Aktuelles

Nachrichten aus Serbien

Es grenzt schon an Realsatire, wenn Aleksandar Vučić pathetisch davon schwärmt, die Zukunft beeinflussen zu wollen, während Serbiens Nachbarländer 30 Jahre nach den Kriegen immer noch damit beschäftigt sind, die tödlichen Altlasten seiner damaligen Politik aus der Erde zu graben. Großartig, dass der Kopaonik-Skitourismus dank heimischer Helme endlich sicher ist – Kroatien und Bosnien-Herzegowina müssen derweil Milliarden aufwenden, um Felder und Wälder von jenen Minen zu befreien, die von serbischen Truppen systematisch verstreut wurden. Aber Hauptsache, die eigene Rüstungsindustrie läuft und das eigene Militärlager ist ordentlich aufgeräumt.

KI:

Die jahrzehntelange Beseitigung der mörderischen Kriegsaltlasten auf dem Westbalkan zeichnet ein zweigeteiltes Bild:

Bosnien und Herzegowina: Ein andauerndes Problem
Bosnien und Herzegowina ist nach wie vor eines der am schwersten von Minen betroffenen Länder weltweit. [1]
  • Verminte Fläche: Offiziellen Angaben des Bosnia and Herzegovina Mine Action Centre (BHMAC) zufolge gelten 774,69 Quadratkilometer der Landesfläche weiterhin als minenverdächtige Gebiete. Das entspricht etwa 1,51 % des gesamten Staatsgebiets. [1]
  • Gefährdete Bevölkerung: Die verbliebenen Minenfelder erstrecken sich über mehr als 110 Gemeinden. Schätzungen zufolge leben rund 93.000 Menschen in unmittelbarer Nähe dieser Todesfallen. [1, 2]
  • Opferzahlen: Seit dem Ende des Krieges im Jahr 1995 wurden in Bosnien und Herzegowina 1.781 bis 1.862 Minenopfer in der Nachkriegszeit registriert. Davon verloren mindestens 625 Menschen ihr Leben. Auch die Minenräumer selbst zahlen einen hohen Preis: 53 von ihnen starben seitdem im Einsatz. [1, 2, 3]
  • Zukunftsaussichten: Da die Räumung in den unwegsamen, bergigen Waldgebieten extrem kompliziert ist, musste die Frist für ein minenfreies Bosnien vor Kurzem offiziell bis zum Jahr 2032 verlängert werden. [1]

Kroatien: Ein historischer Meilenstein
Kroatien hat nach fast drei Jahrzehnten intensiver und milliardenschwerer Arbeit einen großen Erfolg vermeldet: [1, 2]
  • Offiziell minenfrei: Im März 2026 hat die kroatische Regierung das Land offiziell für frei von bekannten Landminen erklärt und damit seine internationalen Verpflichtungen aus der Ottawa-Konvention erfüllt.
  • Das Ausmaß der Räumung: Direkt nach dem Ende des Unabhängigkeitskrieges galten zunächst riesige Flächen (temporär bis zu 13.000 Quadratkilometer im Verdachtsstatus, später über 1.000 Quadratkilometer als reale rote Zone) als verseucht. Über die Jahrzehnte wurden rund 300.000 bis 410.000 Minen und explosive Sprengkörper unschädlich gemacht.
  • Der Preis des Erfolgs: Auch hier hinterließen die Minen tiefe Wunden: Seit 1995 starben in Kroatien 207 Zivilisten sowie 40 Minenräumer durch Detonationen. [1, 2, 3, 4, 5, 6, 7]
 
Informer: Hass, der alle Grenzen überschreitet! Gezielte Kampagne zur Entmenschlichung von Präsident Vučić (VIDEO)

Die Blockiererin Ana Mirković startete einen beispiellosen Angriff und die primitivste Diskreditierung von Aleksandar Vučić, indem sie schamlose Diagnosen, Hass und entmenschlichende Beleidigungen völlig ungeniert verbreitete! In einem weiteren einer Reihe von schändlichen Gastauftritten zeigte Mirković, dass das einzige Programm der Tykonen-Opposition und ihrer Blockierer der nackte Hass auf einen Mann ist, der unermüdlich für Serbien arbeitet.

