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Nachrichten aus Serbien

Oh Gott sei Dank. Endlich rettet uns die IT-Abteilung der "Serbischen Souveränisten" vor der bösen, vielköpfigen NGO-Hydra. Ein öffentliches Online-Register für ausländische Agenten per Mausklick, das ist ja eine völlig bahnbrechende, frische Idee, die man so überhaupt nicht aus Moskau oder Budapest kennt. Und die Zahlen erst, 1,3 Milliarden Euro.
Klar, während das Land mit Rekordinflation und maroder Infrastruktur kämpft, waschen NGOs im Geheimen Milliarden, um den Staat mit Flyern und Diskussionsrunden durchzuschütteln. Aber keine Sorge, wenn Dragovics Gesetzesänderung durch ist, haben diese Staatsfeinde nur noch den politischen Einfluss einer Kaffeeköchin, was übrigens eine ziemliche Beleidigung für Kaffeeköchinnen ist, denn die leisten wenigstens echte, produktive Arbeit im Gegensatz zu den Verfassern solcher Listen.
 
B92: Nur kroatische Medien nehmen Vučić ernst; Seine Warnung hallt in der Region wider
Das kroatische Portal Index.hr hob die Ansprache des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić als eine der wichtigsten Nachrichten hervor. Dabei rückte es seine Botschaft, dass sich die Welt „am Anfang eines großen Krieges“ befinde, in den Vordergrund, berichten Medien.

Wie Medien betonen, werden Vučićs Einschätzungen der internationalen Lage in der Region offensichtlich aufmerksam verfolgt. Das kroatische Portal platzierte seine Aussage in einem speziell hervorgehobenen Bereich seiner Startseite.

Die kroatischen Medien widmeten dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić und seinen Einschätzungen der aktuellen geopolitischen Lage erneut große Aufmerksamkeit. Das Portal Index.hr platzierte Vučićs Aussage „Wir stehen am Anfang eines großen Krieges“ in der Rubrik „Hervorgehoben“, also unter den Inhalten, die den Lesern besonders empfohlen werden.
Berichten zufolge erschien auf der Startseite des Portals ein Foto von Vučić zusammen mit seiner dramatischen Einschätzung der aktuellen internationalen Lage. Die Tatsache, dass ausgerechnet Vučićs Botschaft einen so prominenten Platz erhielt, zeigt, wie sehr seine Aussagen zu globalen politischen und sicherheitsrelevanten Fragen auch außerhalb der Grenzen Serbiens verfolgt werden, fügen Medien hinzu.

Während die politischen Botschaften aus Belgrad in einem Teil der regionalen Medien oft kritisiert werden, landen die Worte des serbischen Präsidenten dennoch unter den Top-Meldungen und besonders hervorgehobenen Nachrichten, wenn er über die Möglichkeit großer globaler Erschütterungen spricht.
Medienberichten zufolge hat Index Vučićs Aussage dieses Mal nicht tief in den Regionalnachrichten versteckt. Stattdessen wurde sie den Lesern als eines der Themen angeboten, die besondere Aufmerksamkeit verdienen.

Dies zeigt, so fügen sie hinzu, dass die Einschätzungen des serbischen Präsidenten trotz der politischen Unterschiede zwischen Belgrad und Zagreb offensichtlich großes Interesse in der kroatischen Öffentlichkeit wecken.



Hrvatski mediji jedino Vučića shvataju ozbiljno; Njegovo upozorenje odjeknulo regionom
Hrvatski portal Index.hr izdvojio je obraćanje predsednika Srbije Aleksandra Vučića među najvažnije vesti, stavljajući u prvi plan njegovu poruku da se svet nalazi "na početku velikog rata", pišu mediji.

Kako mediji ističu, dok se u regionu Vučićeve procene međunarodnih prilika očigledno pažljivo prate, hrvatski portal njegovu izjavu smestio je u posebno izdvojeni deo svoje naslovne strane.

