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Nachrichten aus Italien notizie dall'italia

Hunderte zeigten trotz Verbots Faschisten-Gruß in Rom
Die Geste "Saluto romano" wurde bei einer neofaschistischen Veranstaltung gezeigt

Rom – Hunderte Menschen haben am Mittwochabend bei einer neofaschistischen Veranstaltung in Rom ihre rechten Arme in die Höhe gestreckt und den Faschisten-Gruß gezeigt. Die Geste ist in Italien als "Saluto romano" (römischer Gruß) bekannt. Obwohl sie in Italien verboten ist, wird sie bei Zusammenkünften von Neofaschisten immer wieder gezeigt.

Die Menschen fanden sich am Jahrestag der sogenannten Acca-Larentia-Morde zusammen. In der Via Acca Larentia im südlichen Teil Roms hatten Linksterroristen am 7. Jänner 1978 zwei junge Neofaschisten erschossen, ein dritter starb später. Seitdem finden jährlich Gedenkfeiern vor dem ehemaligen Sitz des neofaschistischen Movimento Sociale Italiano (MSI), einer von Faschisten und Mussolini-Getreuen gegründeten Bewegung, statt.

Empörung bei Linksparteien
Auf Videos, die im Internet kursieren, ist zu sehen, wie großteils schwarz gekleidete Menschen auf den Ruf "Für alle gefallenen Kameraden" mit dem Zuruf "Presente!" (zu Deutsch: anwesend) antworten und dabei ihre rechten Arme zum Faschisten-Gruß in die Höhe strecken. Der Gruß wurde drei Mal wiederholt. Der Vorfall löste bei Linksparteien große Empörung aus.

 
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