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Nachrichten aus Serbien

Ständig die Opferrolle, klar, genau so wird es gewesen sein, serbische Regierungsmitglieder als die größten Opfer weltweit, während gleichzeitig alle anderen nur aus purer Bosheit handeln. Und natürlich sind Vergleiche mit den Nazis immer ein gutes Zeichen dafür, dass man noch halbwegs sachlich argumentiert…
Dass Hassrede ein Problem sein kann, bestreitet ja niemand. Aber wenn plötzlich jede Kritik, jeder Protest und jede unangenehme Frage automatisch als "Gewalt" oder "Umsturzversuch" etikettiert wird, dann wirkt das eher wie ein sehr praktischer Schutzschild gegen Verantwortung. Und was Hassreden anbelangt, da ist Vucic, Kumpane und Regimemedien einsame Spitze.

Und wenn es um "offensichtliche Lügen" geht, lohnt sich vielleicht auch ein Blick ins eigene Lager. Die lautesten Klagen kommen oft von denen, die selbst nicht gerade für Transparenz und Ehrlichkeit bekannt sind. Aber gut, es ist natürlich einfacher, die Realität zur Verschwörung umzudeuten, als sich mit ihr auseinanderzusetzen. Vielleicht das Geheule beim Europarat, weil EU-Fördergelder nicht ausgezahlt werden?
 
B92: Vučić: „Ich bin zu sehr Serbe, um den Mächtigen zu gefallen“; „Mich interessiert nur die Unterstützung des Volkes“ (VIDEO)

Der Präsident Serbiens, Aleksandar Vučić, erklärte heute, dass er „zu sehr Serbe“ sei und Serbien zu sehr liebe, um den Mächtigen zu gefallen.

Vučić betonte, dass ihn die Unterstützung des Volkes und der Bürger Serbiens interessiere und nicht die Unterstützung in fremden Ländern und fremden Kabinetten, die, wie er angab, offenbar die Blockierer und der Rektor Vladan Đokić hätten.

Auf die Frage, die Berichte in einigen Medien zu kommentieren, wonach die EU den Blockierern in Serbien Unterstützung gezeigt habe, da die europäische Kommissarin für Erweiterung, Marta Kos, ein Treffen mit dem Rektor der Universität Belgrad, Vladan Đokić, gehabt habe, sagte Vučić, dass sich Đokić nicht nur mit Marta Kos getroffen habe, sondern viele Treffen auch auf höherer Ebene gehabt habe, man sich jedoch darauf geeinigt habe, darüber nicht öffentlich zu sprechen.

Vučić: "Suviše sam Srbin da bih moćnicima bio po volji"; "Zanima me samo podrška naroda" VIDEO
Predsednik Srbije Aleksandar Vučić izjavio je danas da je "suviše Srbin" i da suviše voli Srbiju da bi bio po volji moćnicima.

Vučić je istakao da njega zanima podrška naroda i građana Srbije, a ne podrška u tuđim zemljama i tuđim kabinetima koju, kako je naveo, očigledno imaju blokaderi i rektor Vladan Đokić.

Odgovarajući na pitanje da prokomentariše navode u pojedinim medijima da je EU pokazala podršku blokaderima u Srbiji jer je evropska komesarka za proširenje Marta Kos imala sastanak sa rektorom Univerziteta u Beogradu Vladanom Đokićem, Vučić je rekao da se Đokić nije sastajao samo sa Martom Kos, već da je imao mnoge sastanke i na višem nivou, ali da su se dogovarali da o tome ne govore u javnosti.

 
Wie praktisch, wenn Kritik kommt, ist es einfach kein politisches Problem, sondern ein Mangel an Patriotismus. Und natürlich sind "die Mächtigen" immer irgendwo da draußen, während man selbst ganz bescheiden nur die reine, unverfälschte Stimme des Volkes verkörpert und sich als Faschist outet.
Eben ein Klassiker, je lauter man betont, wie sehr man sein Land liebt, desto weniger muss man erklären, was man konkret dafür tut, außer den ekelhaften Ultranationalismus raushängen zu lassen.
 