Hrvatski mediji ponovo su veliku pažnju posvetili predsedniku Srbije Aleksandru Vučiću i njegovim ocenama aktuelne geopolitičke situacije.
Portal Index.hr je Vučićevu izjavu "Na početku smo velikog rata" smestio u rubriku "Izdvojeno", odnosno među sadržaje koje posebno ističe svojim čitaocima.

Kako oni pišu, na naslovnoj strani portala našla se fotografija Vučića uz njegovu dramatičnu procenu trenutnih međunarodnih prilika.
Činjenica da je upravo Vučićeva poruka dobila ovako istaknuto mesto pokazuje koliko se njegove izjave o globalnim političkim i bezbednosnim pitanjima prate i van granica Srbije, dodaju mediji.

Dok se političke poruke koje stižu iz Beograda u delu regionalnih medija često kritikuju, kada predsednik Srbije govori o mogućnosti velikih globalnih potresa, njegove reči ipak završavaju među udarnim i posebno izdvojenim vestima.

Prema pisanju medija, ovoga puta Index nije Vučićevu izjavu sakrio duboko među vestima iz regiona, već ju je svojim čitaocima ponudio kao jednu od tema koje zaslužuju posebnu pažnju.

To pokazuje da, kako oni dodaju, bez obzira na političke razlike između Beograda i Zagreba, procene predsednika Srbije očigledno izazivaju veliko interesovanje hrvatske javnosti.


 
Eilmeldung (eher running-gag) aus Zagreb: Weltfrieden abgesagt, weil der Orakel-Präsident gesprochen hat
Oh, Gott sei Dank! Endlich sagt uns mal jemand, wie es wirklich um die Welt steht. Was würden wir in Kroatien bloß ohne die täglichen geopolitischen Hiobsbotschaften aus Belgrad tun? Wahrscheinlich völlig ahnungslos und entspannt unser Leben leben.
Natürlich hat das Portal Index.hr die dramatische Warnung vor dem "Großen Krieg“ ganz oben auf die Startseite gepackt. Aber nicht etwa wegen der journalistischen Relevanz, sondern als öffentlichen Dienst zur kollektiven Belustigung beim morgendlichen Kaffee. Es ist schließlich ein bekanntes Naturgesetz, wenn Großserbien-Verkünder Vucic nicht mindestens einmal pro Woche den Weltuntergang prophezeit, hat er wahrscheinlich einfach nur verschlafen.
Es ist schon rührend zu sehen, wie die serbischen Boulevardmedien sofort in Ekstase geraten, wenn in Zagreb jemand auf den "Panik-Button“ aus Belgrad klickt. "Die Kroaten nehmen ihn ernst!“, jubeln sie. Klar tun wir das. Genau so ernst wie das Horoskop in der Sonntagszeitung oder die Wettervorhersage für das Jahr 2045.
Aber hey, Ehre, wem Ehre gebührt, niemand beherrscht das geopolitische Melodram so perfekt wie er. Die traurige Miene, die bedeutungsschweren Pausen, der Hauch von Weltuntergang in der Stimme, das ist kein politisches Statement, das ist reines Oscar-Material! Da müssen wir Kroaten einfach einschalten. Schließlich ist gute Comedy im Fernsehen selten geworden und die Hand Gottes auch nicht mehr das was es war. Also bitte, Mister Großserbe, machen Sie weiter, die Region zittert nicht vor dem Krieg, sondern vor Lachen.

:laha
 
Informer: Vučićević zeigt im „Kolegijum“ ein vom GOSI-Dienst aufgenommenes Foto von Đilas und gesteht: Ich weiß wirklich nicht, was ich sagen soll (FOTO)
Der Chefredakteur von Informer, Dragan J. Vučićević, zeigte in der Sendung „Kolegijum“ unseres Fernsehsenders ein Foto, das von Mitarbeitern des GOSI-Dienstes aufgenommen wurde. Es zeigt, was der Tycoon Dragan Đilas heute im Zentrum von Belgrad tat, während Präsident Aleksandar Vučić Serbien bereiste und mit dem Volk sprach.

