Bosnien und Serbien wollen gemeinsam Mega-Kraftwerke an der Drina bauen
Belgrad wird zum Schauplatz eines energiepolitischen Schulterschlusses: Bosnien-Herzegowina und Serbien schmieden konkrete Pläne für die Zukunft.
In Belgrad haben sich die Energieminister der beiden bosnisch-herzegowinischen Entitäten mit ihrer serbischen Amtskollegin zu Gesprächen über gemeinsame Energieprojekte und die Vertiefung der regionalen Zusammenarbeit getroffen. Vedran Lakic, Energieminister der Föderation Bosnien und Herzegowina, sowie Petar Djokic, Energie- und Bergbauminister der Republika Srpska, kamen dabei mit der serbischen Ministerin Dubravka Djedovic-Handanovic zusammen. Einigkeit herrschte darüber, dass die Region über beträchtliche Energieressourcen verfügt, die bislang noch nicht ausreichend für Entwicklung, Stabilität und die Vernetzung der Energiesysteme genutzt werden.
Drina im Fokus
Einen zentralen Platz in den Gesprächen nahm das Wasserkraftpotenzial der Drina ein – konkret die geplanten Kraftwerksprojekte am mittleren und oberen Flusslauf sowie die Möglichkeiten einer gemeinsamen Realisierung.
Die drei Minister verständigten sich darauf, die Zusammenarbeit in diesem Bereich zu intensivieren: Als erste Schritte sollen eine gemeinsame Arbeitsgruppe eingerichtet und die vorhandene technische Dokumentation gesichtet werden. Darüber hinaus wurde die Bereitschaft signalisiert, ein Kooperationsmemorandum für den Bau von Wasserkraftwerken an der mittleren Drina auszuarbeiten.
„Die Energiewirtschaft braucht heute Partnerschaften, Vernetzung und gemeinsame Projekte. Nur durch Zusammenarbeit lässt sich eine sicherere, stabilere und wirtschaftlich stärkere Region aufbauen“, unterstrich Minister Lakic.
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Belgrad wird zum Schauplatz eines energiepolitischen Schulterschlusses: Bosnien-Herzegowina und Serbien schmieden konkrete Pläne für die Zukunft.
In Belgrad haben sich die Energieminister der beiden bosnisch-herzegowinischen Entitäten mit ihrer serbischen Amtskollegin zu Gesprächen über gemeinsame Energieprojekte und die Vertiefung der regionalen Zusammenarbeit getroffen. Vedran Lakic, Energieminister der Föderation Bosnien und Herzegowina, sowie Petar Djokic, Energie- und Bergbauminister der Republika Srpska, kamen dabei mit der serbischen Ministerin Dubravka Djedovic-Handanovic zusammen. Einigkeit herrschte darüber, dass die Region über beträchtliche Energieressourcen verfügt, die bislang noch nicht ausreichend für Entwicklung, Stabilität und die Vernetzung der Energiesysteme genutzt werden.
Drina im Fokus
Einen zentralen Platz in den Gesprächen nahm das Wasserkraftpotenzial der Drina ein – konkret die geplanten Kraftwerksprojekte am mittleren und oberen Flusslauf sowie die Möglichkeiten einer gemeinsamen Realisierung.
Die drei Minister verständigten sich darauf, die Zusammenarbeit in diesem Bereich zu intensivieren: Als erste Schritte sollen eine gemeinsame Arbeitsgruppe eingerichtet und die vorhandene technische Dokumentation gesichtet werden. Darüber hinaus wurde die Bereitschaft signalisiert, ein Kooperationsmemorandum für den Bau von Wasserkraftwerken an der mittleren Drina auszuarbeiten.
„Die Energiewirtschaft braucht heute Partnerschaften, Vernetzung und gemeinsame Projekte. Nur durch Zusammenarbeit lässt sich eine sicherere, stabilere und wirtschaftlich stärkere Region aufbauen“, unterstrich Minister Lakic.
Bosnien und Serbien wollen gemeinsam Mega-Kraftwerke an der Drina bauen
Die Energiekooperation Bosnien Serbien Drina setzt auf neue Wasserkraftwerke und mehr Gasverbindungen. Regionale Zusammenarbeit soll Entwicklung und Versorgungssicherheit verbessern. Alle wichtigen Projekte und Schritte im Überblick liest du hier.