Aber alo: KEMBEL OFFEN ÜBER VUČIĆ! „Wir waren nicht einer Meinung, aber das müssen Sie hören!“
Gespräch sorgte für große Aufmerksamkeit
Alastair Campbell, ehemaliger Berater des britischen Premierministers Tony Blair und einer der bekanntesten politischen Strategen des Westens, äußerte sich nach einem Gespräch mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić auf dem sozialen Netzwerk X – und seine Botschaft erregte sofort große Aufmerksamkeit.
Campbell kündigte an, dass eine neue Ausgabe des beliebten politischen Podcasts bald veröffentlicht werde, und betonte, dass das Gespräch mit Vučić äußerst interessant und gehaltvoll gewesen sei.
– Kommt am Montag heraus. Eine faszinierende Session für „Rest is Politics Leading“ mit dem Präsidenten Serbiens, Aleksandar Vučić. Während des Kosovo-Krieges standen wir einst auf entgegengesetzten Seiten, was heute zu einer interessanten, aber zivilisierten Meinungsverschiedenheit geführt hat – schrieb Campbell.
Er hob besonders hervor, dass der serbische Präsident im Gespräch offen gewesen sei und bereit, über eine Vielzahl von Themen zu sprechen.
– Er war sehr großzügig, was seine Zeit und seine Positionen zu zahlreichen Fragen betrifft. Ich empfehle Ihnen wärmstens, die Episode anzuhören, sobald sie veröffentlicht ist – fügte er hinzu.
Ein Gespräch, das verfolgt werden wird
Sein Beitrag steigerte das Interesse an dem Interview zusätzlich, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass Campbell und Vučić während des Kosovo-Konflikts einst auf völlig entgegengesetzten Seiten standen.
Gerade diese Vergangenheit verleiht ihrem Gespräch zusätzliches Gewicht, das – wie man schließen kann – offen, aber auch von unterschiedlichen Standpunkten geprägt war.
Campbell betonte klar, dass es sich um einen Dialog handelt, der ein breites Spektrum an Themen abdeckt, was nicht nur im regionalen Kontext, sondern auch weltweit Aufmerksamkeit erregen könnte.

KEMBEL OTVORENO O VUČIĆU! “Nismo se slagali, ali ovo morate da čujete!”
Razgovor izazvao veliku pažnju
Alister Kembel, bivši savetnik britanskog premijera Tonija Blera i jedan od najpoznatijih političkih stratega sa Zapada, oglasio se na društvenoj mreži X nakon razgovora sa predsednikom Srbije Aleksandrom Vučićem, a njegova poruka odmah je izazvala veliku pažnju.

Kembel je najavio da će novo izdanje popularnog političkog podkasta uskoro biti objavljeno, ističući da je razgovor sa Vučićem bio izuzetno zanimljiv i sadržajan.
– U ponedeljak izlazi. Fascinantna sesija za „Rest is Politics Leading“ sa predsednikom Srbije Aleksandrom Vučićem. Nekada smo bili na suprotnim stranama tokom rata na Kosovu, što je danas dovelo do zanimljivog, ali civilizovanog neslaganja – napisao je Kembel.

On je posebno istakao da je predsednik Srbije tokom razgovora bio otvoren i spreman da govori o velikom broju tema.
– Bio je veoma velikodušan kada je u pitanju vreme i stavovi o brojnim pitanjima. Toplo preporučujem da poslušate kada epizoda bude objavljena – poručio je.
Razgovor koji će se pratiti
Njegova objava dodatno je podigla interesovanje za sam intervju, posebno zbog činjenice da su Kembel i Vučić nekada bili na potpuno suprotnim stranama tokom sukoba na Kosovu.
Upravo ta prošlost daje dodatnu težinu njihovom razgovoru, koji je, kako se može zaključiti, bio otvoren, ali i pun različitih stavova.
Kembel je jasno naglasio da je reč o dijalogu koji se bavi širokim spektrom tema, što bi moglo da privuče pažnju publike ne samo u regionu, već i širom sveta.


