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Nachrichten aus Europa

Historischer Wandel:


Früher kamen die "Gastarbeiter" aus der Türkei nach Europa; heute zieht die Türkei aufgrund ihrer Lebensqualität, der Kultur und des Klimas Millionen von Menschen an – darunter digitale Nomaden, Rentner aus Westeuropa und Fachkräfte aus dem Balkan und dem Nahen Osten.

Auẞer Bolschewisten und Zionieten sind alle Mitmenschen in der Türkei, herzlich willkommen. :lol:
Es ist wirklich faszinierend zu sehen, wie viel Zeit du erübrigen kannst, um den "historischen Wandel“ der Türkei zu feiern, während du in Deutschland bequem auf die Überweisung der staatlichen Grundsicherung wartest. :mrgreen:
Dass dort drüben bis auf deine wilden Feindbilder alle "herzlich willkommen“ sind, ist extrem großzügig von dir, die Frage ist nur, ob sich diese Millionen von digitalen Nomaden und Fachkräften die dortige Hyperinflation von rund 30 Prozent überhaupt noch leisten wollen. Bei deiner glühenden Vaterlandsliebe fragt man sich eigentlich nur eines, wenn die Lebensqualität und die Wirtschaft am Bosporus so unschlagbar gigantisch sind, warum ziehst du dann nicht selbst hin, anstatt das deutsche Sozialsystem als dein persönliches Gasfeld auszubeuten? Pack doch deine Koffer, dort wartet das Paradies auf dich und in Deutschland wird ein Platz im System frei für jemanden, der nicht nur große Reden schwingt. :lol27:
 
Leute, mal unter uns:
Ich verkaufe gerade ein paar meiner Wohnungen. Wenn das durch ist, muss ich nur noch zwei Jahre auf meine 35 Jahre einbezahlte Sozialversicherung warten,dann lade ich dich und Hirni herzlich auf mein neues Anwesen am Meer ein.


Dann könnt ihr endlich mal erleben, wie das Original schmeckt
Egal ob Essen, Getränke oder echte Gastfreundschaft. Ihr habt es euch verdient! :lol:

Der eine Grieche, der andere Kroate... es ist schließlich euer gutes Recht, nach all den Jahrhunderten mal wieder das wahre Zentrum eurer Ahnen zu besuchen. :pc:
Ihr wisst ja selbst: Es ist einfach wunderschön bei uns in Osmanien!
Da könnt ihr eure überteuerte Adria einpacken.
 
Leute, mal unter uns:
Ich verkaufe gerade ein paar meiner Wohnungen. Wenn das durch ist, muss ich nur noch zwei Jahre auf meine 35 Jahre einbezahlte Sozialversicherung warten,dann lade ich dich und Hirni herzlich auf mein neues Anwesen am Meer ein.


Dann könnt ihr endlich mal erleben, wie das Original schmeckt
Egal ob Essen, Getränke oder echte Gastfreundschaft. Ihr habt es euch verdient! :lol:

Der eine Grieche, der andere Kroate... es ist schließlich euer gutes Recht, nach all den Jahrhunderten mal wieder das wahre Zentrum eurer Ahnen zu besuchen. :pc:
Ihr wisst ja selbst: Es ist einfach wunderschön bei uns in Osmanien!
Da könnt ihr eure überteuerte Adria einpacken.

Ach, plötzlich mutiert der treue Sozialhilfe-Patriot zum millionenschweren Immobilien-Tycoon? Faszinierend, wie schnell sich die Geschichte ändert, wenn man im BF in die Enge getrieben wird :lol27:
Es ist wirklich herzerwärmend, dass du uns nach deinen "35 Jahren harter Arbeit“ (die du vermutlich komplett im deutschen Sozialsystem abgesessen hast) auf dein Traumschloss am Meer einladen willst.
Nur ein kleiner Realitätscheck für dein geliebtes "Osmanien“: Wenn deine angeblichen Wohnungsverkäufe in Lira abgewickelt werden, reicht der Erlös nach Abzug der türkischen Hyperinflation bis zu deiner Rente wahrscheinlich gerade noch für eine Kugel Eis und zwei Fladenbrote, aber nicht in Dubrovnik.
Genieß ruhig deine virtuellen Paläste im Netz, während wir Griechen und Kroaten unsere überteuerte Adria und die Ägäis ganz real mit echten, stabilen Euros genießen. Aber hey, wenn dein Anwesen am Meer fertig ist, sag Bescheid, wir kommen gern vorbei und bringen dir ein paar harte Devisen mit, damit du dir die Butter auf dem Fladenbrot überhaupt noch leisten kannst.