– „Dies zeugt von einer Person, die das Bedürfnis hat, andere psychologisch zu bedrängen... Ich glaube, er ist voller Wut und ein Misanthrop. Er mag keine anderen Menschen. Ich habe versucht, mich an eine Situation zu erinnern, in der er Mitgefühl für ein anderes Wesen gezeigt hat“, erklärte sie.

Diese Kritik wurde mit weiteren persönlichen Einschätzungen fortgesetzt.

– „Dieser Mensch ist emotional nicht reif, er ist narzisstisch und hasst andere Menschen... Eine egozentrische Person, die weder dieses Land noch dieses Volk liebt“, sagte Mirković.
Zuletzt äußerte sie sich zu ihren politischen Zielen.

– „Ich schlage vor, dass er Wahlen ausschreibt und sich dann zurückzieht“, schloss sie.
Solche Aussagen werden von Unterstützern des Präsidenten als Beweis dafür gewertet, dass die Opposition keinen politischen Plan für Serbien hat, sondern sich auf die Diskreditierung von Aleksandar Vučić konzentriert.

Mržnja koja prelazi sve granice! Udarna kampanja dehumanizacije predsednika Vučića (VIDEO)
Blokaderka Ana Mirković izvela je nezapamćeni napad i najprizemniju diskreditaciju Aleksandra Vučića, prosipajući besramne dijagnoze, mržnju i dehumanizujuće uvrede bez ikakvog blama!
U još jednom u nizu sramnih gostovanja, Mirkovićeva je pokazala da je jedini program tajkunske opozicije i njihovih blokadera ogoljena mržnja prema čoveku koji neumorno radi za Srbiju.

- Ovo govori zapravo o jednom nasilniku koji stalno ima potrebu da psihološki maltretira druge ljude... Ja mislim da je on prosto pun besa i da je on mizantrop. On ne voli druge ljude. Ja sam pokušavala da se setim da li postoji neka situacija kada je on pokazao ljubav prema nekom drugom biću - rekla je bez stida i srama.

Da ludilo budu još veći, ova blokaderka nastavila je sa direktnim vređanjem i sramnim psihološkim procenama bez ikakvog pokrića.

- Taj čovek nije emocionalno zreo, taj čovek je narcisoidan, taj čovek mrzi druge ljude... Egocentrična osoba, opsednuta sobom, samozaljubljena i osoba koja toliko suštinski ne voli ni ovu zemlju, ni ovaj narod - rekla je Mirkovićeva.

Na samom kraju, iz nje je progovorio i pravi cilj ove prljave kampanje.

-Ja predlažem da raspiše izbore, a onda da ide na zasluženi dugogodišnji odmor - zaključila je ova blokaderka.

Ovakve sramne izjave i pokušaj omalovažavanja samo su još jedan dokaz da blokaderi nemaju nikakav politički plan, rezultate niti ideju za Srbiju, već im se sve svodi na udarnu kampanju dehumanizacije Aleksandra Vučića!

 
Oh, eine Runde Mitleid für die chronisch Gekränkten.
Es ist wirklich rührend, da bricht ein ganzes Mediensystem in Tränen aus und wittert eine "Kampf-Kampagne von historischem Ausmaß“, weil eine Kritikerin es wagt, psychologische Ferndiagnosen über den Möchtegerngenozidler zu stellen. "Hass, der alle Grenzen überschreitet!“, was für ein Drama
Man möchte fast Taschentücher verteilen. Aber halt, kurz mal nachgedacht, wer sind eigentlich dieselben Kreise, die hier so moralisch erschüttert tun? Ach ja, genau die, die zur selben Zeit Krokodilstränen über das Ableben von Mladic vergießen. Einem Mann, der nicht bloß "unhöflich“ war, sondern als "Schlächter von Bosnien“ für den systematischen Völkermord an über 8.000 Menschen und jahrelangen Terror verantwortlich war.
Da wird der Haager Massenmörder im Nachruf sanft zum "missverstandenen Helden im Kerker“ romantisiert, während eine politische Analyse im Fernsehen bereits als "Entmenschlichung“ gilt. Was für eine faszinierende Logik, wer das Abschlachten von Tausenden Zivilisten feiert oder verharmlost, fordert im nächsten Atemzug feinfühlige politische Etikette ein.
Wer Massenmörder und Kriegsverbrecher applaudierend auf ein Podest stellt, hat jedes Recht verloren, über "Hass und Hetze“ zu jammern. Wer Mladic die Stange hält, verdient kein Verständnis, kein politisches Gehör und schon gar kein Mitleid, sondern schlicht und ergreifend die harte Realität der geschichtlichen Fakten.
 