Vučićević enthüllte auch Details über Đilas’ heutiges Treffen und gab danach zu, dass er wirklich nicht mehr wisse, was er sagen solle.
„Damit Sie sehen, während Präsident Vučić arbeitet und mit dem Volk spricht – was, wie Sie gesehen haben, keineswegs zuckerschlecken ist –, sehen Sie hier, was zum Beispiel der Oppositionsführer macht. Er raucht Zigaretten und trinkt Kaffee im Zentrum von Belgrad. Er sitzt da und genießt es, es ist ihm völlig egal“, sagte Vučićević zunächst und zeigte das exklusive Foto, auf dem Đilas mit einer Frau an einem Tisch sitzt.

Danach fuhr er fort zu enthüllen, worum es eigentlich geht.
„Wie uns die Mitarbeiter des GOSI-Dienstes berichten, die wir dort in diesem Café haben, sprechen die beiden über Nova S. Sie haben wohl irgendein Problem damit, warum – ich weiß nicht, wer die Dame ist –, sie sprechen darüber, dass Nova S in Schwierigkeiten steckt, dass sie die Redaktionspolitik ändern, weil die Eigentümer das so entschieden haben, und Đilas regt sich darüber auf. Ja warte mal, jemand hat Nova S gekauft, irgendwelche Tschechen, ich habe keine Ahnung, wer das gekauft hat... Und jetzt will er bestimmen, was die neuen Eigentümer zu tun haben?! Wirklich, manche Leute haben sie nicht mehr alle. Ich weiß echt nicht mehr, was ich zu diesem Thema sagen soll“, betonte Vučićević.
Er fügte jedoch hinzu, dass es gut sei, so etwas zu sehen.

„Aber gut, es ist gut zu sehen, wo Präsident Vučić ist und wo der selbsternannte, sogenannte – oder nicht selbsternannte, sogenannte, vielleicht ist er ja auch der echte – Oppositionsführer ist... Der Unterschied ist offensichtlich, nicht wahr?! Während der eine zum Volk geht, mit den Menschen spricht und Probleme löst, schlürft der andere kalten Frappé und trinkt Kaffee in den Cafés. Na bestens!“, schlussfolgerte Dragan J. Vučićević.


Vučićević u Kolegijumu pokazao fotografiju Đilasa do koje je došao GOSI, pa priznao: Stvarno ne znam šta da kažem (FOTO)
Glavni urednik Informera Dragan J. Vučićević pokazao je u Kolegijumu naše televizije fotografiju koju su napravili pripadnici GOSI službe, a na kojoj se se vidi šta je u centru Beograda danas radio tajkun Dragan Đilas, dok je predsednik Aleksandar Vučić obilazio Srbiju i razgovarao sa narodom.
Vučićević je otkrio i detalje Đilasovog današnjeg susreta, a potom priznao da stvarno više ne zna šta da kaže.

- Da vidite, dok predsednik Vučić radi i dok razgovara s narodom, a to nimalo nije, kao što ste videli, slatko, evo da vidite šta, na primer, radi šef opozicije. Puši cigare i kafeniše u centru Beograda. Sedi i uživa, baš ga briga - rekao je najpre Vučićević i pokazao ekskluzivnu fotografiju na kojoj Đilas sedi sa jednom ženskom osobom.

Potom je nastavio da otkriva o čemu je zapravo reč.

- Kako nam javljaju pripadnici GOSI službe, koje imamo tamo u tom kafiću, njih dvoje pričaju o Novoj S. Neki im je problem zašto, ne znam ko je gospođa, pričaju o tome kako je Nova S u problemu, kako menjaju uređivačku politiku, odlučili vlasnici, pa se Đilas buni protiv toga. Pa stani, bre, neko je kupio Novu S, neki Česi, nemam pojma ko je kupio... I sada bi on da određuje šta će novi vlasnici da rade,?! Stvarno, bre, neki ljudi nisu u vinklu. Stvarno više ne znam šta da kažem na tu temu - naglasio je Vučićević.

