ressortleiterin Außenpolitik im STANDARD, schreibt in diesem Im-Fokus-Newsletter über den europaweiten Aufstieg der Rechtsparteien und die Frage, warum niemand eine Strategie gegen die Rechtspopulisten zu haben scheint. Oder doch?
"Ich weiß, was das bedeutet und welche Folgen es für mein Land haben kann, wenn Menschen wie sie an die Macht kommen." Der französische Fußball-Star – und regelmäßig rassistisch beschimpfte – Kylian Mbappé warnte mit diesem Satz vor der extremen Rechten in Frankreich.
In ganz Europa profitieren derzeit teilweise radikal rechte Parteien von der grassierenden Unzufriedenheit der Bevölkerung, vor allem auch in Schlüsselländern. In Frankreich hat der extrem rechte Le-Pen-Kronprinz Jordan Bardella die besten Chancen, 2027 Präsident zu werden. In Umfragen führt er derzeit deutlich.
In Deutschland ist die rechtsextreme AfD Umfragekönigin. In Sachsen-Anhalt hat die AfD bei den Landtagswahlen sogar eine realistische Chance auf die absolute Mehrheit und ihren ersten Ministerpräsidenten.
In Großbritannien steht Keir Starmer vor dem Sturz durch die eigene Partei, weil Labour bei Kommunalwahlen krachend gegen die rechtsextreme Farage-Partei verloren hat.
Auch in Spanien setzt die rechtsextreme Vox-Partei ihren Erfolgskurs in Regionalwahlen fort und setzt damit die Zentralregierung massiv unter Druck.
www.derstandard.at
Das Engagement gegen Rechtsextremismus erfordert einen langen Atem. Populistische Angstmache mit elitärer Angstmache zu bekämpfen, bringt jedenfalls wenig
Manuela Honsig-Erlenburg, Ressortleiterin Außenpolitik im STANDARD, schreibt in diesem Im-Fokus-Newsletter über den europaweiten Aufstieg der Rechtsparteien und die Frage, warum niemand eine Strategie gegen die Rechtspopulisten zu haben scheint. Oder doch?
"Ich weiß, was das bedeutet und welche Folgen es für mein Land haben kann, wenn Menschen wie sie an die Macht kommen." Der französische Fußball-Star – und regelmäßig rassistisch beschimpfte – Kylian Mbappé warnte mit diesem Satz vor der extremen Rechten in Frankreich.
In ganz Europa profitieren derzeit teilweise radikal rechte Parteien von der grassierenden Unzufriedenheit der Bevölkerung, vor allem auch in Schlüsselländern. In Frankreich hat der extrem rechte Le-Pen-Kronprinz Jordan Bardella die besten Chancen, 2027 Präsident zu werden. In Umfragen führt er derzeit deutlich.
In Deutschland ist die rechtsextreme AfD Umfragekönigin. In Sachsen-Anhalt hat die AfD bei den Landtagswahlen sogar eine realistische Chance auf die absolute Mehrheit und ihren ersten Ministerpräsidenten.
In Großbritannien steht Keir Starmer vor dem Sturz durch die eigene Partei, weil Labour bei Kommunalwahlen krachend gegen die rechtsextreme Farage-Partei verloren hat.
Auch in Spanien setzt die rechtsextreme Vox-Partei ihren Erfolgskurs in Regionalwahlen fort und setzt damit die Zentralregierung massiv unter Druck.
Hat denn niemand eine Strategie gegen die Rechtspopulisten?
Das Engagement gegen Rechtsextremismus erfordert einen langen Atem. Populistische Angstmache mit elitärer Angstmache zu bekämpfen, bringt jedenfalls wenig