 
Ach wie süß und rührend, ein Interview, und schon wird daraus ein historischer Moment der Offenheit und Tiefe. Wenn man den Berichten glaubt, war es wahrscheinlich weniger ein Gespräch als eine weitere Gelegenheit, staatsmännische Selbstinszenierung in Hochglanz zu präsentieren. Aber klar, wenn die eigenen Medien es oft genug als faszinierend bezeichnen, wird aus jedem Monolog irgendwann ein Dialog. :mrgreen:
 
Novosti: Vučić sprach mit Ursula: Serbien arbeitet weiterhin verantwortungsvoll und engagiert an der Angleichung an europäische Standards
Der Präsident der Republik Serbien, Aleksandar Vučić, führte ein Telefongespräch mit der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen.
Ein gutes und offenes Gespräch mit Ursula von der Leyen über zentrale Fragen der Beziehungen zwischen Serbien und der Europäischen Union sowie über den weiteren Fortschritt unseres Landes auf dem europäischen Weg.
Ich habe das Engagement Serbiens für die beschleunigte Umsetzung wesentlicher Reformen im Bereich der Rechtsstaatlichkeit hervorgehoben, einschließlich der Verbesserung des Justizsystems, der Stärkung der Unabhängigkeit der Institutionen sowie der Umsetzung von Mediengesetzen und eines Pakets von Reformgesetzen im Einklang mit den Empfehlungen der Venedig-Kommission.
Ich habe betont, dass Serbien weiterhin verantwortungsvoll und engagiert an der Angleichung an europäische Standards arbeitet. Mit Dank an Präsidentin von der Leyen für ihr persönliches Engagement habe ich die Erwartung geäußert, dass die Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission weiterhin klare Unterstützung für die Reformbemühungen und die Beschleunigung des Beitrittsprozesses unseres Landes zur Europäischen Union bieten wird.
Wir haben auch Meinungen über aktuelle regionale und globale Herausforderungen ausgetauscht. Ich habe bekräftigt, dass Stabilität, Zusammenarbeit und verantwortungsvolle Politik von entscheidender Bedeutung für die Zukunft des Westbalkans und Europas sind.

Вучић разговарао са Урсулом: Србија наставља одговорно и посвећено да ради на усклађивању са европским стандардима
ПРЕДСЕДНИК Републике Србије Александар Вучић разговарао је телефоном са председницом Европске комисије Урсулом фон дер Лајен.
Добар и отворен разговор са Урсулом фон дер Лајен о кључним питањима односа Србије и Европске уније, као и о даљем напретку наше земље на европском путу.

Истакао сам посвећеност Србије убрзаном спровођењу суштинских реформи у области владавине права, унапређења правосудног система, јачању независности институција, као и имплементацији медијских закона и сета реформских закона, у складу са препорукама Венецијанске комисије.

Нагласио сам да Србија наставља одговорно и посвећено да ради на усклађивању са европским стандардима. Уз захвалност председници фон дер Лајен на личном ангажману, изразио сам очекивање да ће сарадња са еуропеанцоммиссион наставити да пружа јасну подршку реформским напорима и убрзању процеса приступања наше земље Европској унији.

Разменили смо мишљења и о актуелним регионалним и глобалним изазовима. Поновио сам да су стабилност, сарадња и одговорна политика од пресудног значаја за будућност Западног Балкана и Европе.


 
Klingt fast wie aus dem Lehrbuch: Rechtsstaatlichkeit stärken, Institutionen unabhängig machen, Mediengesetze umsetzen, einmal das komplette Reform-Bingo bitte. Schade nur, dass die EU-Kommission das offenbar nicht ganz so euphorisch bewertet wie die eigene Pressemitteilung. Aber gut, zwischen "wir arbeiten engagiert daran" und "es passiert tatsächlich etwas" liegt ja oft nur ein kleines politisches Paralleluniversum.
 
