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Nachrichten aus Zypern

Energie-Allianz schliesst Türkei aus

Erdgasstreit im Mittelmeer

Marco Kauffmann Bossart, Istanbul 1.12.2014, 05:30 Uhr

Zypern prüft den Bau einer Erdgaspipeline nach Ägypten und stimmt sich in der Energiepolitik auch mit weiteren Mittelmeerländern ab. Die Türkei fühlt sich ausgeschlossen und will selber Bohrungen durchführen.

Noch am vergangenen Wochenende gab sich US-Vizepräsident Joe Biden in Istanbul überzeugt, die Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer würden dereinst die Anrainerstaaten zusammenrücken lassen und die Energiesicherheit Europas erhöhen. Bidens Zuversicht wurde innerhalb weniger Tage von der Realität überholt: Am Dienstag vereinbarten Zypern und Ägypten, die Machbarkeit einer Unterwasserpipeline zwischen dem zypriotischen Erdgasfeld «Aphrodite» und dem nordafrikanischen Land zu untersuchen. Die türkische Regierung reagierte gereizt. Man werde «nicht erlauben», dass sich die Republik Zypern wie ein Monopolist verhalte und die Ausbeutung von Bodenschätzen vorantreibe, sagte Ministerpräsident Ahmet Davutoglu.
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Allerdings insistiert die Türkei, die Griechischzyprioten repräsentierten nicht die gesamte Insel. Die Ausbeutung der Bodenschätze müsse Teil der Gespräche über eine Wiedervereinigung der seit 1974 geteilten Insel sein. Andernfalls würden die Interessen der Türkischzyprioten verletzt. Die «Türkische Republik Nordzypern» wird bis anhin einzig von Ankara offiziell anerkannt.

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Ankaras Verhältnis zu Tel Aviv und Kairo ist wegen politischer Spannungen stark unterkühlt. Dass der Norden und der Süden Zyperns beim Abbau der Bodenschätze zusammenspannen würden, scheint derzeitig wenig realistisch.
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Energie-Allianz schliesst Türkei aus: Erdgasstreit im Mittelmeer - Wirtschaft Nachrichten - NZZ.ch

Auch nicht gerade friedensfördernd, oder???

Erdowitz mal wieder die Zyprier machen es richtig hoffe das wir auch es so machen mir egal die Türkei hat da nichts Verloren weder im gr.Teil Zypern weder in den Ägäis .
 
Energie-Allianz schliesst Türkei aus

Erdgasstreit im Mittelmeer

Marco Kauffmann Bossart, Istanbul 1.12.2014, 05:30 Uhr

Zypern prüft den Bau einer Erdgaspipeline nach Ägypten und stimmt sich in der Energiepolitik auch mit weiteren Mittelmeerländern ab. Die Türkei fühlt sich ausgeschlossen und will selber Bohrungen durchführen.

Noch am vergangenen Wochenende gab sich US-Vizepräsident Joe Biden in Istanbul überzeugt, die Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer würden dereinst die Anrainerstaaten zusammenrücken lassen und die Energiesicherheit Europas erhöhen. Bidens Zuversicht wurde innerhalb weniger Tage von der Realität überholt: Am Dienstag vereinbarten Zypern und Ägypten, die Machbarkeit einer Unterwasserpipeline zwischen dem zypriotischen Erdgasfeld «Aphrodite» und dem nordafrikanischen Land zu untersuchen. Die türkische Regierung reagierte gereizt. Man werde «nicht erlauben», dass sich die Republik Zypern wie ein Monopolist verhalte und die Ausbeutung von Bodenschätzen vorantreibe, sagte Ministerpräsident Ahmet Davutoglu.
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Allerdings insistiert die Türkei, die Griechischzyprioten repräsentierten nicht die gesamte Insel. Die Ausbeutung der Bodenschätze müsse Teil der Gespräche über eine Wiedervereinigung der seit 1974 geteilten Insel sein. Andernfalls würden die Interessen der Türkischzyprioten verletzt. Die «Türkische Republik Nordzypern» wird bis anhin einzig von Ankara offiziell anerkannt.

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Ankaras Verhältnis zu Tel Aviv und Kairo ist wegen politischer Spannungen stark unterkühlt. Dass der Norden und der Süden Zyperns beim Abbau der Bodenschätze zusammenspannen würden, scheint derzeitig wenig realistisch.
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Energie-Allianz schliesst Türkei aus: Erdgasstreit im Mittelmeer - Wirtschaft Nachrichten - NZZ.ch

Auch nicht gerade friedensfördernd, oder???

Tja die Türkei hat sich selbst ausgeschlossen.

Warum soll man mit jemanden zusammenarbeiten der mit krieg droht, fremde Luft und Seehoheitsgebieten verletzt, das internationale recht ignoriert und Terroristen wie die IS unterstützt?
 
Da könnt ihr sähen so viel ihr wollt, im Ziegenstall gedeiht kein Korn. Das hättet ihr sähen und ernten müssen, bevor der Bauer die Ziegen dorthin verfrachtet hat.
Sei's drum - ihr habt derzeit dringendere Sorgen als die Erdgasvorkommen eurer Nachbarn.

Das gleiche sagte man auch über Zypern und Konstantinopolis,und trotzdem waren es die Türken die zuletzt gelacht haben von daher passt das schon.;)


 
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