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Nachrichten aus Frankreich

Wenn Fußballfans gegnerische Banner gestohlen haben, posieren sie mit dem umgedrehten Bannern. Doch das sind keine Ultras. Das sind französische Polizist:innen mit einem Banner der feministischen Antifa. Diese Polizist:innen betrachten Antifaschismus als Feind, der bekämpft werden muss. Und das ist richtig gefährlich.

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Unmut über Paris: Russisches Geld auf französischen Konten
Publikumswirksam nahm der französische Staat im Frühjahr 2022 russische Vermögen ins Visier. Der Zoll fing im Ärmelkanal den Frachter „Baltic Leader“ ab, dessen Eigentümer, die russische Promsvyazbank, unter das westliche Sanktionsregime fällt. Reihenweise wurden Yachten und Immobilien von Oligarchen beschlagnahmt.

Der damalige Finanz- und Wirtschaftsminister Bruno Le Maire kündigte öffentlich die Einrichtung einer Task Force an mit dem Ziel, „alle in Frankreich lebenden russischen Oligarchen sowie deren Vermögenswerte und Guthaben ausfindig zu machen“.

Seitdem ist es ruhig geworden um die Vermögenswerte. Das gilt erst recht für eingefrorenes russisches Staatsvermögen. Wie die britische Zeitung „Financial Times“ am Montag berichtete, hält der französische Staat mit Verweis auf die Kundenvertraulichkeit gar geheim, bei wem diese Guthaben liegen. Das gilt auch für die Verwendung der Zinsen.

Unter zunehmendem Druck
Dabei werden nach Angaben des belgischen Finanzdienstleisters Euroclear 18 Milliarden Euro an russischen Staatsvermögen in Frankreich gelagert. Das ist der zweithöchste Wert in Europa und wird nur von Belgien übertroffen, wo mit 192 Milliarden Euro mit Abstand das meiste Geld lagert – davon allein 185 Milliarden Euro bei Euroclear. In Deutschland sind es nur 200 Millionen Euro

 
Das gehört sich auch nicht. Ist eher Donica Blewinskys Sprachschatz
„Schlampen“: Aufregung über Sager von Brigitte Macron
Präsidentenehefrau Brigitte Macron sorgt in Frankreich für Wirbel, weil sie eine Gruppe Feministinnen im Gespräch mit Schauspieler und Komiker Ary Abittan als „dreckige Schlampen“ bezeichnet hat. Videos der Gesprächsszene wurden in sozialen Netzwerken massenhaft angeklickt, für ihre Wortwahl bekam die Frau von Präsident Emmanuel Macron viel Kritik.

Abittan war 2021 der Vergewaltigung beschuldigt worden. Im April 2024 wurden die Ermittlungen eingestellt. Nun kehrte er mit einer Show auf die Bühne zurück. Maskierte Aktivistinnen unterbrachen am Samstag seine Show und bezeichneten ihn als Vergewaltiger.

Während des kurzen Gesprächs fragte Brigitte Macron den Komiker am Rande seines Auftritts am Sonntag, wie es ihm gehe, und spielte auf die Proteste an. „Wenn diese dreckigen Schlampen hier sind, dann werfen wir sie raus“, sagte Macron, allem Anschein nach scherzhaft formuliert.

Aus ihrem Umfeld hieß es, Brigitte Macron habe lediglich die Aktion der feministischen Gruppe „#Nous Toutes“ kritisieren wollen. Von etlichen Politikern und auch im Netz wurde die Präsidentengattin für ihre Worte scharf kritisiert.

 
Die längste Seilbahn Europas verbindet Schlafstädte miteinander
Die französische Hauptstadt erhält ein neues Transportmittel. Es führt nicht den Berg hoch, sondern tief in die Vororte

Die neueste Pariser Attraktion ist nicht für Touristen gedacht: Câble C1 dient Pendlern im riesigen, zwölf Millionen Menschen zählenden Großraum der französischen Hauptstadt. Die Seilbahn („câble“ bedeutet so viel wie „Seil“) verbindet vier Schlaforte im Südosten von Paris, deren Namen wie Limeil-Brévannes auch den Franzosen wenig sagen.

Sinn und Zweck ist es, diese Banlieue-Orte an das öffentliche Verkehrsnetz anzukoppeln. In Créteil (92.000 Einwohner) endet nämlich die aus Paris kommende Metrolinie 8, die Destinationen wie Bastille, Opéra oder Invalides bedient. Jahrelang versuchten die Urbanisten, diese Linie in die Vororte hinaus zu verlängern; sie scheiterten aber an der extremen Baudichte und an den Kosten unterirdischer Tunnelbauten.

Längste Stadtseilbahn
Daher die Idee, sich über der Stadt fortzubewegen. In einzelnen Städten Europas (London, Barcelona, Toulouse) und Südamerikas (La Paz, Mexiko-Stadt) gibt es bereits lokale Seilbahnen. Die Pariser Linie C1 ist mit 4,5 Kilometern die mit Abstand längste Strecke. Und wie ihr Name besagt, könnten bald eine zweite oder dritte Linie dazukommen. Auch Städte wie Amsterdam denken über den Bau einer Flachseilbahn nach.

 
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