On je, međutim, dodao, kako je dobro da se tako nešto vidi.

- Ali dobro, dobro je da se vidi gde je predsednik Vučić, a gde je samozvani, takozvani, ili nije samozvani, takozvani, možda je i pravi, šef opozicije... Razlika je očigledna, je l' da?! Dok jedan ide u narod, dok jedan razgovara sa ljudima i rešava probleme, drugi cedi hladan frape i kafeniše po kafićima. Dobro je! - zaključio je Dragan J. Vučićević.

 
Pulitzer-Preis verdächtig: Der furchtlose Geheimdienst-Scoop aus dem Straßencafe
Was für eine journalistische Meisterleistung von Informer: Der berüchtigte "GOSI-Geheimdienst“ deckt todesmutig auf, dass ein Oppositionsführer am helllichten Tag die Staatsordnung gefährdet, indem er Kaffee trinkt und eine Zigarette raucht. Während Möchtegerndiktator Vucic heldenhaft und völlig uneigennützig das Land bereist, um vor laufenden Kameras Hände zu schütteln, begeht Djilas das ultimative Verbrechen und führt ein Gespräch in der Öffentlichkeit. Gott sei Dank hat Serbien Boulevard-Detektive, die uns diesen schockierenden Unterschied zwischen harter Arbeit und skandalösem Kaffee trinken haargenau erklären. Man kann nur hoffen, dass die tschechischen Medienbesitzer jetzt nicht vor Angst zittern, weil ein Politiker in Belgrad eine Meinung zu ihrer Redaktionspolitik hat. Wahrlich, der investigative Journalismus in Serbien hat einen neuen, absolut absurden Höhepunkt erreicht.
 
Aber alo: Vučić sendete eine wichtige Botschaft an den neuen Präsidenten Ungarns! Eine Sache hob er besonders hervor
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić hat András Baka, der heute zum neuen Präsidenten Ungarns gewählt wurde, seine Glückwünsche übermittelt. Vučić erklärte, er glaube daran, dass beide Länder weiterhin enge Beziehungen und eine erfolgreiche Zusammenarbeit aufbauen werden. Er hob besonders hervor, dass diese Beziehung zum Wohl der Bürger Serbiens und Ungarns sein sollte. Baka wurde durch eine Abstimmung im ungarischen Parlament zum Präsidenten gewählt, nachdem ihn die regierende Tisza-Partei nominiert hatte.
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić meldete sich nach der Wahl von András Baka zum neuen ungarischen Staatschef zu Wort und gratulierte ihm zum Antritt eines der höchsten Staatsämter.

Vučić veröffentlichte die Botschaft auf dem sozialen Netzwerk X.
„Im Namen der Bürger der Republik Serbien und in meinem eigenen Namen übermittle ich András Baka die herzlichsten Glückwünsche anlässlich seiner Wahl zum Präsidenten Ungarns“, ließ Vučić verlauten.

Der serbische Präsident betonte anschließend, dass er eine Fortsetzung der engen Beziehungen zwischen Belgrad und Budapest erwarte.
„Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die engen Beziehungen zwischen Serbien und Ungarn zum Wohle unserer Bürger weiter ausbauen werden“, gab Vučić an.

Baka zum neuen Präsidenten gewählt
Das ungarische Parlament hat heute András Baka, den ehemaligen Präsidenten des Obersten Gerichtshofs, zum neuen Staatsoberhaupt gewählt. Er wurde mit den Stimmen der regierenden Tisza-Partei gewählt, während die oppositionelle Fidesz-Partei die Abstimmung boykottierte.
Baka blickt auf eine lange juristische Karriere zurück, darunter eine Tätigkeit als Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Im Jahr 2009 wurde er Präsident des Obersten Gerichtshofs Ungarns.
Vučićs Glückwunschschreiben traf nur wenige Stunden nach der Wahl ein. Darin wurde die Erwartung Belgrads deutlich unterstrichen, dass die engen Beziehungen zwischen Serbien und Ungarn auch mit dem neuen Präsidenten des Landes fortgeführt werden.

