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Nachrichten aus Serbien

Die Verbrechen an der serbischen Bevölkerung, insbesondere im Kontext von Jasenovac, verdienen ernsthafte, würdige Erinnerung und eine klare historische Aufarbeitung. Das Leid der Opfer sollte niemals relativiert oder politisch instrumentalisiert werden, es geht um Menschen, nicht um Narrative.

Was Vucics Rede angeht, wirkt sie allerdings wie ein bekanntes Drehbuch: viel Pathos, viel Selbstinszenierung und erstaunlich wenig Neues. Dass nun wieder ein Memorialzentrum angekündigt wird, klingt fast wie ein Deja-vu. War das nicht schon vor Jahren versprochen worden? Offenbar gehört dieses Projekt zu den Dingen, die regelmäßig erwähnt werden, aber sich genauso regelmäßig in die Zukunft verschieben.

Und wenn er von einem "Kult des Hasses“ spricht, ist die Ironie kaum zu übersehen. Gerade jemand, der die politische Bühne seit Jahren stark mit nationalistischen Tönen prägt, entdeckt plötzlich die Gefahren von Feindbildern, das hat schon eine gewisse… unfreiwillige Komik.

Am Ende bleibt der Eindruck, die Opfer verdienen Erinnerung – aber ohne politische Dramaturgie und ohne dass ihre Geschichte als Werkzeug für aktuelle Machtkämpfe dient. Vor allem nicht von einem Möchtegerngenozidler wie Vucic.
 
Novosti: Kurti führte das Blockierer-Team in Barcelona an! Sind das diese „globalen progressiven Kräfte“, die Serbien übernehmen wollen?

Der selbsternannte Premierminister des sogenannten Staates Kosovo, Albin Kurti, nahm an einer Veranstaltung in Barcelona teil, an der auch der Tycoon Dragan Đilas sowie seine Stellvertreter Marinika Tepić, Borko Stefanović und Srdjan Milivojević teilnahmen.

Anstatt still zu bleiben und einfach an einer Veranstaltung teilzunehmen, bei der auch ein „albanischer Terrorist im Premieranzug“ anwesend ist, prahlt die serbische „Blockierer“-Opposition damit in den sozialen Netzwerken.

So etwa freut sich Milivojević darüber, dass er auf derselben Veranstaltung wie Kurti ist.

– Heute sind wir in Barcelona bei einem Treffen der globalen progressiven Kräfte, um von hier aus eine klare Botschaft zu senden: Der Sieg der Studentenliste ist eine großartige Nachricht für Europa – jubelte Kurti.

Курти предводио блокадерску екипу у Барселони! Ово су те "глобалне прогресивне снаге" које би да преузму Србију?
САМОЗВАНИ премијер лажне државе Косово Аљбин Курти, учестовао је на скупу у Барселони на ком су били и тајкун Драган Ђилас и његови заменици, Мариника Тепић, Борко Стефановић, као и Срђан Миливојевић.
И уместо да ћуте да учествују на скупу на ком учествује и шиптарски терориста у премијерском оделу, српска блокадерска опозиција се тиме хвали по друштвеним мрежама.

Тако, примера ради, Миливојевић сеири што је на истом скупу са Куртијем.
- Данас смо у Барселони на скупу Глобалних прогресивних снага, како бисмо одавде послали јасну поруку: Победа студентске листе је сјајна вест за Европу - ликује Курти.

 
Peinlicher geht immer, wie die Regimemedien ständig beweisen. Jetzt ist also Kurti dran. Gestern war es noch Kroatien, davor irgendein EU-Abgeordneter und Picula, die Liste der angeblichen Drahtzieher wird wirklich immer kreativer. Man bekommt fast den Eindruck, dass es weniger um Fakten geht als darum, regelmäßig einen neuen "Schuldigen von außen“ zu präsentieren.

Diese ständige Suche nach externen Feinden wirkt langsam wie ein politisches Abo-Modell, jeden Monat ein neuer Bösewicht, damit die eigene Geschichte nicht langweilig wird. Inhaltlich bleibt es dabei eher dünn, aber dafür emotional zuverlässig aufgeladen.

Und dass jede Form von Opposition oder internationalem Austausch sofort als große Verschwörung verkauft wird, sagt vermutlich mehr über die Nervosität derjenigen aus, die solche Narrative verbreiten, als über die angeblichen "globalen Kräfte“.

Wenn alles immer von außen gesteuert ist, stellt sich irgendwann die einfache Frage, gibt es überhaupt noch irgendetwas, das nicht Teil dieser riesigen Verschwörung sein soll?
 
