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Nachrichten aus Serbien

Aber alo: Der amerikanische Journalist Tucker Carlson hat im Westen erneut für Aufsehen gesorgt, nachdem er etwas ausgesprochen hat, was jahrelang kaum jemand zu sagen wagte.

Der bekannte US‑Moderator rückte das Thema der NATO‑Bombardierung der Bundesrepublik Jugoslawien erneut in den Fokus und löste weltweit heftige Reaktionen aus.

Während einer Diskussion über die Rolle der NATO stellte Carlson eine Frage, die sich rasch in den sozialen Netzwerken verbreitete.

Als er auf die Behauptung einging, die NATO sei ausschließlich ein Verteidigungsbündnis, erinnerte Carlson an die Bombardierung der damaligen Bundesrepublik Jugoslawien im Jahr 1999 und fragte:

„Und wer hat in Jugoslawien die NATO angegriffen?“, sagte Carlson während einer Debatte mit dem britischen Moderator Piers Morgan.

„Die NATO ist nicht nur ein Verteidigungsbündnis“
Im Gespräch widersprach Carlson der Darstellung, die NATO habe niemals offensiv gehandelt.

Er erinnerte an die Bombardierung Belgrads und anderer Städte im Jahr 1999 und betonte, dass damals kein einziges Mitglied der Allianz angegriffen worden war.

„Wo wart ihr während des Jugoslawienkriegs, als Jugoslawien bombardiert wurde?“, sagte Carlson.

Seine Aussagen lösten zahlreiche Reaktionen aus, besonders in Serbien, wo die NATO‑Bombardierung weiterhin zu den sensibelsten Themen der jüngeren Geschichte zählt.

Wieder entfachte Debatte über die Bombardierung Serbiens
Carlsons Worte verbreiteten sich schnell im Internet, und viele Nutzer sozialer Netzwerke meinten, er habe ein Thema angesprochen, das in westlichen Medien selten erwähnt werde.

Die NATO‑Bombardierung der Bundesrepublik Jugoslawien dauerte vom 24. März bis zum 10. Juni 1999. Während der Luftangriffe wurden zahlreiche militärische, infrastrukturelle und zivile Ziele im ganzen Land getroffen.

Die Bombardierung bleibt eines der umstrittensten Themen in den Beziehungen zwischen Serbien und dem Westen, und die Folgen dieser Zeit sorgen bis heute für politische und gesellschaftliche Debatten.

Carlson sprach schon früher über Serbien
Es ist nicht das erste Mal, dass Tucker Carlson über Serbien und die NATO‑Intervention spricht.

Der amerikanische Journalist hat bereits zuvor die Politik der Allianz gegenüber dem Balkan kritisiert und erklärt, dass das Beispiel Jugoslawiens zeige, dass die NATO nicht ausschließlich als Verteidigungsorganisation gehandelt habe.
Taker Karlson šokirao Zapad zbog Srbije: Izgovorio ono što godinama niko nije smeo
Američki novinar ponovo otvorio temu NATO bombardovanja SRJ i izazvao burne reakcije širom sveta
Poznati američki novinar Taker Karlson ponovo je izazvao veliku pažnju javnosti nakon što je tokom rasprave o ulozi NATO saveza postavio pitanje koje je brzo postalo viralno na društvenim mrežama.

Govoreći o tvrdnjama da je NATO isključivo odbrambeni savez, Karlson je podsetio na bombardovanje tadašnje Savezne Republike Jugoslavije 1999. godine i upitao:
– A ko je u Jugoslaviji napao NATO? – rekao je Karlson tokom debate sa britanskim voditeljem Pirsom Morganom.
„NATO nije samo odbrambeni savez“
Tokom razgovora Karlson je osporio tvrdnje da NATO nikada nije delovao ofanzivno.

Podsetio je na bombardovanje Beograda i drugih gradova tokom 1999. godine, navodeći da tada nijedna članica Alijanse nije bila napadnuta.
– Gde ste bili tokom rata u Jugoslaviji kada su bombardovali Jugoslaviju? – poručio je Karlson.
Njegove izjave izazvale su veliki broj reakcija, posebno u Srbiji, gde se NATO bombardovanje i dalje smatra jednom od najtežih tema iz novije istorije.

