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Nachrichten aus Zypern

Das stimmt nicht. Wir kriegen viel mehr als die Griechen. Die Handelsembargos und die Isolationen werden aufgehoben. Das ist gold wert.

(Ihr) wobei (wir) besser wäre denn im grunde ist man nichts anderes als (Türke). Kriegen von diesem (Deal) überhaupt gar nichts. Um es wieder auf (ihr) zu belassen, da es dich ansprechen soll werden von diesen Investitionen (nichts) erhalten. Auch wird davon (nur) die griechische Seite profitieren aber nicht die Türkische noch werden dann später die Interessen der Türkischen Zyprioten vertreten sein. Ich persönlich sollte es zu diesem "Schwachsinn" kommen sehe eher, dass (Ihr) euch am Ende in eurer eigenen Scheiße winden werdet. Am Ende sich dann radikale Gruppen versammeln. Sowohl auf der Griechischen, als auch auf der Türkischen und dann haben wir wieder 1974 und stehen kurz vor einem erneuten Konflikt. Nur diesmal mit weniger Fläche.

Zusätzlich werden und da bin ich mir sehr sicher, dieses Referendum irgendwo durchgeboxt werden Türkische-Zyprer die Insel verlassen Richtung Türkei und dann ist nichts mehr mit KKTC oder sonstigen regionalen Unterschieden. Dann meine Damen-und Herren fängt das große Heulen an. Es gibt nicht einen einzigen Grund. Weshalb der Süden in den schwachen Norden auch nur einen Euro investieren sollte. Vor allem, weil er eben so dünn besiedelt ist.

Die Griechische Seite ist hier am längeren Hebel und ich würde als Zyprer mich einen feuchten um den Norden scheren. Sollen die doch alle in den Süden kommen.

Man hat dann eher eine Abwanderung vom Norden-in den Süden und damit entweder Konflikt oder eine fortlaufende Assimilierung die sich über die Generation zugunsten der Griechischen Zyprer verlaufen wird.

Als Deutsch-Türke könnte mir das alles ohne hin sehr egal sein. Ist es irgendwie auch aber Akinci rennt hier einfach in den Abgrund hinen und verkauft es ernsthaft als Sieg. Genauso wären Investitionen für die Region frei, wenn es die nächste Provinz der Türkei wäre. Wäre sogar in vielen bereichen noch besser als eine Vereinigung mit Süd-Zypern.

Aber auf diese Idee kommen weder Akinci-noch Erdogan.
 
Ich kann mir auch nicht erklären, weshalb die Türkei da bisher so offen gewesen ist. Bei einer Lösung der Zypern-Frage
würde die Türkei quasi einen Teil an die EU abtreten und auf Zypern enorm an Einfluss verlieren. Ein solches Vereinigtes
Zypern wäre sowieso eher griechisch-europäisch dominiert und würde sich von einer Erdogan-Türkei wohl eher mit der
Zeit distanzieren.
 
Ich kann mir auch nicht erklären, weshalb die Türkei da bisher so offen gewesen ist. Bei einer Lösung der Zypern-Frage
würde die Türkei quasi einen Teil an die EU abtreten und auf Zypern enorm an Einfluss verlieren. Ein solches Vereinigtes
Zypern wäre sowieso eher griechisch-europäisch dominiert und würde sich von einer Erdogan-Türkei wohl eher mit der
Zeit distanzieren.

Wenn beide Zyprischen Gruppen eine Wiedervereinigung wollen. Dann kann das was schönes sein, wenn sie es denn wirklich wollen denn auf viele Arten besteht trotz kultureller Einflüsse von Außen doch Gemeinsamkeiten. Das gilt auch bei den größeren Brüdern. Aber sollte es zur solch einer "Abtretung" kommen. Dann verliert hier die Türkei nicht nur ein wenig, sondern enormen Einfluss und ein enormes Machtvakuum auch auf dem Mittelmeer und wird somit noch isolierter.

In einem verenigten Zypern haben türkische Zyprioten auch nichts mehr zu melden. Das sollte den Menschen dort klar sein, dass ist Akinci wahrscheinlich auch klar. Wie gesagt, keine Ahnung was der sich dabei denkt. Auch keine Ahnung was Erdogan da macht, denn von seiner Seite aus gibt es da keinerlei Bestrebungen dort ernsthaft einzuschreiten.