Nachdem ein Minister noch ein Staatsbegräbnis ankündigte, muss Vucic mal wieder zurück rudern 🤣

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Nachdem ein Minister noch ein Staatsbegräbnis ankündigte, muss Vucic mal wieder zurück rudern 🤣

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Es nützt nichts, auch wenn Vucic Vujic vorgeschickt hat. Er wünscht sich ein Staatsbegräbnis für Madic, da ihm aber so ziemlich alle Staatschefs in der EU gesagt, haben, dass er damit nie in die EU kommen wird, versucht er zurück zu rudern.

P.S.: Ist so wie mit der Rehabilitierung von Cica Draza, da hat jemand gesagt, dass Vucic damit nichts zu tun hatte. Auch wenn Vucic das Urteil nicht per Dekret diktiert hat, trugen er und seine SNS entscheidend zu dem gesellschaftlichen und politischen Klima bei, in dem diese Revision der Geschichte stattfinden konnte. Vucic, der eine ultranationalistische Vergangenheit hatte und noch immer hat, kritisierte das Urteil nicht und ließ den geschichtspolitischen Kurs seiner Vorgänger nahtlos fortsetzen. Das Verfahren wurde unter seiner Regierung finalisiert, und prominente Mitglieder seiner Partei befürworteten die Rehabilitierung der Cetnik-Bewegung offen.
Da fällt mir auch noch Porfirije ein, hat er jetzt schon die Orden und Auszeichnungen a Seselj zurückgenommen oder die Verantwortlichen aus der SPC rausgeschmissen? Frage war nur rhetorisch
 
Kriegsverbrechen
Staatsbegräbnis in Serbien für Massenmörder und Muslimenfeind Mladić
In Serbien und im bosnischen Landesteil Republika Srpska gehört Geschichtsrevisionismus zur vorherrschenden Ideologie – das wurde anlässlich des Ablebens des Generals wieder deutlich

Die serbische Regierung wird die Überführung des Leichnams des wegen Völkermords verurteilten ehemaligen bosnisch-serbischen Generals Ratko Mladić von Den Haag nach Belgrad mittels eines Sonderflugzeugs organisieren – und ein Staatsbegräbnis ausrichten. Dies kündigte der serbische Justizminister Nenad Vujić am Freitag an und meinte: "General Mladić ist ein General, und es gelten bestimmte Protokolle. Seine Rolle ist bekannt, ebenso wie das, was General Mladić gebührt, und das wird selbstverständlich respektiert werden."

Vujić fügte hinzu: "Das ist eine traurige Nachricht für uns alle, für das gesamte serbische Volk." In Serbien und im Landesteil Republika Srpska des Nachbarstaates Bosnien und Herzegowina gehören Geschichtsrevisionismus und die Verherrlichung der serbischen Kriegsverbrecher sowie die Verhöhnung der muslimischen Opfer zur vorherrschenden Ideologie. Statt die verbrecherischen Vorstellungen, die zu Rassismus, Krieg und Massenmord führte, zu verurteilen, wird sie durch Politiker Teil der öffentlichen Erinnerungspolitik.

"Ethnisch reines" Großserbien
Mladić, der im bosnischen Ort Kalinovik geboren wurde, war 2017 wegen Völkermords, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen im Krieg gegen den unabhängigen Staat Bosnien und Herzegowina (1992–1995) zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er war der Oberbefehlshaber der Armee der Republika Srpska (VRS), die zum Ziel hatte, Bosnien und Herzegowina als Staat zu zerstören, Nicht-Serbinnen und Nicht-Serben zu vertreiben oder zu töten, um ein "ethnisch reines" Großserbien zu errichten.

Mladić wurde auch wegen der Belagerung und des Beschusses der Hauptstadt Sarajevo verurteilt. Es war die längste Belagerung in der modernen Geschichte der Menschheit. Die Bevölkerung war Tag für Tag dem Terror ausgesetzt. Neben den Granaten, die auf die Stadt gefeuert wurden, setzte die Armee der Republika Srspka (VRS) auch Scharfschützen ein, die auf Zivilisten schossen.

