Novosti: VUČIĆ ENTHÜLLT, WIE VIEL GELD SERBIEN DURCH DIE BLOCKADEN VERLOREN HAT: "JEMAND WIRD FÜR DAS VERBRECHEN AN SERBIEN VERANTWORTEN MÜSSEN"
Der Präsident Serbiens, Aleksandar Vučić, erklärte in einem Interview beim Sender TV Informer, dass er Verantwortlichkeit für das Verbrechen fordern werde, das gegen Serbien begangen worden sei.
„Ich werde die Verantwortung für die kriminelle Organisation fordern – für den Angriff in Niš, für die Farbrevolution, für jede Form von Gewalt gegen jeden Bürger Serbiens, solange ich lebe. Solange ich lebe, werde ich für das Prinzip der Verantwortung kämpfen. Dieses Land wurde um Milliarden Euro geschädigt. Im Westen versteht man die Sprache des Geldes, und es ist für uns kein Problem, auszurechnen, wie viel wir verloren haben – aber ich sage es Ihnen jetzt: Milliarden“, sagte Vučić gestern Abend.
Er betonte, dass jeden Tag ein Verbrechen an Serbien begangen werde.
„Die Macht ist mir egal, ich habe noch anderthalb Jahre übrig, aber mir ist wichtig, dass jemand für das Verbrechen an Serbien zur Rechenschaft gezogen wird. Das ist schlimmer als jeder Raub – jemand wird dafür die Verantwortung übernehmen müssen“, sagte Vučić.
VUČIĆ OTKRIO KOLIKO JE NOVCA SRBIJA IZGUBILA ZBOG BLOKADA: "Neko će morati da odgovara za zločin prema Srbiji"
PREDSEDNIK Srbije, Aleksandar Vučić, gostujući na TV Informer poručio je da će tražiti odgovornost za zločin koji je počinjen prema Srbiji.
- Tražiću odogovrnost za zločinačku organizaciju za napad u Nišu, za obojenu revoluciju, za svako nasilje nad svakim građaninom Srbije, dok sam živ. Dok sam živ boriću se za postojanje principa odgovornosti. Ovu zemlju su uništili za milijarde evra. Na zapadu razumeju jezik novca, i nije nam problem da izračunamo koliko smo izgubili, ali ću vam ja reći sada - milijarde - rekao je sinoć Vučić.
Istakao je da zločin prema Srbiji čine svakog dana.
- Baš me briga za vlast, ostalo mi je još godinu i po dana, ali me interesuje da odgovarate za zločin prema Srbiji. Ovo je gore od svake pljačke, neko će morati da odgovara za to - rekao je Vučić.
PREDSEDNIK Srbije, Aleksandar Vučić, gostujući na TV Informer poručio je da će tražiti odgovornost za zločin koji je počinjen prema Srbiji.
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Aleksandar Vučićs Aussagen in dem Interview wirken wie ein Versuch, von der wachsenden gesellschaftlichen Unzufriedenheit abzulenken, indem er die Verantwortung auf eine vermeintlich „kriminelle Organisation“ und „Farbrevolution“ projiziert. Die pauschale Schuldzuweisung an Studierende, Aktivisten und Demonstrierende als Täter eines „Verbrechens an Serbien“ ist nicht nur politisch aufgeladen, sondern auch gefährlich, da sie legitimen zivilgesellschaftlichen Protest kriminalisiert.
Die Rhetorik vom „Verlust von Milliarden“ durch Protestaktionen wird ohne transparente Belege oder nachvollziehbare Berechnungen in den Raum gestellt. Dabei bleibt unbeantwortet, wie genau diese Verluste zustande gekommen sein sollen – und ob sie im Verhältnis zu den Ursachen und Zielen der Proteste stehen. Soziale Bewegungen entstehen selten ohne Grund: Oft sind sie Ausdruck tiefer struktureller Missstände, politischer Enttäuschung und gesellschaftlicher Ungleichheiten.
Vučićs Aussage, es gehe ihm „nicht um die Macht“, wirkt wenig glaubwürdig angesichts seines jahrzehntelangen politischen Einflusses und dem zentralisierten Regierungsstil, den viele Kritiker als autoritär bezeichnen. Wenn er tatsächlich Verantwortung einfordert, müsste diese auf beiden Seiten gelten – auch für staatliches Vorgehen gegen Proteste, eingeschränkte Medienfreiheit und mangelnden politischen Dialog.