Tatsache und das aus einem "Gefühl" tritt man hier freiwillig "Land" ab aber streitet weiterhin mit der Griechischen Küstenwache um eine bescheuerte kleine Insel die nicht größer ist als meine Einfahrt.
 
(Ihr) wobei (wir) besser wäre denn im grunde ist man nichts anderes als (Türke). Kriegen von diesem (Deal) überhaupt gar nichts. Um es wieder auf (ihr) zu belassen, da es dich ansprechen soll werden von diesen Investitionen (nichts) erhalten. Auch wird davon (nur) die griechische Seite profitieren aber nicht die Türkische noch werden dann später die Interessen der Türkischen Zyprioten vertreten sein. Ich persönlich sollte es zu diesem "Schwachsinn" kommen sehe eher, dass (Ihr) euch am Ende in eurer eigenen Scheiße winden werdet. Am Ende sich dann radikale Gruppen versammeln. Sowohl auf der Griechischen, als auch auf der Türkischen und dann haben wir wieder 1974 und stehen kurz vor einem erneuten Konflikt. Nur diesmal mit weniger Fläche.

Zusätzlich werden und da bin ich mir sehr sicher, dieses Referendum irgendwo durchgeboxt werden Türkische-Zyprer die Insel verlassen Richtung Türkei und dann ist nichts mehr mit KKTC oder sonstigen regionalen Unterschieden. Dann meine Damen-und Herren fängt das große Heulen an. Es gibt nicht einen einzigen Grund. Weshalb der Süden in den schwachen Norden auch nur einen Euro investieren sollte. Vor allem, weil er eben so dünn besiedelt ist.

Die Griechische Seite ist hier am längeren Hebel und ich würde als Zyprer mich einen feuchten um den Norden scheren. Sollen die doch alle in den Süden kommen.

Man hat dann eher eine Abwanderung vom Norden-in den Süden und damit entweder Konflikt oder eine fortlaufende Assimilierung die sich über die Generation zugunsten der Griechischen Zyprer verlaufen wird.

Als Deutsch-Türke könnte mir das alles ohne hin sehr egal sein. Ist es irgendwie auch aber Akinci rennt hier einfach in den Abgrund hinen und verkauft es ernsthaft als Sieg. Genauso wären Investitionen für die Region frei, wenn es die nächste Provinz der Türkei wäre. Wäre sogar in vielen bereichen noch besser als eine Vereinigung mit Süd-Zypern.

Aber auf diese Idee kommen weder Akinci-noch Erdogan.

Ich glaube, Cypriot hat Recht. Die türkischen Zyprioten haben mehr davon zu gewinnen. Man wird mit der Welt Handel betreiben können. Touristen werden direkt nach Nordzypern fahren können. Jeder türkische Zypriote wird wissen, dass sein Grundstück ihm gehört und er damit alles machen kann, was man will (im Gegensatz zu heute). Der Weg für Investitionen wird frei sein, und diese werden im Norden vermutlich sehr viel sein, gerade weil er weniger entwickelt als der Süden ist. Und diese sind natürlich nicht Investitionen aus der griechisch-zypriotischen Seite (diese werden sowieso von türkischen Zyprioten nicht erwünscht und sie werden möglicherweise sogar vertraglich begrenzt), sondern aus dem Ausland - also alle diese, die bisher in Nordzypern nicht investieren dürfen. Man wird nicht mehr nur von den türkischen Investitionen abhängig sein, und das ist für die türkischen Zyprioten sehr wichtig. Alle Investitionen von der griechischen Zyprioten werden nur ins zurückgegebene Territorium fließen. Diese möglichen Entwicklungen machen mir eigentlich auch etwas Sorgen, aus der Sicht des Umweltschutzes.