Tausende Personen wurden beim Wasserholen, auf Märkten und auf dem Weg zur Arbeit ermordet. Kinder wurden gezielt auf dem Weg in die Schule oder beim Spielen beschossen. Doch statt der zehntausenden Opfer zu gedenken, fanden am Donnerstag in zahlreichen Orten der Republika Srpska (RS) und Serbiens Kundgebungen für Mladić statt, etwa Fackelmärsche in Belgrad und Novi Sad.

Kerzen zum Gedenken an den Kriegsverbrecher
In Višegrad, wo besonders viele serbische Extremisten leben, zogen mehrere Dutzend Bürger auf die berühmte Brücke und entzündeten Fackeln und Feuerwerkskörper. In anderen Städten der Republika Srpska versammelten sich Menschen auf Plätzen und zündeten Kerzen zum Gedenken an den Kriegsverbrecher an, während in Kirchen Gedenkgottesdienste stattfanden. In der Stadt Zvornik, in deren Nähe die meisten Opfer des Genozids an den Muslimen 1995 verscharrt wurden, zog eine Menschenmenge unter lautem Skandieren von Mladić' Namen an einer Moschee vorbei.

 
B92: Blockierer freuen sich über Mladićs Tod; Medien: Sie wollen ihr eigenes Volk vernichten
General Ratko Mladić, der gestern im Gefängnis von Den Haag verstorben ist, wurde verhaftet, weil er die Serben und das Serbentum verteidigte, berichten Medien. Nun bleibt die Frage, wie wir von einer solchen Haltung und von solchem Stolz zu den Blockierern gelangt sind.
Nach der Nachricht vom Tod des Generals Ratko Mladić tauchte in den sozialen Netzwerken ein Video auf, das anhand von chronologisch geordneten Archivaufnahmen die Frage aufwirft, wie Personen, die heute den Tod des ehemaligen Kommandanten des Hauptstabs der Armee der Republika Srpska feiern, gleichzeitig Teil einer Bewegung werden konnten, von deren Protesten Drohungen, Aufrufe zur Abrechnung und Aufnahmen von Sachbeschädigungen ausgingen, so die Zeitung Politika.

Die Autoren des etwas mehr als dreiminütigen Videos stellten die Worte des Generals, der sagte, man sollte den Krieg sogar aus dem menschlichen Wortschatz streichen, den Szenen von Straßengewalt, Flüchen und Drohungen gegenüber, die sich gegen politische Andersdenkende in Serbien richteten.
Die Botschaft des Videos ist eindeutig: Während Mladić selbst im Krieg über den Frieden sprach und Zivilisten der Gegenseite Leben und Sicherheit garantierte, drohen Einzelne von den Blockade-Protesten heute mit Fäusten, Vertreibung und der Vernichtung ihrer eigenen Landsleute.

Von Tadićs Verhaftung bis zu Mladićs Botschaft an die Soldaten
Das Video beginnt mit einer Archiv-Ansprache des damaligen serbischen Präsidenten Boris Tadić vom 26. Mai 2011.
In den ersten acht Sekunden des Videos wird sein Satz gezeigt:
„Im Namen der Republik Serbien teile ich Ihnen mit, dass heute in den Morgenstunden Ratko Mladić verhaftet wurde“, verkündete Tadić damals.

Blokaderi se raduju smrti Mladića; Mediji: Oni bi da unište svoj narod
General Ratko Mladić, koji je preminuo juče u haškom zatvoru, uhapšen je jer je brnio Srbe i srpstvo, navode mediji. Sada je ostalo pitanje kako smo od ovakvog stava i ponosa došli do blokadera?

Posle vesti o smrti generala Ratka Mladića, na društvenim mrežama pojavio se snimak koji, kroz hronološki poređane arhivske kadrove, postavlja pitanje kako su pojedinci koji danas slave smrt nekadašnjeg komandanta Glavnog štaba Vojske Republike Srpske istovremeno postali deo pokreta sa čijih su protesta stizale pretnje, pozivi na obračun i snimci demoliranja imovine, navodi Politika.