B92: Goci behauptet, dass Vučić eine Debatte abgelehnt habe – verbreitet Unwahrheiten auf N1 und Nova S
Sandro Goci hat sich zu Wort gemeldet und die Unwahrheit verbreitet, dass der Präsident Serbiens, Aleksandar Vučić, eine offene Debatte mit ihm abgelehnt habe, berichten Medien.
Goci sagte, dass „Vučić, nachdem er zunächst zugestimmt hatte, beschlossen habe, die Einladung nicht umzusetzen und stattdessen zu ‚persönlichen Angriffen und verleumderischer Sprache‘ gegriffen habe“, was eine offenkundige Lüge sei.
Zur Erinnerung: Nachdem Vučić die Einladung zu einem Gespräch mit Sandro Goci auf N1 angenommen hatte, folgte eine unerwartete Wendung – der angekündigte Auftritt wurde kurzfristig abgesagt.

Goci tvrdi da je Vučić odbio debatu – širi neistine na N1 i Novoj S
Sandro Goci se oglasio i izneo neistinu kako je predsednik Srbije Aleksandar Vučić odbio otvorenu debatu sa njim, pišu mediji.

Goci je rekao kako "nakon što je prvobitno prihvatio, Vučić je odlučio da ne sprovede poziv i umesto toga je pribegao 'ličnim napadima i klevetničkom jeziku', što je notorna laž.

Podsetimo, nakon što je Vučić prihvatio poziv na razgovor sa Sandrom Gocijem na N1, usledio je neočekivan obrt – najavljeno gostovanje je otkazano u kratkom roku.

 
Auch wenn Möchtegerndiktators Medien was anderes behaupten, er ist ein Hosenscheißer. Ist ja klar, erst groß ankündigen, dann kneifen und hinterher über die eigenen Medien so tun, als wäre alles ganz anders gewesen. Klassischer Move, Debatte absagen und sich danach als missverstandenes Opfer inszenieren. Aber klar, das hat bestimmt nichts mit Angst vor unangenehmen Fragen zu tun, reiner Zufall, dass plötzlich alles umgeplant wurde. Wirklich beeindruckend, wie man gleichzeitig abwesend sein und trotzdem die eigene Version der Realität verbreiten kann.
 
B92: Nach der Absage der Debatte mit Vučić; Starović richtet an Sandro Goci die Botschaft: „Das ist keine Courage, sondern Verstecken“
Der Minister für europäische Integration, Nemanja Starović, teilte auf der Plattform X dem Generalsekretär der Europäischen Demokratischen Partei, Sandro Goci, mit, dass es nicht mutig sei, den Präsidenten Serbiens, Aleksandar Vučić, zu einer Debatte herauszufordern und diese dann abzusagen.
„Sehr mutig von dir, ‚wenn du dich traust‘ zu twittern, direkt nachdem Aleksandar Vučić ‚ja‘ gesagt hat und dich dein N1 gerettet hat, indem es die Debatte abgesagt hat. Das ist keine Courage, Sandro. Das ist das politische Äquivalent dazu, jemanden zum Duell herauszufordern und sich dann hinter der eigenen Mutter zu verstecken, sobald er erscheint“, schrieb Starović auf X.

Posle otkazivanja debate sa Vučićem; Starović poručio Sandru Gociju: "To nije hrabrost, već skrivanje"
Ministar za evropske integracije Nemanja Starović poručio je na mreži Iks generalnom sekretaru Evropske demokratske partije Sandru Gociju da to što izaziva predsednika Srbije Aleksandra Vučića na debatu, pa onda otkaže, nije hrabrost.

"Hrabro od tebe što si tvitovao "ako se usuđuješ" odmah nakon što je Aleksandar Vučić rekao "da" i spasao te tvoj N1 koji je otkazao debatu. To nije hrabrost, Sandro. To je politički ekvivalent izazivanja nekoga na dvoboj uz skrivanje iza mame kada se pojavi", naveo je Starović na Iksu.

 
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