:laha
 
Ach, plötzlich mutiert der treue Sozialhilfe-Patriot zum millionenschweren Immobilien-Tycoon? Faszinierend, wie schnell sich die Geschichte ändert, wenn man im BF in die Enge getrieben wird :lol27:
Es ist wirklich herzerwärmend, dass du uns nach deinen "35 Jahren harter Arbeit“ (die du vermutlich komplett im deutschen Sozialsystem abgesessen hast) auf dein Traumschloss am Meer einladen willst.
Nur ein kleiner Realitätscheck für dein geliebtes "Osmanien“: Wenn deine angeblichen Wohnungsverkäufe in Lira abgewickelt werden, reicht der Erlös nach Abzug der türkischen Hyperinflation bis zu deiner Rente wahrscheinlich gerade noch für eine Kugel Eis und zwei Fladenbrote, aber nicht in Dubrovnik.
Genieß ruhig deine virtuellen Paläste im Netz, während wir Griechen und Kroaten unsere überteuerte Adria und die Ägäis ganz real mit echten, stabilen Euros genießen. Aber hey, wenn dein Anwesen am Meer fertig ist, sag Bescheid, wir kommen gern vorbei und bringen dir ein paar harte Devisen mit, damit du dir die Butter auf dem Fladenbrot überhaupt noch leisten kannst.

:laha


Gönn mir doch auch mal etwas I‘wo
Es sind gerade einmal 3 Wohnungen

Natürlich fange ich ja nicht an, dir von der Türkei zu erzählen da gibt es noch einiges mehr
Aber wirklich ich meine es ernst. Ihr könnt mich doch mal irgendwann in Izmir Kusadasi besuchen :lol:
Es gibt auch Sandstrände, original
 
Gönn mir doch auch mal etwas I‘wo
Es sind gerade einmal 3 Wohnungen

Süß, dass du von drei Wohnungen auf einmal auf 2gerade einmal 3 Wohnungen“ zurückruderst, sobald dir jemand das Märchen vom Immobilien-Tycoon nicht abkauft.

Natürlich fange ich ja nicht an, dir von der Türkei zu erzählen da gibt es noch einiges mehr
Aber wirklich ich meine es ernst. Ihr könnt mich doch mal irgendwann in Izmir Kusadasi besuchen :lol:
Es gibt auch Sandstrände, original

Dein Angebot für Kusadasi ist wirklich herzreizend, aber danke, wir verzichten. Während du da drüben deinen "original Sandstrand“ bewunderst, genießen wir in Kroatien und Griechenland lieber unser glasklares Wasser und Strände, die man beim weltweiten Qualitätsranking nicht mit der Lupe suchen muss. Mach dir mal keine Sorgen um uns, wir wissen genau, wie es in der Türkei aussieht, vor allem auf den Preisschildern, die wegen eurer Inflation wöchentlich neu gedruckt werden müssen. Spar dir das Geld für deine drei virtuellen Wohnungen lieber für deine eigene Rente, die Lira wird es dir danken. :mrgreen:
 
Hier zu wenig, dort zu viel: Warum die EU heftig um Milliarden ringt
Beim EU-Gipfel ab Donnerstag steht der Streit über das nächste Budget der Union im Brennpunkt: Eine Einigung scheint weiter entfernt denn je
Ukraine, China, mehr Rückenwind für die Wirtschaft: Auf der Tagesordnung dieses EU-Gipfels steht so manches. Doch noch bevor die Staats- und Regierungschefs am Donnerstag über den roten Teppich im Gebäude des EU-Rates in Brüssel aufmarschieren, machen ihre Chefverhandler deutlich: Diesmal geht es vor allem ums Geld. Und zwar um sehr viel Geld.

Rund zwei Billionen Euro, so viel betrug der Vorschlag der EU-Kommission für das nächste langjährige Budget der Union. Das läuft im Brüsseler Jargon unter dem Kürzel MFF und finanziert sämtliche EU-Ausgaben für sieben Jahre ab 2028. Die traditionell größten Brocken darin, die Förderungen für die Landwirtschaft und jene für die wirtschaftlich schwächeren Regionen der EU.

