Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nachrichten aus Serbien

Maradona

Der Goldjunge
Land
Argentina
Serbien kündigt alle Verträge auf und schmeisst Firma Rio Tinto aus dem Land, damit wird es keine Lithium Ausgrabungen am Jadran (Loznica) geben

 
G

Gelöschtes Mitglied 32834

Guest
Irgendwann wird das Lithium da raus geholt. Ob in 10 Jahren oder in 50 Jahren oder in 100 Jahren.
Man verzögert einfach nur alles. Völlig unnötig. Rohstoffe sind die Grundlage der Weltwirtschaft. Auf Rohstoffen basiert einfach alles. Rohstoffe sind das Fundament aller Wirtschaften. Drunter gibt es nichts mehr.

Das ist so, wie wenn man Gold unter seinem Rosengarten findet, es aber nicht raus holt, weil man die ganzen Rosen nicht kaputt machen will.
Und irgendwann spricht es sich rum und ein Dieb kommt, bringt dich um und holt sich das Gold einfach.
So wird es auch hier geschehen.
Turbulente Zeiten werden kommen. Das ist gewiss.
Im schlimmsten Fall kommen wieder irgendwelche Besatzer und holen sich das Lithium einfach.
 

Jezersko

Top-Poster
Irgendwann wird das Lithium da raus geholt. Ob in 10 Jahren oder in 50 Jahren oder in 100 Jahren.
Man verzögert einfach nur alles. Völlig unnötig. Rohstoffe sind die Grundlage der Weltwirtschaft. Auf Rohstoffen basiert einfach alles. Rohstoffe sind das Fundament aller Wirtschaften. Drunter gibt es nichts mehr.

Das ist so, wie wenn man Gold unter seinem Rosengarten findet, es aber nicht raus holt, weil man die ganzen Rosen nicht kaputt machen will.
Und irgendwann spricht es sich rum und ein Dieb kommt, bringt dich um und holt sich das Gold einfach.
So wird es auch hier geschehen.
Turbulente Zeiten werden kommen. Das ist gewiss.
Im schlimmsten Fall kommen wieder irgendwelche Besatzer und holen sich das Lithium einfach.
Es ist bei weitem nicht gesichert, dass man in 10 oder 20 Jahren Lithium überhaupt noch braucht.
Würde man jetzt dem Abbau zustimmen, würde innerhalb kurzer Zeit eine massive Umweltzerstörung in Gang gesetzt. Wenn in einigen Jahren der Abbau nicht mehr lukrativ ist, würde die Betreibergesellschaft keinen Tag zögern, und weiter ziehen, ohne die Zerstörungen in der Landschaft wieder zu reparieren.

Will man solche Unternehmen wirklich im Land haben?
Zu Rio Tinto:

Umwelt- und Gewerkschaftsgruppen, hier besonders der Construction, Forestry, Mining and Energy Union (CFMEU), meldeten Bedenken wegen Verstößen gegen Umwelt- und Arbeitsrechte sowie mangelnde Sicherheitsbestimmungen an. Der CFMEU gelang eine Kampagne gegen die Auflösung der Gewerkschaften im Unternehmen, die das Unternehmen nach dem Workplace Relations Act 1996 der Regierung John Howards in Australien durchzusetzen suchte.

Der Konflikt um die von Rio Tinto betriebene Pangunamine war der Auslöser des Bürgerkrieges auf Bougainville in Papua-Neuguinea seit 1989.[12]

Am 10. September 2008 gab die norwegische Finanzministerin Kristin Halvorsen bekannt, dass der Staatliche Pensionsfonds eine Beteiligung im Wert von 500 Millionen Pfund verkaufen werde, da das Unternehmen an massiven Umweltschäden beteiligt sei.[13][14]

Ende Mai 2020 berichteten australische Medien, dass Rio Tinto am 24. Mai 2020 in der Pilbara-Wüste von Western Australia eine 46.000 Jahre alte indigene Kulturstätte der Aborigines der Kurrama und Pinikura habe sprengen lassen, um das Abbaugebiet des Eisenbergwerks Brockman 4 Mine zu erweitern. Laut Peter Stone, dem Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Kulturgüterschutz und Frieden der Newcastle University, gehört diese Zerstörung in der Juukan-Schlucht in der Hamersley-Region zu den schlimmsten Kulturgüterzerstörungen aus jüngster Zeit. Er verglich sie mit der Zerstörung der Buddha-Statuen von Bamiyan durch die Taliban und mit der Vernichtung der antiken Oasenstadt Palmyra durch den sogenannten Islamischen Staat.[15][16]

