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Nachrichten aus Serbien

Vucic kündigt Rücktritt an
Serbiens Präsident Aleksandar Vucic hat am Samstag seinen Rücktritt in wenigen Wochen sowie vorgezogene Präsidentschafts- und Parlamentswahlen angekündigt. Einen genauen Zeitrahmen nannte Vucic allerdings nicht. Auch dürfte es nicht das Ende von Vucic’ politischer Karriere sein. Gegen ihn laufen seit eineinhalb Jahren Massenproteste.

„Ich werde nur noch ein paar Wochen Präsident sein, und dann werde ich zurücktreten“, sagte Vucic auf einer Kundgebung des Regierungslagers in der Hauptstadt Belgrad. Er kündigte zudem an, seine Serbische Fortschrittspartei (SNS) bei den Wahlen unterstützen zu wollen und gab sich siegessicher. Vucic’ Rede klang insgesamt nicht nach politischem Rückzug.

Aufgrund einer Verfassungsbestimmung kann der zunehmend autokratisch regierende Vucic kein drittes Mal für die Präsidentschaftswahl antreten. In der Vergangenheit hatte Vucic wiederholt damit spekuliert, sein Amt als Präsident vorzeitig zurückzulegen. Das hatte Spekulationen ausgelöst, er könnte – ähnlich wie der russische Machthaber Wladimir Putin in der Vergangenheit – auf das formal einflussreichere Amt des Ministerpräsidenten wechseln.

Zeitpunkt offengelassen
Einen genauen Zeitpunkt für seinen Rücktritt oder die Auflösung des Parlaments nannte er nicht. Regulär hätte Vucics zweite Amtszeit Mitte 2027 geendet. Auch die nächsten Parlamentswahlen waren ursprünglich für dasselbe Jahr vorgesehen.

Vucic kündigte zudem an, zahlreiche Personen amnestieren zu wollen, ohne Details zu nennen.

 
Serbiens extrem rechter Präsident Vučić kündigt seinen Rücktritt und Neuwahlen an! Es war höchste Zeit!

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B92: Deutsche Medien: „Serbien ist viel mehr als ein Kandidatenland für die Mitgliedschaft in der Europäischen Union“
Ende Februar dieses Jahres legten der serbische Präsident Aleksandar Vučić und der albanische Premierminister Edi Rama ihren Vorschlag für eine realistische Antwort auf eine Frage vor, mit der die Europäische Union seit zwei Jahren vergeblich ringt: Wie kann eine Erweiterung ohne eine Katastrophe gelingen?

Ihre Antwort: Eine schrittweise Mitgliedschaft. Das ist weder neu noch radikal. Es ist nichts anderes als das österreichische Modell von 1972 bis 1995, angepasst an die geopolitischen Realitäten des heutigen Westbalkans.

Im Jahr 1958 befand sich Österreich in einer ähnlich schwierigen Lage wie der heutige Balkan. Westdeutschland war mit 30 bis 40 Prozent der Importe bereits der mit Abstand größte Handelspartner des Landes. Dennoch konnte Wien der neu gegründeten EWG nicht beitreten: Der Staatsvertrag von 1955 verpflichtete das Land zur immerwährenden Neutralität, und Moskau deutete jeden nennenswerten wirtschaftlichen Schritt in Richtung des Westblocks als Verletzung dieser Verpflichtung.

Wien gab die Neutralität also nicht auf. Man umging sie. Im Jahr 1972 unterzeichnete Bundeskanzler Bruno Kreisky ein Freihandelsabkommen, das eine explizite „Neutralitätsklausel“ enthielt, die das Recht auf jederzeitigen Rücktritt und unbegrenzte Freiheit im Handel mit dem Osten garantierte.

Erst zwei Jahrzehnte später folgte der Europäische Wirtschaftsraum: die vier Freiheiten des Binnenmarktes, die Übernahme des Großteils des EU-Besitzstands, finanzielle Beiträge zum Zusammenhalt – aber ohne Stimmrecht, ohne Kommissar, ohne Europaabgeordnete. Die Vollmitgliedschaft folgte erst am 1. Jänner 1995 nach einer Volksabstimmung, bei der 66,6 Prozent der Österreicher dafür stimmten.

Nemački mediji: "Srbija je mnogo više od zemlje kandidata za članstvo u Evropskoj uniji"
Krajem februara ove godine, predsednik Srbije Aleksandar Vučić i albanski premijer Edi Rama izložili su svoj predlog za realan odgovor na pitanje sa kojim se Evropska unija uzalud bori već dve godine: Kako se proširenje može postići bez katastrofe?

Njihov odgovor: Fazno članstvo. Ovo nije ni novo ni radikalno. To nije ništa drugo do austrijski model od 1972. do 1995. godine, prilagođen geopolitičkim realnostima današnjeg Zapadnog Balkana.

Godine 1958, Austrija se našla u slično teškoj situaciji kao što je današnji Balkan. Zapadna Nemačka je već bila ubedljivo njen najveći trgovinski partner, sa trideset do četrdeset procenata uvoza. Ipak, Beč nije mogao da se pridruži novonastaloj EEZ: Državni ugovor iz 1955. obavezao je zemlju na stalnu neutralnost, a Moskva je svaki značajan ekonomski potez ka zapadnom bloku tumačila kao kršenje ove obaveze.