 
Europas Jugend verliert ihre Zukunft: Während die Wirtschaft stagniert, versagt die Politik zwischen den Generationen
Frankreichs Jugendliche blockieren Schulen, weil Gebäude verfallen und Geld für ihre Bildung fehlt. Währenddessen verteidigt die ältere Generation ihre Rentenansprüche mit einer politischen Durchsetzungskraft, von der junge Menschen nur träumen können. Als Emmanuel Macron das Renteneintrittsalter von 62 auf 64 Jahre erhöhen wollte, gingen Hunderttausende auf die Straße. Die Regierung setzte die Reform schließlich aus. Jetzt verlangen Schüler und Studenten mehr öffentliche Mittel. Nur haben sie ein erhebliches Problem: Europa altert, die Zahl der jungen Menschen schrumpft, und mit ihr ihr politisches Gewicht. In Frankreich liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei rund 20 Prozent. Das Wirtschaftswachstum fiel im 2. Quartal auf 0 Prozent. Gleichzeitig verschlingen Renten etwa 1 Viertel der öffentlichen Ausgaben. Die Staatsverschuldung lässt kaum Spielraum für zusätzliche Kredite. Höhere Vermögenssteuern brachten bislang weniger ein als erhofft. Der Staat verteilt Geld, das er kaum noch erwirtschaftet, und die Generation, die noch Jahrzehnte damit leben muss, sitzt bei dieser Verteilung zunehmend am kürzeren Hebel.

In Spanien sieht es kaum freundlicher aus. Über 22 Prozent Jugendarbeitslosigkeit, Immobilienpreise, die den Löhnen längst davongelaufen sind. Viele Erwachsene wohnen noch mit über 30 Jahren bei ihren Eltern oder geben einen erheblichen Teil ihres Einkommens für die Miete aus. Ausgerechnet die drohende Zwangsräumung einer 87-jährigen Mieterin löste landesweite Proteste aus, an denen sich zahlreiche junge Menschen beteiligten. Der Streit um bezahlbaren Wohnraum trug dazu bei, dass Ministerpräsident Pedro Sánchez Neuwahlen ansetzte. Großbritannien wiederum verzeichnet rund 16 Prozent Jugendarbeitslosigkeit. Besonders rund um London, wo viele neue Arbeitsplätze entstehen, sind Wohnungen kaum bezahlbar. Zugleich garantiert die sogenannte Dreifachsicherung Rentenerhöhungen, die seit Jahren stärker ausfallen als die Lohnsteigerungen. Premierminister Andy Burnham kündigte eine Überarbeitung an und erntete umgehend Warnungen vor politischem Selbstmord. Dabei soll das eingesparte Geld ausgerechnet in die Pflege älterer Menschen fließen.

Der Oxford-Professor Tim Vlandas beschreibt diese Entwicklung als eine von demokratischen Mehrheiten aufrechterhaltene wirtschaftliche Stagnation. Ältere Menschen stellen einen wachsenden Teil der Wählerschaft. Parteien und Gewerkschaften richten ihre Entscheidungen entsprechend aus. Politikwissenschaftler Kevin Arceneaux verweist auf ihre gewachsene politische Organisationskraft. Dabei verlaufen die Interessen keineswegs sauber zwischen den Generationen. Junge Franzosen demonstrierten 2023 selbst gegen Macrons Rentenreform. Erwachsene Kinder profitieren mitunter von den Renten ihrer Eltern und fürchten, bei Kürzungen deren Versorgung übernehmen zu müssen. Doch während junge Menschen in Bangladesch oder Nepal Regierungen zu Fall brachten, kämpfen ihre europäischen Altersgenossen gegen eine Bevölkerungsmehrheit, die immer älter wird. Vergangene Woche blockierten französische Schüler erneut ihre Schulen. Im Parlament berieten Abgeordnete über den nächsten Haushalt. Zu ihren ersten Entscheidungen gehörte, eine Steuervergünstigung für Rentner zu erhalten. Für die kaputten Schulen blieb die Rechnung weiterhin offen.

Dabei verdienen beide Generationen denselben Respekt. Die einen haben jahrzehntelang gearbeitet, Steuern bezahlt und dieses Europa mit aufgebaut. Die anderen sollen in eine Zukunft hineinwachsen können, die ihnen wenigstens die Aussicht auf ein selbstbestimmtes Leben bietet. Beide Ansprüche sind berechtigt. Dass sie inzwischen gegeneinander aufgerechnet werden, zeigt, wie weit sich die Politik von den Lebenswirklichkeiten der Menschen entfernt hat. Und damit stellt sich eine Frage, die immer schwerer zu beantworten ist: Wer ist überhaupt noch in der Lage, dieses Problem zu lösen?
 
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