Vučić erhält Einreiseverbot für Jasenovac: „In der Region wird ein Hasskult gegen Serben aufgebaut.“
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić behauptete heute, er sei starkem Druck aus dem Westen ausgesetzt, der darauf abziele, ihn von der Macht zu stürzen, und kündigte an, dass er sich dem entschlossen widersetzen werde. Außerdem kritisierte er Kroatien erneut indirekt, weil dieser nicht nach Jasenovac kommen könne.

Vučić nahm an der Gedenkfeier für die Opfer der Ustascha-Verbrechen im Konzentrationslager Jasenovac teil, die seit Jahren in Donja Gradina am bosnisch-herzegowinischen Ufer der Save von den Behörden der Republika Srpska organisiert wird.

An diesem Ort führten die Ustascha Massenexekutionen von Lagerinsassen durch. Laut der Gedenkstätte Jasenovac wurden dort auf einer Fläche von etwa 10.000 Quadratmetern 105 Massengräber mit den Leichen von Opfern gefunden; später wurden weitere 22 Massengräber entdeckt, deren genaue Ausdehnung noch nicht bestimmt wurde.

Konzentrationslager Jasenovac
Die Ustascha errichtete das Lager Jasenovac Ende August 1941. Es war bis zum 22. April 1945 in Betrieb, als die letzten Überlebenden ausbrachen. Juden, Roma, Serben und Kroaten waren dort als politische Gefangene oder Mitglieder der antifaschistischen Widerstandsbewegung inhaftiert. Schätzungen zufolge wurden dort mehr als 85.000 Gefangene getötet.

Die serbische Geschichtsschreibung sowie Politiker beharren weiterhin auf der unbewiesenen Behauptung, dass in Jasenovac 700.000 Menschen getötet wurden, darunter eine halbe Million Serben, und Inschriften mit diesen Zahlen sind in Donja Gradina noch immer prominent zu sehen.

In seiner heutigen Rede beklagte sich Vučić erneut darüber, dass es ihm verboten sei, nach Jasenovac zu reisen und Kränze niederzulegen. Er bestätigte daher, dass Serbien und die Republika Srpska in diesem Jahr auf der bosnisch-herzegowinischen Seite der Save mit dem Bau ihres Gedenkkomplexes für die Opfer von Jasenovac beginnen werden.

Er sagte, dass während der kommunistischen Ära die Ustascha und die Tschetniks zu Unrecht als solche identifiziert worden seien, er warf den Kommunisten vor, Jasenovac nicht befreien zu wollen und die dort begangenen Verbrechen vertuscht zu haben, und er nutzte die Gelegenheit auch, um auf die Operation „Sturm“ anzuspielen, indem er sagte, dass Serben selbst dann noch als schuldig galten, „als 250.000 von ihnen vertrieben wurden“.

„Es wird keine Traktoren und keine serbischen Flüchtlinge mehr geben, und niemand wird jemals den Völkermord und die schweren Verbrechen an unserem Volk wiederholen“, sagte er.

 
„Hasskult gegen Serben“
Er behauptete, in der Region werde ein „Hasskult gegen Serben“ aufgebaut, bezeichnete Slobodan Milošević als Opfer und die Regierung des ermordeten Premierministers Zoran Đinđić, die ihn an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag ausgeliefert hatte, als Verräter. Er beklagte sich außerdem über die illegale „Entführung“ des Kosovo und die Unabhängigkeit Montenegros.

Er kündigte an, seine Regierung werde allen Druck entschieden widerstehen und eine „Insel der Freiheit in Europa“ errichten.

Milorad Dodik, derzeit nur Vorsitzender der Partei, hielt ebenfalls eine Rede, in der er die Bosniaken scharf angriff. Er attackierte den Hohen Repräsentanten Christian Schmidt, indem er ihn mit den Nazis verglich, und kritisierte auch die Regierung des ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden. „Jeder, der für mich nach Ustascha riecht, ist mein Henker und Feind“, sagte Dodik.

Er beklagte sich, dass heute kein einziger westlicher Diplomat nach Donja Gradina gekommen sei. „Schämt euch!“, rief Dodik und warf der Europäischen Union vor, die serbischen Opfer zu ignorieren und die bosnischen Serben durch deren Verbleib in Bosnien und Herzegowina zu „foltern“.

Rabbi Yehuda Kaploun, der amerikanische Sondergesandte für den Kampf gegen Antisemitismus, der die Versuche kritisierte, "die Wahrheit über die Ereignisse in Jasenovac zu verfälschen", traf heute in Donji Gradin ein, zusammen mit den von Dodik angeführten Entitätsführern und Vučić.