Vučić poslao važnu poruku novom predsedniku Mađarske! Jednu stvar posebno je naglasio
Predsednik Srbije Aleksandar Vučić uputio je čestitku Andrašu Baki, koji je danas izabran za novog predsednika Mađarske. Vučić je poručio da veruje da će dve zemlje nastaviti da grade bliske odnose i saradnju. Posebno je istakao da takav odnos treba da bude na dobrobit građana Srbije i Mađarske. Baka je za predsednika izabran glasanjem u mađarskom parlamentu, nakon što ga je kandidovala vladajuća Tisa.

Predsednik Srbije Aleksandar Vučić oglasio se nakon izbora Andraša Bake za novog predsednika Mađarske i uputio mu čestitke povodom stupanja na jednu od najviših državnih funkcija.

Vučić je poruku objavio na društvenoj mreži X.

– U ime građana Republike Srbije i u svoje ime, upućujem čestitke Andrašu Baki povodom izbora za predsednika Mađarske – poručio je Vučić.

Predsednik Srbije potom je naglasio da očekuje nastavak bliskih odnosa Beograda i Budimpešte.

– Uveren sam da ćemo nastaviti da razvijamo bliske odnose Srbije i Mađarske, na dobrobit naših građana – naveo je Vučić.

Baka izabran za novog predsednika
Mađarski parlament izabrao je danas Andraša Baku, nekadašnjeg predsednika Vrhovnog suda, za novog šefa države. Izabran je glasovima vladajuće stranke Tisa, dok je opozicioni Fides bojkotovao glasanje.

Baka iza sebe ima dugu pravosudnu karijeru, uključujući funkciju sudije Evropskog suda za ljudska prava, a predsednik Vrhovnog suda Mađarske postao je 2009. godine.

Vučićeva čestitka stigla je svega nekoliko sati nakon izbora i u njoj je jasno naglašeno očekivanje Beograda da bliski odnosi Srbije i Mađarske budu nastavljeni i sa novim predsednikom te zemlje.

 
Das Brüsseler Modell-Dilemma: Wenn Glückwünsche schneller fliegen als die Realität erlaubt
Man muss den diplomatischen Expressdienst in Belgrad einfach bewundern. Kaum ist der Wahlzettel in Budapest ausgezählt, da zwitschert es schon auf X die herzlichsten Glückwünsche für Andras Baka heraus. Natürlich betone man ganz besonders, dass das alles "zum Wohle der Bürger“ geschehen soll, das klingt schließlich in Pressemitteilungen immer so herrlich staatsmännisch, als hätte man die engen Beziehungen quasi im Alleingang erfunden.
Dass der neue ungarische Präsident von der regierenden Tisza-Partei ins Amt gehoben wurde, während der bisherige ewige Partner Fidesz beleidigt die Abstimmung boykottierte, ignoriert man in Belgrad einfach mit einem professionellen Lächeln. Man tut eben flexibel so, als sei überhaupt nichts passiert, denn enge Beziehungen pflegt man schließlich nicht zu Parteien, sondern zu jedem, der in Budapest gerade den Schlüssel zum Palast besitzt. Da vergisst man auch ganz schnell, dass Baka als ehemaliger Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte so ziemlich das exakte Gegenteil des bisherigen "illiberalen“ Budapester Regierungsstils verkörpert.
Aber hey was solls, Hauptsache die Schlagzeile stimmt und Serbiens Führung darf sich wieder als wichtigster Taktgeber der regionalen Harmonie präsentieren, auch wenn der ungarische Wind sich gerade komplett gedreht hat.
 
