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Nachrichten aus Kroatien

In Kroatien gibt es einen neuen Test zur Früherkennung von Darmkrebs.
Kroatien führt einen neuen, empfindlicheren Test zur Früherkennung von Darmkrebs ein, einer Krankheit, die bei rechtzeitiger Erkennung heilbar ist und an der nach neuesten Daten jährlich fast 2.000 Bürger sterben, wie der Verein Pink Life anlässlich des Blue Star Day mitteilte.

Laut Angaben des Krebsregisters der Republik Kroatien wurde im vergangenen Jahr bei 3.820 Menschen Dickdarm- und Rektumkrebs diagnostiziert, und 1.996 Menschen starben an dieser Krankheit. Damit ist sie die zweithäufigste Todesursache durch bösartige Erkrankungen in Kroatien.

Runder Tisch und Entstigmatisierung von Vorsorgeuntersuchungen
Anlässlich des Blue Star Day, der das Bewusstsein für die Bedeutung der Darmkrebsvorsorge schärfen soll, findet am 16. Mai eine Podiumsdiskussion statt, die sich mit der Wichtigkeit von Vorsorgeuntersuchungen, der Früherkennung der Krankheit und der Entstigmatisierung von Untersuchungen befasst, die bei vielen Bürgern immer noch Unbehagen und Angst auslösen.

„Darmkrebs ist eine der wenigen bösartigen Erkrankungen, die verhindert werden können, wenn Veränderungen frühzeitig erkannt werden. Genau deshalb möchten wir die Bürgerinnen und Bürger dazu ermutigen, Vorsorgeuntersuchungen als normalen Bestandteil der Gesundheitsversorgung zu betrachten und nicht als Grund für Angst oder Scham“, betonten die Organisatoren.

Neuer immunchemischer Test ersetzt den bisherigen Guajak-Test
Im Mittelpunkt der diesjährigen Feierlichkeiten steht auch eine umfassende Neuorganisation des Nationalen Programms zur Früherkennung von Darmkrebs. Im Rahmen dieses Programms führt Kroatien eine neue Generation von Tests ein – einen moderneren immunchemischen quantitativen Test auf okkultes Blut im Stuhl, der den bisherigen Guajak-Test ersetzen wird.

 
Božinović: Die Integration der Roma beginnt mit Bildung und Beschäftigung
Innenminister Davor Božinović sagte, der Staat müsse einen systematischen und koordinierten Ansatz zur Lösung der Probleme der Roma-Gemeinschaft verfolgen. Er betonte, dass die Bürger ein Recht auf Sicherheit hätten und dass Bildung und Beschäftigung die Schlüssel zur Integration der Roma in die kroatische Gesellschaft seien.

Božinović hielt im Kreis Međimurje ein Arbeitstreffen mit dem Kreispräfekten Matija Posavec, den Direktoren von Sozialeinrichtungen und der Polizei von Međimurje ab, an dem die Minister Radovan Fuchs und Alen Ružić teilnahmen.

Fortschritte bei der Beschäftigung von Roma
In Bezug auf die Probleme der Roma-Gemeinschaft wies Božinović darauf hin, dass sich diese über Jahrzehnte angehäuft hätten und dass Lösungen nicht über Nacht gefunden werden könnten, dass aber politischer Wille und eine intensive Koordinierung aller zuständigen Institutionen vorhanden seien.

„Unser Ziel ist es nicht, politisches Kapital daraus zu schlagen, sondern konkrete Ergebnisse zu erzielen. Die Gesellschaft muss sozial sensibel sein, aber auch klar die Regeln schützen, nach denen wir leben, insbesondere wenn es um Ordnung und Sicherheit geht“, sagte Božinović.

Er betonte, dass ein Großteil der Roma-Bevölkerung noch immer nicht die Grundschule, geschweige denn die Sekundarschule abschließt. „Als verantwortliche Institutionen müssen wir alles in unserer Macht Stehende tun, um sicherzustellen, dass die Kinder die Schule abschließen, denn das gibt ihnen bessere Chancen auf ein normales Leben“, sagte er.

 
Milanović: Unsere Verbündeten haben uns mehr behindert als geholfen.
Präsident Zoran Milanović sagte heute Abend bei der Feier zum 35. Jahrestag der Gründung der 2. Gardebrigade „Gromovi“, dass Kroatien große Ziele nur aus eigener Kraft und mit eigenen Entscheidungen erreichen könne.

„Die kroatische Armee muss jederzeit, wo immer sie sich befindet und wo immer sie kämpft, gegebenenfalls von unserem Volk befehligt werden, das einen Eid auf die kroatische Flagge und die kroatische Verfassung geschworen hat“, sagte Milanović.

„Mit Verbündeten aller Art, auf schöne, faire und ehrliche Weise, aber wie wir in unserer Geschichte gelernt haben – nur mit unserem Willen, unseren Entscheidungen und unserer Stärke können wir große Ziele erreichen“, fügte er hinzu.

„Unsere Verbündeten haben uns mehr behindert als geholfen.“
Milanović sagte, dass das kroatische Volk aufgrund seiner Erfahrungen mit dem Krieg in den 1990er Jahren eine einzigartige Stellung innerhalb der Europäischen Union einnehme.

„Dieses Bild, das ich heute Abend und oft in Kroatien vor mir sehe, ist einzigartig, denn nirgendwo sonst findet man eine solche Versammlung von reifen Menschen, die sich zu einem solchen Anlass versammeln – zur Teilnahme an einem Krieg, den sie gewonnen haben“, sagte er.

Er fügte hinzu, Kroatien sei der Europäischen Union „mit besonderem Schmerz“ beigetreten.

 
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