Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nachrichten aus Indien

  • Ersteller Ersteller jugo-jebe-dugo
  • Erstellt am Erstellt am
Dass sie reicher werden, heißt nicht, dass sie gebildeter werden. Dafür müssten die Bildungsstandarts enorm verbessert werden - sicherlich ist das der Fall, aber noch nicht ausreichend. Gebildeter kann höchstens die nächste Generation sein, da sie eine bessere Bildung bekommen.
Aber wir haben in Europa doch nur gut reden, selbst die Standarts in Deutschland sind ziemlich veraltet, wirklich verbessern tut sich nämlich recht wenig.
 
Davon ist auch im Artikel die Rede. Ein Junge scheint sich unter ökonomischen Aspekten mehr zu rechnen, so ekelhaft der Gedanke an solche Rechnungen auch sein mag, viele scheinen danach zu handeln.

Zum Thema Bildung: Natürlich ist das dortige Bildungsniveau nicht zu vergleichen mit dem hier in Westeuropa. Trotzdem ist auch dort ein signifikanter Anstieg festzustellen, aber die (illegale) Abtreibung von weiblichen Kindern oder ihre Tötung nach der Geburt scheint ja zuzunehmen. Das erschreckt mich.
 
Naja es fehlen ja jetzt schon Frauen dort, wie es 2020 aussieht wollen wir erst garnicht anfangen.

Versehe aber nicht wieso in indien wohlhabende menschen sowas machen, die können es sich ja leisten mehrere kinder zu haben
 
In China ist zum Teil die Ein-Kind-Politik schuld. Ein Sohn bringt mehr Vorteile als eine Tochter.

Das hat nicht nur mit Bildung zu tun, das hat einfach mit der teilweise unmenschlichen Kultur dieser Regionen zu tun und vllt auch ein wenig mit der Religion. Dazu möchte ich die albanische Kultur als Gegenbeispiel anführen, der ich selbst angehöre, wo der Sohn als das höchste Geschenk für das Haus galt (teilweise noch in ärmeren ländlichen Regionen auch noch gilt - Arbeitskraft und so). Dennoch gab es nie solche Vorfälle, dass die Tochter getötet wird. Das Familienoberhaupt hat sich zumeist entschieden, so lange Kinder zu zeugen, bis er einen männlichen Nachkommen hatte oder in selteren Fällen, wenn diese "Maßnahme" nicht gefruchtet hat, die (eigentlich für die albanische Kultur unübliche) Bigamie einzugehen (eher selten der Fall), bis er schlußendlich genügend männliche Nachkommen hatte. Das hängt m.M.n. einfach mit der Kultur und auch Religion zusammen. In der Hinsicht muss China dieses abschäuliche Phänomen tatsächlich durch Bildung abschaffen. Oder anders gesagt: wären die Chinesen ein europäisches Volk, läge das in ihrer Kultur, so nicht gegen ihre Leibesfrucht vorzugehen und nicht nur an ihrer Bildung.

Ein Zeugnis chinesicher Kultur: 18 Menschen fahren oder laufen an dem Kind vorbei, das vorher zwei mal von zwei Fahrzeugen überfahren wird und niemand krümmt einen Finger, um dem Kind zu helfen :facepalm:

EDIT Videomaterial auch auf youtube als möglicherweise FSK 18 gemeldet
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Davon ist auch im Artikel die Rede. Ein Junge scheint sich unter ökonomischen Aspekten mehr zu rechnen, so ekelhaft der Gedanke an solche Rechnungen auch sein mag, viele scheinen danach zu handeln.

Zum Thema Bildung: Natürlich ist das dortige Bildungsniveau nicht zu vergleichen mit dem hier in Westeuropa. Trotzdem ist auch dort ein signifikanter Anstieg festzustellen, aber die (illegale) Abtreibung von weiblichen Kindern oder ihre Tötung nach der Geburt scheint ja zuzunehmen. Das erschreckt mich.

Über Lernmethoden (problemorientiert, auf reinen Wissensinput etc) kann man sich streiten. Aber gerade die Chinesen brauchen sich in Sachen Schulbildung und -anforderungen auch bei den Abschlüssen grundsätzlich sicher nicht vor Deutschland zu verstecken. Seit dem langen Marsch Maos haben sich sehr viele Dinge geändert:-).
 
Zurück
Oben