Ponovo otvorena rasprava o bombardovanju Srbije
Karlsonove reči brzo su se proširile internetom, a mnogi korisnici društvenih mreža ocenili su da je otvorio pitanje koje se retko pominje u zapadnim medijima.

NATO bombardovanje Savezne Republike Jugoslavije trajalo je od 24. marta do 10. juna 1999. godine. Tokom vazdušnih udara gađani su brojni vojni, infrastrukturni i civilni objekti širom zemlje.

Bombardovanje je ostalo jedna od najspornijih tema u odnosima Srbije i Zapada, a posledice tog perioda i danas izazivaju političke i društvene rasprave.

Karlson i ranije govorio o Srbiji
Ovo nije prvi put da Taker Karlson govori o Srbiji i NATO intervenciji.

Američki novinar je i ranije kritikovao politiku Alijanse prema Balkanu, navodeći da primer Jugoslavije pokazuje da NATO nije delovao samo kao odbrambena organizacija.

 
Es ist wirklich faszinierend, wie manche Leute es schaffen, die 90er‑Jahre komplett neu zu erfinden und das ganz ohne Zeitmaschine.
Tucker Carlson stellt also die Frage, wer 1999 die NATO angegriffen hat. Großartig. Vielleicht könnte er als Nächstes fragen, wer in Bosnien Srebrenica provoziert hat oder ob die ethnischen Säuberungen in Kroatien und im Kosovo vielleicht nur ein Missverständnis waren.

Der Artikel tut so, als hätte die Geschichte erst am 24. März 1999 begonnen, kennen wir auch von der Oluja mit 4. August 1995, ohne Vorgeschichte, ohne Massaker, ohne Vertreibungen, ohne die systematische Gewalt des Milosevic‑Regimes, ein hetzerisches Mitglied war da der Möchtegerngenozidler Vucic. Ein politisches Märchenbuch, in dem Täter plötzlich Opfer sind und die Realität höflich draußen warten muss.

Carlson wird dann als mutiger Wahrheitssprecher gefeiert, weil er eine Frage stellt, die angeblich niemand zu stellen wagt. In Wahrheit wagt er nur eines, die entscheidenden Teile der Geschichte wegzulassen. Das ist nicht mutig, das ist bequem und eine Verhöhnung der Opfer.

Wenn man die 90er so erzählt wie in diesem Artikel, klingt es tatsächlich so, als sei Jugoslawien einfach eines Morgens friedlich aufgewacht und aus heiterem Himmel bombardiert worden. Keine Kriegsverbrechen, keine Belagerung von Sarajevo, keine Massengräber, keine Vertreibungen nur ein unschuldiges Land, das zufällig im Weg stand. Ja, klar, wer braucht schon Fakten, wenn man Empörung hat?

Am Ende bleibt der Eindruck, Carlson spielt Geschichtsrevisionismus im Talkshow‑Format und der Artikel applaudiert begeistert wie die Hand Gottes. Und die Opfer der 90er? Die kommen nicht vor. Wie so oft, wenn man die Geschichte so lange dreht, bis sie politisch bequem wird. 🤮
 
Das deutsche Gericht verbot die Verbreitung von Behauptungen über Vučićs Beteiligung an der „Sarajevo-Safari“.
Ein Hamburger Landgericht hat der Wochenzeitung „Der Spiegel“ vorläufig untersagt, Behauptungen zu veröffentlichen, wonach der serbische Präsident Aleksandar Vučić in Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Sarajevo-Safari-Fall verwickelt sei, teilte das Gericht mit.

„Dem Ausländer, gegen den der Antrag gerichtet war, wird hiermit untersagt, Behauptungen aufzustellen oder zu verbreiten, die den Verdacht erwecken könnten, dass der Antragsteller während der Belagerung von Sarajevo von 1992 bis 1995 an der gezielten Tötung von Zivilisten durch ausländische Touristen beteiligt war, wie in dem Artikel ‚Reiche Europäer, die nach Sarajevo reisten, um Menschen zu jagen‘ behauptet“, heißt es in der Antwort des Gerichts auf Hinas Anfrage.

Der Autor des Textes sprach mit Margetić.
Das Urteil, das am 18. Mai ergangen ist, zitiert aus einem Artikel, der am 17. März 2026 in der Printausgabe veröffentlicht wurde und dessen Veröffentlichung dem Spiegel bis auf Weiteres untersagt ist.