Er übermittelte die Botschaft, dass die USA keine Kompromisse mit dem Bösen eingehen und nicht auf Kosten der Wahrheit und der Opfer des Holocaust gehen werden, und behauptete, dass der Antisemitismus weltweit zunimmt und jeder die Verantwortung trägt, sich dem Kampf gegen den Hass zu verschreiben, wo immer er auftritt.

Der Patriarch der serbisch-orthodoxen Kirche (SPC), Porfirije, der die religiöse Zeremonie leitete, sagte in seiner Predigt, dass zum Bedauern und zur Schande der Menschheit das sinnlose Blutvergießen auch heute noch auf der ganzen Welt andauert, deshalb sei es wichtig, sich daran zu erinnern, dass das Böse nicht das letzte Wort hat, denn es gehört der Liebe und dem Leben.

 
Und wie das dann so ist, wird schnell ein neues Gesetz beschlossen, alle zukünftigen Gesetze müssen mit der EU abgestimmt sein 😂

Das ist leider die einzige Sprache, die Vučić und die SNS verstehen, Gewalt, Sanktionen und Drohungen.

 
Justizminister in Den Haag: „Sein Zustand ist sehr ernst.“ (VIDEO)
Justizminister Nenad Vujić besuchte heute General Ratko Mladić in Den Haag und erklärte, dass sich dieser in einem sehr ernsten Zustand befinde.

„Er ist ein sehr kommunikationsschwacher Mensch, er antwortete nur mit Ja und Nein, später hatte er große Schwierigkeiten, sich zu verständigen. Ich wollte mich persönlich vergewissern, um den Antrag der Familie von Ratko Mladić und der Republik Serbien sowie die Garantien der Republik Serbien, die ich dem Vorsitzenden des Mechanismus, Richter Garcia, übergeben habe, vorzutragen, damit General Mladić aus humanitären Gründen zur Behandlung nach Serbien entlassen wird“, sagte der Minister.

Er weist darauf hin, dass es sich hier nicht um eine politische Frage, sondern um eine Frage des Lebens handle und dass es notwendig sei, General Mladić eine angemessene Behandlung zu ermöglichen.

„General Mladić liegt im Gefängniskrankenhaus. Er ist geschwächt, deshalb wurde er nicht einmal im Rollstuhl zu unserem Treffen gebracht, sondern in einem Bett. Anfangs war er noch etwas ansprechbar und bat mich, die Serben und das serbische Volk zu grüßen. Er dankte Serbien für die ihm entgegengebrachte Fürsorge. Er sprach sehr leise und antwortete nur mit Ja oder Nein. Man merkte ihm an, dass er immer schwächer wurde“, sagte Vujić.

Ministar je kazao da je Srbija dala garancije koje su ozbiljne, i da smo čak ostali otvoreni da ako je potrebno damo dodatne garancije.

 
Echt jetzt? Und wie rührend. Der serbische Justizminister reist also persönlich nach Den Haag, nicht etwa wegen irgendeiner Reform des Justizsystems, sondern um sich um einen rechtskräftig verurteilten Kriegsverbrecher zu kümmern, der wegen Völkermordes im Gefängnis sitzt. Geht`s noch?

Natürlich wird das Ganze dann ganz nüchtern als "humanitäre Frage“ verkauft. Kein bisschen Politik, versteht sich. Einfach nur ein Minister, der sich zufällig besonders intensiv für genau diesen Häftling einsetzt, während er gleichzeitig seine Freilassung fordert. Als Mladic die Kriegsverbrechen inklusive Völkermord begangen hat, da wurde auch nicht von einer humanitären Frage geblubbert.

Und die Dramaturgie stimmt auch, schwache Stimme, kaum ansprechbar, im Bett vorgeführt, das perfekte Bild für die nächste Empörungswelle. Dass es sich dabei um jemanden handelt, der wegen schwerster Verbrechen verurteilt wurde, fällt in der Inszenierung dann eher unter "Details“. Ekelhaft

Aber klar, in diesem politischen Universum wird aus einem verurteilten Kriegsverbrecher schnell ein General, aus einem Urteil ein Unrecht und aus internationaler Justiz plötzlich ein Problem für die nationale Würde. Kennt man ja auch von Cica Draza, der on Vucic und seinem Regime rehabilitiert wurde.

Man könnte fast meinen, Prioritäten wären hier ein kleines bisschen… verschoben
 
Und sie lieben ihn doch, ihren "lieben" Generale.

Serbien appelliert an Den Haag, Mladic endlich nach Hause nach Serbien kommen zu lassen.

Sieht man auch nicht alle Tage, das sich ein Land für die Person, die für den größten Völkermord in Europa nach Ende des 2 WK verurteilt wurden ist, so einsetzt

Selbstverständlich mit entsprechender Quelle

 
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