Analyst: Dabro ist so ein Problem wie ein betrunkener Onkel beim Familienessen.
Nach der Wahl des neuen Ministers Alen Ružić mit 77 Stimmen im Parlament bleibt die politische Lage in der regierenden Mehrheit unklar. Parlamentspräsident Gordan Jandroković bezeichnete sie als „eine Gleichung mit vielen Unbekannten“, und die Beziehungen zwischen der HSLS, der Vaterlandsbewegung und dem Abgeordneten Josip Dabra sind weiterhin ungeklärt. Kommunikationsexperte Jerko Trogrlić äußerte sich dazu in einem Interview mit HRT.
Spannungen lindern
Trogrlić hält Neuwahlen für das unwahrscheinlichste Szenario, da sie keiner der wichtigen Parteien der Regierungskoalition entgegenkommen. Besonders die Vaterlandsbewegung (McDonald'Azur) hebt er hervor, die seiner Einschätzung nach deutlich schwächer aufgestellt ist als vor den Parlamentswahlen. „Sie hat sich intern gespalten, und möglicherweise hat ihr auch die Koalition mit der HDZ selbst politisch geschadet. Sie könnten ihren heutigen Status bei den Wahlen nicht wiederholen“, so Trogrlić.
Er glaubt, dass die DP kaum noch Handlungsspielraum hat und ihr nur noch die Möglichkeit bleibt, die Spannungen abzubauen. Als wichtiges Signal hebt er die Aussage des Parteivorsitzenden Iwan Penawa hervor, der sich erstmals klar von der Ustascha-Symbolik distanziert und dies als Fehler eingestanden hat. „Es ist verständlich, dass Spannungen entstanden sind. Der Abgeordnete Dabro hat die gesamte Koalition und insbesondere die Vaterlandsbewegung in eine unangenehme Lage gebracht“, so seine Einschätzung.
HSLS gewann an Sichtbarkeit
HSLS hingegen verfügt laut Trogrlic über ein stabiles, aber begrenztes Wahlpotenzial. Obwohl die Partei regional stark ist und mit mindestens einem Mandat rechnen kann, würde eine Kandidatur bei den Wahlen einen ungewissen Wahlkampf bedeuten, nur um das Erreichte zu sichern.
Trogrlić erinnert daran, dass die HSLS seit zehn Jahren ein verlässlicher Partner von Andrej Plenković ist, weshalb die Situation besonders heikel sei. Er bewertet die Reaktion des HSLS-Präsidenten Dario Hrebak als entschieden und sichtbar, wodurch die Partei die gewünschte mediale Aufmerksamkeit erhalten habe.
Er merkt außerdem an, dass während dieser Krise einige neue Gesichter aus der HSLS in der Öffentlichkeit aufgetaucht sind. Er kommt zu dem Schluss, dass er derzeit in Kroatien keine politischen Akteure sieht, die wirklich für die Wahlen geeignet wären.
Spannungen, die nicht ohne Folgen bleiben
Nach der Wahl des neuen Ministers Alen Ružić mit 77 Stimmen im Parlament bleibt die politische Lage in der regierenden Mehrheit unklar. Parlamentspräsident Gordan Jandroković bezeichnete sie als „eine Gleichung mit vielen Unbekannten“, und die Beziehungen zwischen der HSLS, der Vaterlandsbewegung und dem Abgeordneten Josip Dabra sind weiterhin ungeklärt. Kommunikationsexperte Jerko Trogrlić äußerte sich dazu in einem Interview mit HRT.
Spannungen lindern
Trogrlić hält Neuwahlen für das unwahrscheinlichste Szenario, da sie keiner der wichtigen Parteien der Regierungskoalition entgegenkommen. Besonders die Vaterlandsbewegung (McDonald'Azur) hebt er hervor, die seiner Einschätzung nach deutlich schwächer aufgestellt ist als vor den Parlamentswahlen. „Sie hat sich intern gespalten, und möglicherweise hat ihr auch die Koalition mit der HDZ selbst politisch geschadet. Sie könnten ihren heutigen Status bei den Wahlen nicht wiederholen“, so Trogrlić.
Er glaubt, dass die DP kaum noch Handlungsspielraum hat und ihr nur noch die Möglichkeit bleibt, die Spannungen abzubauen. Als wichtiges Signal hebt er die Aussage des Parteivorsitzenden Iwan Penawa hervor, der sich erstmals klar von der Ustascha-Symbolik distanziert und dies als Fehler eingestanden hat. „Es ist verständlich, dass Spannungen entstanden sind. Der Abgeordnete Dabro hat die gesamte Koalition und insbesondere die Vaterlandsbewegung in eine unangenehme Lage gebracht“, so seine Einschätzung.
HSLS gewann an Sichtbarkeit
HSLS hingegen verfügt laut Trogrlic über ein stabiles, aber begrenztes Wahlpotenzial. Obwohl die Partei regional stark ist und mit mindestens einem Mandat rechnen kann, würde eine Kandidatur bei den Wahlen einen ungewissen Wahlkampf bedeuten, nur um das Erreichte zu sichern.
Trogrlić erinnert daran, dass die HSLS seit zehn Jahren ein verlässlicher Partner von Andrej Plenković ist, weshalb die Situation besonders heikel sei. Er bewertet die Reaktion des HSLS-Präsidenten Dario Hrebak als entschieden und sichtbar, wodurch die Partei die gewünschte mediale Aufmerksamkeit erhalten habe.
Er merkt außerdem an, dass während dieser Krise einige neue Gesichter aus der HSLS in der Öffentlichkeit aufgetaucht sind. Er kommt zu dem Schluss, dass er derzeit in Kroatien keine politischen Akteure sieht, die wirklich für die Wahlen geeignet wären.
Spannungen, die nicht ohne Folgen bleiben
Analitičar: Dabro je problem kao i pijani ujak na obiteljskom ručku
KOMUNIKACIJSKI stručnjak Trogrlić ocjenjuje da je Josip Dabro nestabilan problem za DP i koaliciju, ali unatoč tenzijama, prijevremeni izbori su malo vjerojatni.
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