Die Zitate beziehen sich auf die Behauptung, dass der derzeitige serbische Präsident Aleksandar Vučić Mitglied der paramilitärischen Tschetnik-Einheit war, die auf dem jüdischen Friedhof in Sarajevo stationiert war und unter dem Kommando von Slavko Aleksić stand, und dass er dort Kontakt zu „ausländischen Menschenjägern“ hatte.

Eines der verbotenen Zitate bezieht sich auch auf ein Gespräch zwischen dem Autor des Artikels und dem Zagreber Journalisten Domagoj Margetić, in dem Beweise für Vučićs Verbindung zu der erwähnten Einheit vorgelegt wurden. Die Erklärung schließt mit dem Hinweis, dass Der Spiegel das Recht hat, gegen diese Entscheidung Berufung einzulegen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels hat die Wochenzeitung ihn noch nicht von ihrer Website entfernt.

Vučićs Berater: Diese Entscheidung stellt eine wichtige Bestätigung dar.
Suzana Vasiljević, Medienberaterin von Aleksandar Vučić, sagte, die Entscheidung des Gerichts in Hamburg stelle „eine wichtige Bestätigung dafür dar, dass es auch im Fall politisch exponierter Personen klare Standards für verantwortungsvolle und professionelle Berichterstattung gibt, insbesondere wenn es um schwerwiegende und unbegründete Anschuldigungen geht, die den Ruf einer Person ernsthaft gefährden können“.

 
Ach, wie süss. Die Medienberaterin von Möchtegerndiktator Vucic entdeckt plötzlich die Existenz journalistischer Standards, allerdings nicht in Serbien, sondern in Hamburg.
Laut Suzana Vasiljevic ist die Entscheidung des Gerichts eine "wichtige Bestätigung dafür, dass es klare Standards für verantwortungsvolle und professionelle Berichterstattung gibt".
Natürlich. Standards gibt es, nur eben überall außer dort, wo sie selbst und ihr Chef seit Jahren das Medienökosystem kontrollieren.
Wenn man die serbischen Regime‑Medien liest, bekommt man eher den Eindruck, dass die einzigen Standards lauten:
1. Loyalität über Fakten.
2. Propaganda über Journalismus.
3. Dämonisierung der Opposition über jede Form von Wahrheit.
Aber gut, es ist immer leichter, im Ausland moralische Prinzipien zu entdecken, als sie zu Hause anzuwenden.
Wenn Vasiljevic von "unbegründeten Anschuldigungen" spricht, könnte man fast glauben, sie habe nie eine serbische Nachrichtensendung gesehen. Dort werden täglich Menschen diffamiert, kriminalisiert oder pathologisiert, je nachdem, was die Parteizentrale gerade braucht. Ich denke da nur an die Verleumdungen und Diffamierungen von Picula usw.
Und jetzt soll ausgerechnet dieses Umfeld plötzlich ein Vorbild für professionelle Berichterstattung sein? Das ist ungefähr so glaubwürdig wie ein Brandstifter, der sich über mangelnde Brandschutzmaßnahmen beschwert.
 
Informer: „Schaut hin und weint! Die Ustaša können Vučićs Erfolg in China nicht ertragen: Ein Professor aus Zagreb kann seine Frustration nicht verbergen.“
Das politische Establishment in Kroatien kann sich offenbar nicht mit dem historischen Besuch des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić in China abfinden.
Darauf deutet die Reaktion des kroatischen Politik‑Analysten Davor Đenero hin, der versucht hat, die historische Bedeutung des Besuchs der serbischen Delegation in Peking zu relativieren.
Er sagte für N1 – „für wen sonst“ – dass Vučićs Besuch in China „ausschließlich innenpolitische Bedeutung“ habe.

„Er steht in direktem Zusammenhang mit dem Triumph der Studenten auf dem Slavija‑Platz, der nur geringfügig durch den unnötigen Zusammenstoß mit der Polizei vor dem serbischen Parlament erschüttert wurde. Das ist eine Vermeidung der Auseinandersetzung mit den realen politischen Verhältnissen in Serbien“ – behauptet der Ustaša‑Ideologe, obwohl allein die Tatsache, dass der China‑Besuch lange geplant war, bevor die Blockierer ihre Wahlkampfkundgebung auf dem Slavija‑Platz ankündigten, das Gegenteil zeigt.