Dakle, Beč nije napustio neutralnost. Zaobišao ju je. Godine 1972, kancelar Bruno Krajski potpisao je sporazum o slobodnoj trgovini koji je sadržao eksplicitnu "klauzulu o neutralnosti", koja je garantovala pravo na povlačenje u bilo kom trenutku i neograničenu slobodu u poslovanju sa Istokom.

Tek dve decenije kasnije usledio je Evropski ekonomski prostor: četiri slobode jedinstvenog tržišta, usvajanje većine pravnih tekovina EU, finansijski doprinos koheziji – ali bez prava glasa, bez komesara, bez poslanika Evropskog parlamenta. Punopravno članstvo je usledilo tek 1. januara 1995. godine, nakon referenduma na kojem je 66,6 odsto Austrijanaca glasalo za.

 
Herzallerliebst. Serbien ist also viel mehr als nur ein schnöder Beitrittskandidat.
Da reiben sich die Strategen in Belgrad und Tirana die Hände und verkaufen uns das Rad als brandneue Erfindung: "Phasenweise Mitgliedschaft“! Ein genialer Coup, der rein zufällig exakt so klingt wie: "Wir nehmen liebend gerne den Zugang zum EU-Binnenmarkt und die fetten Fördergelder, aber lasst uns bitte mit euren lästigen Regeln zu Rechtsstaatlichkeit, Sanktionen gegen Moskau und Demokratie in Ruhe.“ ;)

Und der historische Vergleich mit Österreich hinkt nicht nur, der sitzt quasi im Rollstuhl. Österreich war 1972 eine gefestigte, wohlhabende Demokratie inmitten des Kalten Krieges, die wirtschaftlich schon voll integriert war. Der Westbalkan von heute hofft wohl eher auf die "Bruno-Kreisky-Gedächtnis-Klausel“: Offiziell neutral bleiben, munter Geschäfte mit dem Osten machen, während Brüssel die Infrastruktur bezahlt.

Ein genialer Plan, wenn das so weitergeht, feiern wir den endgültigen EU-Beitritt im Jahr 2095, pünktlich zum nächsten runden Jubiläum.


 
210.000 waren gestern auf der großartigen Versammlung in Belgrad. Sehr gute Rede von Präsident Vučić

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Spätestens seit gestern steht fest wer der babo in Serbien ist und mindestens noch 8-12 Jahre bleiben wird. Danke Vucic
 
Die Roboter Milutin und Dragutin, ein Mädchen auf einem Pferd... So sieht Vučićs Wahlkampfveranstaltung in Belgrad aus

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Heute findet in Belgrad eine Kundgebung der Serbischen Fortschrittspartei unter dem Motto „Serbien – Eine Familie“ statt. Die Hauptveranstaltung wurde auf dem Plateau vor dem Nationalversammlunggebäude organisiert, das Rahmenprogramm begann bereits am Vormittag.

Die Organisatoren kündigten an, dass auf dem Treffen Pläne und Programme für die Zukunft Serbiens vorgestellt werden. Das zentrale Programm der Veranstaltung unter dem Motto „Serbien ist eine Familie“ begann mit dem Singen der serbischen Nationalhymne. Wie N1 Serbia berichtete, sprach Aleksandar Vučić zu den Anwesenden.

Vučić: Dies sind meine letzten Tage und Wochen als Präsident
Vučić erklärte, dies seien seine letzten Tage und Wochen als Präsident des Landes.

Er kündigte an, dass die Liste für die anstehenden Wahlen sowie das Programm der SNS am Montag bekannt gegeben werden. „Sie werden mit den neuen Maßnahmen sehr zufrieden sein und es wird eine deutliche Rentenerhöhung geben, noch vor Januar. Wir rechnen also schon jetzt mit November und Dezember. Und vorher haben wir noch etwas, das Sie sehr freuen wird“, sagte er.

Vučić erklärte, dies sei vermutlich das letzte Mal, dass er als Präsident Serbiens vor so vielen Bürgern spreche. „Man sagte mir, ich würde das Präsidentenamt nie verlassen, dies seien meine letzten Tage und Wochen als Präsident der Republik“, so Vučić. Er kündigte außerdem an, dass ab August humanoide Roboter in Serbien produziert würden, und zwar, wie er sagte, in besseren Fabriken als in China.

Vučić brachte auch Milutin und Dragutin mit, Roboter, die darauf programmiert waren, die traditionelle Moravac-Runde zu tanzen.

 

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Europäische Politiker sind leider nicht im Stande zu erkennen, was Vučić hier spielt. Sie freuen sich, dass er seine Präsidentschaft niederlegt, dabei ist seine Strategie ganz klar. Er gibt Serbien Wahlen, die es nicht fordert und wird selber vorraussichtlich Regierungsmitglied. Weder die Opposition, noch die Studenten haben diese Wahlen gefordert, es ist mal wieder eine Nebelkerze. Es ändert sich dann einfach gar nichts und die SNS hat einen Testlauf vor den Parlamentswahlen.

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210.000 waren gestern auf der großartigen Versammlung in Belgrad. Sehr gute Rede von Präsident Vučić

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Spätestens seit gestern steht fest wer der babo in Serbien ist und mindestens noch 8-12 Jahre bleiben wird. Danke Vucic

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32.000 Menschen waren zu Vučićs Rede anwesend, arhiva javnih skupova ist eine international anerkannte Quelle, das SNS-Regime ignoriert sie, dümmeren Fans von Vučić behaupten natürlich, dass es nicht stimmt @Maradona
 
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