120-Meter-Turm: Bosnischer Milliarden-Investor baut Belgrads neues Wahrzeichen

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Ein 120-Meter-Turm, 468 Wohnungen, fünf Untergeschosse – und ein Investor mit Milliarden im Rücken. Belgrad bekommt ein neues Wahrzeichen.
Das Unternehmen Balkan Asset Management des bosnisch-herzegowinischen Unternehmers Mladen Milanovic Kaja hat einen entscheidenden Schritt in Richtung Realisierung eines seiner größten Vorhaben außerhalb Bosnien-Herzegowinas gesetzt. Wie das Portal BiznisInfo.ba unter Berufung auf ein vorliegendes Dokument berichtet, hat das serbische Ministerium für Bauwesen, Verkehr und Infrastruktur am 10. August 2026 die Standortgenehmigung für den Wohn- und Geschäftskomplex Mind Tower in Neu-Belgrad erteilt. Das Herzstück des Projekts wird ein 120 Meter hoher Wolkenkratzer sein.

Mit der Genehmigung hat der Investor jene Hürden überwunden, die zur Ablehnung eines früheren Antrags geführt hatten – der Weg für die weiteren Schritte zur Baugenehmigung ist damit frei.

 

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B92:
Brnabić nimmt kein Blatt vor den Mund: „Kurti ist einer der stärksten Verbündeten der Blockierer“
Die Präsidentin der Nationalversammlung, Ana Brnabić, erklärte Medienberichten zufolge, sie habe gehofft, dass die serbische Opposition zumindest heute etwas über die sogenannte kosovarische Polizei sagen würde, die gestern Nenad Rašković verprügelt hat.

Wie sie auf dem Netzwerk X betonte, habe sie naiv gehofft, dass sie zumindest heute etwas über Kurtis Schläger sagen würden. Doch nein, fügte sie hinzu, sie würden niemals gegen Kurti vorgehen.
„Seinerzeit haben die heutigen Blockierer ihn als einen Mann beschrieben, mit dem man reden kann, als einen Intellektuellen im Vergleich zu Aleksandar Vučić. Von damals bis heute haben sie kein einziges schlechtes Wort, keine Kritik und keinen Vorwurf an Kurti gerichtet. Selbst heute, nach der qualvollen Prügelattacke auf Nenad Rašković, lügen sie wieder über Vučić, anstatt die Wahrheit über Kurti zu sagen! Er ist einer der stärksten Verbündeten der Blockierer. Eine Schande“, schrieb Brnabić laut Medienberichten.

Brnabić bez dlake na jeziku: "Kurti je blokaderima jedan od najjačih saveznika"
Predsednica Narodne skupštine Ana Brnabić navela je da se ponadala da će barem danas srpska opozicija reći nešto o tzv. kosovskoj policiji, koja je juče pretukla Nenada Raškovića, pišu mediji.
Kako je ona istakla na mreži X, naivno se ponadala da će oni makar danas nešto reći o Kurtijevim batinašima, ali ne, kako je dodala, oni nikada neće ići na Kurtija.

"Svojevremeno su ga današnji blokaderi opisali kao čoveka sa kojim se može razgovarati, intelektualca u odnosu na Aleksandra Vučića. Od tada do danas, nikada jednu ružnu reč, kritiku ili zamerku nisu uputili Kurtiju. Čak i danas, nakon mučnog prebijanja Nenada Raškovića, oni ponovo lažu o Vučiću, umesto da pričaju istinu o Kurtiju! On je blokaderima jedan od najjačih saveznika. Sramota", napisala je Brnabić, preneli su mediji.

 
Ja, natürlich. Wenn das Wetter schlecht ist, die Wirtschaft hinkt oder die Opposition protestiert, am Ende ist immer Kurti oder Picula der unsichtbare Regisseur hinter den Kulissen. Ein wahres Organisationstalent, diese Männer, dass sie nebenbei auch noch die serbische Opposition anführt.
Kampflesbe Ana ist schockiert, die Opposition verhält sich wie Opposition und nicht wie das PR-Team der Regierung. Ein Skandal epischen Ausmaßes.
 
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