Đenero behauptet außerdem, Vučićs Politik habe „alle Stützen verloren – außer der chinesischen. Vučić gehe beim EU‑Westbalkan‑Gipfel in Tivat auf die Strafbank“.
Die Wahrheit sei natürlich diametral entgegengesetzt.
Vučić habe es geschafft, unter den schwierigsten geopolitischen Bedingungen die bestmöglichen Beziehungen zu allen Weltmächten aufrechtzuerhalten, ohne dabei jemals die Interessen Serbiens und des serbischen Volkes aus den Augen zu verlieren

Gledajte i plačite! Ustaše ne mogu da podnesu uspeh Vučića u Kini: Profesor iz Zagreba ne može da sakrije frustracije
Politički establišment u hrvatskoj ne može da se pomiri sa istorijskom posetom predsednika Srbije Aleksandra Vučića Kini!.
Na ovaj zaključak upućuje reakcija političkog analitičara iz Hrvatske Davora Đenera, koji je pokušao da relativizuje istorijski značaj posete srpske delegacije Pekingu.

On je za N1 - a za koga drugog - poručio da Vučićeva poseta Kini ima "isključivo unutrašnje političko značenje".

- On je neposredno vezan uz trijumf studenata na Slaviji, koji je neznatno poljuljan nepotrebnim sukobom sa policijom ispred Skupštine Srbije, a to je izbegavanje suočavanja sa realnim političkim odnosima u Srbiji - lupeta ustaški ideolog, što je jasno već iz same činjenice da je poseta Kini planirana daleko pre nego što su blokadere najavili svoj predizborni miting na Slaviji.

Đenero tvrdi i da je Vučićeva politika "izgubila sve oslonce - osim kineskog, Vučić na Samit EU-Zapadni Balkan u Tivtu odlazi u magareću klupu".

Istina je, naravno, dijametralno suprotna.

Vučić je uspeo da u najtežim geopolitičkim uslovima održi najbolje moguće odnose sa svim svetskim silama, pri tom, nikad ne gubeći iz vida interes Srbije i srpskog naroda.

 
Die Wortwahl (Ustascha, Ideolog, "ne mogu da podnesu uspeh“) ist kein Zufall, sondern ein Werkzeug: Sie soll Emotionen triggern, nicht Denken.
Der Artikel tut so, als sei jede Kritik an Möchtegerndiktator automatisch ein Angriff auf Serbien. Das ist der älteste Trick autoritärer Kommunikation, versucht ja auch ständig die Hand Gottes:
Der Führer = der Staat.
Besonders absurd ist der moralische Zeigefinger über "unbegründete Anschuldigungen“, während dieselben Medien täglich politische Gegner als Verräter, Kriminelle oder ausländische Agenten darstellen. Standards? Ja, Doppelstandards.
Wenn diese Medien von "professioneller Berichterstattung" blubbern, ist das ungefähr so glaubwürdig wie ein Pyromane, der sich über mangelnde Brandschutzmaßnahmen beschwert, wie schon erwähnt.
Aber gut, wer jahrelang in einem Informationssumpf lebt, hält Schlamm irgendwann für Mineralwasser.

Man muss schon staunen, wie kreativ die Möchtegerngenozidler‑Medien sind, wenn es darum geht, politische Kritik in eine Art patriotisches Horror‑Märchen zu verwandeln. Wo bleiben da die journalistischen Standards.
Ein kroatischer Politologe äußert eine nüchterne Einschätzung und sofort wird er zum Ustascha‑Ideologen erklärt, der angeblich vor Vucics China‑Triumph zittert. Das ist kein Journalismus, eher ins Hirn geschissen, das ist ein Reflex:
Wer nicht jubelt, wird entmenschlicht. Die Logik ist so simpel wie primitiv:
Kritik = Feind.
Feind = Ustascha.
Und schon hat man die moralische Abkürzung, um sich nicht mit dem Inhalt auseinandersetzen zu müssen.
Die Mechanik der Verunglimpfung: Regime‑Medien arbeiten nicht mit Argumenten, sondern mit Etiketten. Sobald jemand eine unbequeme Meinung äußert, wird er nicht widerlegt, sondern entwertet. Diese Vucic‑Medien reden von Verunglimpfung, während sie selbst täglich im Dreck waten, Ironie ist für die offenbar ein Fremdwort.
 
Sonst sieht man sowas eher in Kroatien, aber nein, ... peinlich.

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