Autori video-zapisa, dugog nešto više od tri minuta, suprotstavili su reči generala koji je govorio da bi rat trebalo izbrisati čak i iz ljudskog rečnika sa scenama uličnog nasilja, psovki i pretnji upućenih političkim neistomišljenicima u Srbiji.

Poruka snimka je nedvosmislena: dok je Mladić, čak i u ratu, govorio o miru i garantovao život i bezbednost civilima sa suprotne strane, pojedinci sa blokaderskih protesta danas prete pesnicama, proterivanjem i uništavanjem sopstvenih sunarodnika.

Od Tadićevog hapšenja do Mladićeve poruke vojnicima
Snimak počinje arhivskim obraćanjem tadašnjeg predsednika Srbije Borisa Tadića od 26. maja 2011. godine.

U prvih osam sekundi videa prikazana je njegova rečenica:

"U ime Republike Srbije obaveštavam vas da je danas, tokom jutarnjih sati, uhapšen Ratko Mladić", saopštio je tada Tadić.

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Die zynische Umkehr der Realität der Regime-Medien. Wenn Kriegsverbrecher zu Heiligen und Kritiker zu Monstern werden. 🤮
Es ist ein altbekanntes, aber deshalb nicht weniger widerliches Schauspiel, das die serbischen Regime-Medien nun aufführen. Kaum ist der verurteilte Kriegsverbrecher Mladic tot, läuft die Propagandamaschine auf Hochtouren, um aus einem der grausamsten Akteure der jüngeren europäischen Geschichte einen edlen Verteidiger des "Serbentums“ zu basteln, sieht man auch an de Beiträgen von Diego. Dass man dabei diejenigen, die das Abschlachten von Tausenden Unschuldigen nicht feiern, als "Volksverräter“ und "Monster“ hinstellt, setzt dem Ganzen die Krone des Zynismus auf.
Die Behauptung, Mladic habe im Krieg "über den Frieden gesprochen“ und "Zivilisten Sicherheit garantiert“, ist eine Verhöhnung jedes einzelnen Opfers von Srebrenica und der jahrelangen Belagerung von Sarajevo. Ihn als Humanisten zu inszenieren, während seine Truppen für das schlimmste Massaker auf europäischem Boden seit dem Zweiten Weltkrieg verantwortlich waren, ist keine Berichterstattung, es ist böswillige Geschichtsklitterung. Mladic "Schlächter von Bosnien" wurde von einem internationalen Tribunal rechtskräftig wegen Völkermordes, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen verurteilt. Das sind die Fakten, kein politisches Meinungsbild.
Besonders perfide ist der Versuch, den legitimen Protest von Bürgern gegen das heutige Möchtegerngenotidler-Regime mit Mladics angeblichem "Stolz“ zu kontrastieren. Wer friedliche Demonstranten und Blockierer, die für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit auf die Straße gehen, als "Zerstörer des eigenen Volkes“ brandmarkt, bedient sich der dunkelsten Rhetorik der 1990er Jahre. Nicht diejenigen, die sich weigern, einen Völkermörder zu huldigen, zerstören das Land. Es sind die Regime-Medien und ihre Hintermänner, die das eigene Volk geistig vergiften, indem sie es isolieren, die Vergangenheit leugnen und Hass gegen Andersdenkende schüren.
Es erfordert wahren Patriotismus und Mut, sich dieser staatlich verordneten kollektiven Amnesie entgegenzustellen. Ein Volk wird nicht dadurch groß, dass es die Augen vor den Verbrechen seiner Vergangenheit verschließt, sondern indem es sich ihnen stellt, gilt übrigens auch für Kroatien und der Anerkennung des Völkermordes an den Serben im NDH. Solange das Regime Mörder zu Helden verklärt und die eigene Jugend mit Lügen füttert, bleibt es selbst der größte Blockierer einer friedlichen und europäischen Zukunft.
 
Vučićs erste Reaktion nach dem Tod von Ratko Mladić ist eingetroffen.
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić erklärte, der Staat werde auf Wunsch der Familie von Ratko Mladić alles für dessen würdevolle Beisetzung in Serbien organisieren. Er betonte, die Informationen über Mladićs Tod seien bisher lediglich Medienspekulationen und es gebe keine offizielle Bestätigung. Gleichzeitig sagte Vučić laut RTS voraus, Hashim Thaçi werde wegen geringfügiger Vergehen verurteilt, und das Strafmaß werde seiner bereits verbüßten Untersuchungshaft entsprechen .