Vor einer Untersuchungskommission begründete der Vorstandsvorsitzende Jean-Sébastien Jacques die Entscheidung von Rio Tinto so: „The difference between option four and the other three options was 8m tonnes of high grade iron“ (deutsch: „Der Unterschied zwischen Option vier [Sprengung der Juukan-Schlucht] und drei anderen Optionen lag bei acht Millionen Tonnen an mehr hochwertigem Eisenerz“).[17] Rio Tinto gab im August 2020 bekannt, dass der Vorstandsvorsitzende Jacques auf Bonuszahlungen in Höhe von drei Millionen Euro und zwei weitere Manager auf etwa 670.000 Euro und 582.000 Euro verzichten müssten.[18] Am 11. September 2020 traten aufgrund des Vorfalls in der Juukan-Schlucht sowohl der Vorstandsvorsitzende Jacques als auch zwei hochrangige Manager des Unternehmens zurück.[19][20]

Am 3. März 2021 wird publik (Sydney Morning Herald), dass sich auch Verwaltungsratspräsident Simon Thompson zurückzieht. Er werde sich 2022 nicht mehr der Wiederwahl stellen, „Als Vorsitzender bin ich letztlich für die Fehler verantwortlich, die zu diesem tragischen Ereignis geführt haben“.[21]

Im September 2021 kam es in Serbien zu Demonstrationen gegen ein geplante Milliardeninvestitionen in das Lithiumbergwerk bei Loznica.[22] Ab 2026 sollen dort jährlich 58.000 Tonnen Lithiumcarbonat produziert werden.[22] Umweltorganisationen befürchten in der Jadar-Region eine Verschmutzung bzw. Zerstörung der Grundwasserreserven durch Arsen aufgrund des hohen Arsengehaltes im Erz.
[22]
https://de.wikipedia.org/wiki/Rio_Tinto_Group
 
G

Gelöschtes Mitglied 32834

Guest
Es ist bei weitem nicht gesichert, dass man in 10 oder 20 Jahren Lithium überhaupt noch braucht.
Würde man jetzt dem Abbau zustimmen, würde innerhalb kurzer Zeit eine massive Umweltzerstörung in Gang gesetzt. Wenn in einigen Jahren der Abbau nicht mehr lukrativ ist, würde die Betreibergesellschaft keinen Tag zögern, und weiter ziehen, ohne die Zerstörungen in der Landschaft wieder zu reparieren.

So hätte man auch vor 200 Jahren argumentieren können.
Braucht man überhaupt Kohle? Braucht man überhaupt Erdöl? Ist es überhaupt gesichert, dass man es in 20 Jahren noch braucht?
Mit der Argumentation würden wir heute noch im Mittelalter leben.
 
G

Gelöschtes Mitglied 32834

Guest
Keine angst, das Lithium kommt raus aber mit einem Russischen oder Chinesischen Investor.

Ich schätze, es wird ein Chinese. So in 15 Jahren, wenn China Weltmacht ist und die EU zusammenbricht.
Aber dann mit chinesischen Umweltgesetzen und chinesischen Arbeitsrechten.
Dann will ich die Protestanten mal sehen, wenn man sie mit Wasserwerfern weghaut.
 
G

Gelöschtes Mitglied 32834

Guest
Putin wollte das nicht also hat Vucic reagiert.

Putin hat nichts damit zu tun.
Vucic ist einfach sensibel. Er will es jedem Recht machen.
Die Oppostion schreit "Diktator" und er will jetzt mit allen Mitteln beweisen, dass er kein Diktator ist.

Ich sehe schon, nächstes Jahr wird die Opposition ihm vorwerfen, dass er Serbiens Wirtschaft aufs Spiel setzt, weil er Investoren wie Rio Tinto vergrault.
 

Albokings24

Atministraktor
Ich schätze, es wird ein Chinese. So in 15 Jahren, wenn China Weltmacht ist und die EU zusammenbricht.
Aber dann mit chinesischen Umweltgesetzen und chinesischen Arbeitsrechten.
Dann will ich die Protestanten mal sehen, wenn man sie mit Wasserwerfern weghaut.
Krass sowas von einem Serben zu hören.

Serbisches Lithium sollte von Serbischen Firmen rausgeholt werden und nicht von Ausländischen Investoren.
Minenarbeiter gibt es im Balkan genug, 5 Jahre weniger in Militärgüter investieren und das Geld in den Bergbau investieren. Das würde auch ein gutes Zeichen an die Nachbarländer sein.
 
G

Gelöschtes Mitglied 32834

Guest
Krass sowas von einem Serben zu hören.

Serbisches Lithium sollte von Serbischen Firmen rausgeholt werden und nicht von Ausländischen Investoren.
Minenarbeiter gibt es im Balkan genug, 5 Jahre weniger in Militärgüter investieren und das Geld in den Bergbau investieren. Das würde auch ein gutes Zeichen an die Nachbarländer sein.

Ich glaube, dass das nicht so einfach ist.
Lithiumabbau ist kompliziert und schwierig. Dafür braucht man sicherlich High-Tech und sehr viel Erfahrung.
Serbische Firmen können sowas nicht.

Serbische Firmen können nur so Krims Krams.
 
Oben