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Nachrichten aus Griechenland

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Energie: LNG aus den USA – Griechenland wird zur Gas-Drehscheibe​

Mit dem EU-Importstopp für russisches Gas wollen die USA wichtiger Energielieferant werden. Eine Schlüsselrolle soll Griechenland spielen. Die Infrastruktur ist dafür aber noch nicht bereit.
Gerd Höhler 24.02.2026 - 07:35 Uhr

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Abhörskandal in Griechenland: Acht Jahre Haft
Fast vier Jahre nach Bekanntwerden eines Skandals um das Abhören von Oppositionspolitikern und Journalisten in Griechenland sind vier Angeklagte zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Athen sprach die vier, darunter ein früherer israelischer Geheimdienstmitarbeiter, heute wegen Verletzung des Fernmeldegeheimnisses für schuldig. Die Anwälte der Angeklagten kündigten umgehend Berufung an.

Das Urteil erging gegen den Gründer des auf Spähsoftware spezialisierten israelischen Unternehmens Intellexa, Tal Dilian, und dessen Lebensgefährtin sowie gegen zwei griechische Mitarbeiter des Unternehmens. Die Angeklagten hätten sich „wiederholter Eingriffe in ein System zur Speicherung personenbezogener Daten“ sowie des „illegalen Zugriffs auf ein Informationssystem oder Daten“ schuldig gemacht, hieß es in der Urteilsbegründung.

 

200 Griechen wurden 1944 von Nazis ermordet. Nun sind erstmals Bilder von Augenblicken vor dem Massaker aufgetaucht.​


Eine der zwölf auf Ebay entdeckten Aufnahmen zeigt die griechischen Widerstandskämpfer auf dem Weg zu ihrer Hinrichtung durch die NS-Soldaten.​

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Was ist passiert? Am 14. Februar sind auf Ebay zwölf vergilbte Fotos hochgeladen worden. Sie sollten versteigert werden. Einzelne Fotos erzielten rasch Gebote von 2000 US-Dollar, denn: Die Fotos zeigten mutmasslich das Massaker von Kaisariani nahe Athen. An diesem Ort haben die Nazis 1944 rund 200 griechische Widerstandskämpfer erschossen.

Noch während der laufenden Auktion verschwanden die Fotos von der Verkaufsplattform. Der Grund: Sie könnten ein wichtiges Zeitzeugnis der griechischen Geschichte sein. Experten und Expertinnen haben mittlerweile die Echtheit der Aufnahmen bestätigt.

Was zeigen diese Fotos konkret? Die nun wiederentdeckten Fotos zeigen die Gefangenen, wie sie Richtung Hinrichtungsplatz marschieren. Ihre Gesichtszüge sind klar zu erkennen. Andere Fotos zeigen sie vor der Mauer am Schiessstand in ihren letzten Momenten, vor ihrer Exekution. Insgesamt handelt es sich nach Angaben der griechischen Regierung um ein Archiv des Deutschen Wehrmacht-Offiziers Hermann Hoyer mit über 260 Fotos aus den Jahren 1943 und 44 – alle aufgenommen in Griechenland. Zu diesem Archiv gehören auch die zwölf auf Ebay entdeckten Aufnahmen.
 
Streiks und Proteste: Griechenland gedenkt Zugsunglücks
Mit landesweiten Streiks und Massendemonstrationen haben die Menschen in Griechenland gestern an das schwerste Zugsunglück in der Geschichte des Landes erinnert. Drei Jahre nach dem schweren Unfall im mittelgriechischen Tempi, bei dem am 28. Februar 2023 insgesamt 57 Menschen ums Leben kamen, reißen „Trauer und Wut nicht ab“, wie Demonstrierende Reportern in Athen sagten.

In der griechischen Hauptstadt sowie in der Hafenstadt Thessaloniki und Dutzenden weiteren Städten des Landes versammelten sich nach Schätzungen des öffentlich-rechtlichen Senders ERTNews jeweils Zehntausende Demonstrierende. In Athen waren rund 5.000 Polizisten im Einsatz, da die Behörden mit möglichen Ausschreitungen rechneten. Die Polizei nahm rund 170 Menschen in Gewahrsam, wie ERTNews berichtete.

Frontalzusammenstoß mit 57 Todesopfern
Am 28. Februar 2023 waren gegen 23.20 Uhr ein Güterzug und ein Personenzug frontal zusammengestoßen. Die meisten der 57 Todesopfer waren junge Menschen. Für viele Griechen steht das Unglück sinnbildlich für jahrelange Versäumnisse: fehlende Sicherheitssysteme, Personalmangel und verschleppte Modernisierungsprojekte bei der Bahn. Die konservative Regierung von Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis steht unter wachsendem Druck.

 
Der Weg zum Meer ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität vielerorts eine Qual: Es fehlt an geeigneten Zugängen, behindertengerechten Sanitäranlagen und Parkplätzen. Anders in Griechenland: Das beliebte Urlaubsziel ermöglicht bereits an mehr als 200 Stränden einen barrierefreien Zugang.

Möglich macht das ein spezielles System der griechischen Firma Seatrac: Auf Rampen können Menschen mit eingeschränkter Mobilität auf einem fest installierten Rollstuhl sogar bis ins Wasser gleiten.

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...das ist ja geil. wir stehen kurz davor demnächst Tik-Toks vom Ringeldance zugespielt zu bekommen, wenn wir mit Mikrosatelliten das alles aufnehmen können....das ist ja geil......mal sehen, ob unser Tigerstinker und die anderen Yabbelheads mehr als drei Runden durchstehen und was sie sonst noch für Spielchen unter sich treiben und wer alles in einer Langzeitstudie dabei ist....da bin ich ja mal gespannt :)
 

Griechenland baut Produktion des kritischen Rohstoffs Gallium aus​

Der griechische Konzern Metlen hat mit der industriellen Gewinnung von Gallium begonnen und will ab 2028 nahezu den gesamten Bedarf Europas decken. Es wird etwa für Smartphones oder Solarzellen benötigt.
 
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