Anschuldigungen gegen Den Haag
Während seines Besuchs in Osečina beschuldigte Vučić das Haager Tribunal direkt, für den Tod von Mladić verantwortlich zu sein.

„Nun sehen wir, dass Der Haager Gerichtshof Mladics Tod hinter Gittern wollte. Sie haben dem General nicht erlaubt, in Serbien, an dem von ihm gewünschten Ort, zu sterben. Es handelt sich um ein zivilisationsfeindliches Vorgehen, beispiellos und ohne jegliche Rechtfertigung“, sagte Vučić.

Er erklärte, dass Teams zur Unterstützung der Logistik entsandt worden seien, fügte aber hinzu: „Mehr kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, da wir noch keine offizielle Mitteilung aus Den Haag erhalten haben.“

Prognose des Urteils im Fall Thaçi und früherer Urteile
Vučić brachte seine Behauptungen über die Voreingenommenheit der internationalen Justiz mit dem bevorstehenden Urteil gegen Hashim Thaçi und früheren Freisprüchen in Verbindung.

„Meinen Informationen zufolge wurde das Urteil gegen Hashim Thaçi für den 16. September angekündigt und wird größtenteils auf einen Freispruch hinauslaufen. Der Westen will uns weismachen, dass wir allein schuldig sind und das akzeptieren müssen, weil kein Verbrechen gegen uns begangen wurde. Offenbar spielt serbisches Blut keine Rolle“, sagte Vučić.

Er betonte außerdem, dass in der Vergangenheit bereits Personen, die Verbrechen gegen Serben begangen hatten, freigesprochen worden seien. „Man hat immer diejenigen freigesprochen, die im ehemaligen Jugoslawien an Verbrechen gegen Serben beteiligt waren. Angefangen bei Ante Gotovina und anderen, die an der Operation ‚Sturm‘ beteiligt waren. Auch Naser Orić wurde freigesprochen, ungeachtet der Aussage, dass er persönlich an der Ermordung von Slobodan Ilić beteiligt war“, sagte Vučić und fügte hinzu, dass die Reaktionen in Serbien und der Republika Srpska beobachtet würden.

Wer war Ratko Mladic?
Ratko Mladić war einer der berüchtigtsten Kriegsverbrecher des ehemaligen Jugoslawien. Als Kommandeur der Armee der Republika Srpska wurde er wegen Völkermords in Srebrenica, Verfolgung, Vernichtung, Mord, Deportation, Zwangsumsiedlung von Bevölkerungsgruppen, Terrorisierung der Zivilbevölkerung in Sarajevo und Geiselnahme von UN-Personal zu lebenslanger Haft verurteilt. Unter seinem Kommando war Sarajevo jahrelang Artillerie- und Scharfschützenbeschuss ausgesetzt, und nach dem Fall von Srebrenica im Juli 1995 exekutierten bosnisch-serbische Streitkräfte Tausende bosniakischer Männer und Jungen. Mladić wurde in zehn von elf Anklagepunkten des Haager Gerichtshofs für schuldig befunden, und seine lebenslange Haftstrafe wurde 2021 rechtskräftig.

Seine Kriegskarriere begann in Kroatien. Als einer der wichtigsten Kommandeure der JNA in Norddalmatien nahm er an Operationen gegen kroatische Streitkräfte und Siedlungen teil, unter anderem in den Gebieten um Kijevo, Šibenik, Zadar und Sinj. Dokumente und Zeugenaussagen vor dem Haager Tribunal belegen zudem seine Beteiligung an der Vorbereitung des Angriffs auf Škabrnja am 18. November 1991, bei dem Dutzende Zivilisten und kroatische Verteidiger getötet und das Dorf geplündert und zerstört wurden. Mladić wurde für das Verbrechen in Škabrnja nie angeklagt, da sich seine Anklage vor dem Haager Tribunal auf Verbrechen beschränkte, die er zwischen 1992 und 1995 in Bosnien und Herzegowina begangen hatte.


An Peinlichkeit und Relativierung und Verharmlosung kaum zu überbieten der Möchtegerngenozidler 🤮
 
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