Ich sehe nicht, warum türkische Zyprioten im Fall einer Lösung die Insel Richtung Türkei verlassen würden - eher zum Gegenteil, viele könnten zurückkehren. Ich sehe auch nicht, wieso radikale Gruppen etwas tun könnten, was sie nicht schon heute tun. Ich denke, man hat oft einen falschen Eindruck, wie diese neue Situation aussehen wird. Mit der Zeit vor 1974 wird es kaum Ähnlichkeiten geben.
 
Ich kann mir auch nicht erklären, weshalb die Türkei da bisher so offen gewesen ist. Bei einer Lösung der Zypern-Frage
würde die Türkei quasi einen Teil an die EU abtreten und auf Zypern enorm an Einfluss verlieren. Ein solches Vereinigtes
Zypern wäre sowieso eher griechisch-europäisch dominiert und würde sich von einer Erdogan-Türkei wohl eher mit der
Zeit distanzieren
.



Und das doch zurecht, wenn man die Zustände der Türkei sich ansieht.... :-D


Für mich ist es schon logisch, dass die muslimischen Zyprioten sich lieber in der EU sehen als zur Türkei.....


Es sind schon vor Jahren einige auf die Strasse gegangen gegen Erdogan.......die Türkei ist gar nicht so hoch im Kurs bei den Zyprioten......
 

Das einzige womit ich mir die lockere Haltung der Türkei erklären könnte ist, dass wenn die Bevölkerungen
auf Zypern beide mit Ja abstimmen und Erdogan eine Wiedervereinigung blockiert, es zur diplomatischen
Krise mit der EU kommen könnte, was Erdogan verhindern will. Der scheint mir momentan nämlich schnell
sein Präsidialsystem durchboxen zu wollen und Gülen den gar auszumachen, um dann wieder gemäßigtere
Töne anzuschlagen, weil die Wirtschaft langsam außer Kontrolle gerät.
Ich denke die Sache mit den griechischen Inseln ist eher das buhlen um nationalistische Stimmen, da die
MHP im Niedergang ist. Solche Aussagen hört man so gar aus der CHP.
 
Das einzige womit ich mir die lockere Haltung der Türkei erklären könnte ist, dass wenn die Bevölkerungen
auf Zypern beide mit Ja abstimmen und Erdogan eine Wiedervereinigung blockiert, es zur diplomatischen
Krise mit der EU kommen könnte, was Erdogan verhindern will. Der scheint mir momentan nämlich schnell
sein Präsidialsystem durchboxen zu wollen und Gülen den gar auszumachen, um dann wieder gemäßigtere
Töne anzuschlagen.

Mir geht dieses "Gülen-Gewichse" mittlerweile so sehr auf den Nerv. Es mag sein, dass einige oder viele Teile unterwandert waren was in der Geschichte der jungen Republik schon oft vorgekommen und keine Seltenheit ist aber man hat jetzt wie mit dem Begriff "Antisemitismus" eine Ultimative Anschuldigung erfunden um jedes Verbrechen, Theorie oder Angriff zu rechtfertigen oder zu begründen ohne konkrete Inhalte.

Bei den ersten Fällen hat man immerhin wichtige Background Informationen bekommen auch Namen-und Investorenlisten aber mittlerweile bzw. was heißt mittlerweile man übertreibt es einfach nur.

Erdogan mit Präsidialsystem ist genauso schwach und Dumm wie in der jetzigen Situation. Der Mann hat eine Außenpolitische Wirkung wie eine tote Baby Robbe. Und durch die Operationen im Süd-Osten hat auch die Regierungspartei viele Kurden die sie zuvor wählten verloren. In wenigen Jahren wird sich darauß eine neue Kurden-Partei entwickeln. Merkt euch meine Worte und der ganze Schwachsinn fängt von vorne an.

Erdogan ist derzeit und das ist nicht nur mein Empfinden durch den Putsch zusehnst paranoid geworden. Das war er zwar auch vorher aber mittlerweile reizt er das aus. Er hat auch stark abgenommen bzw. wirkt abgemagert und lange nicht mehr so (stark) in seinen reden. Derzeit übernimmt die meiste Arbeit Binali Yildirim und dieser Mann ist die reinste Schlaftablette.
 
Ich kann mir auch nicht erklären, weshalb die Türkei da bisher so offen gewesen ist. Bei einer Lösung der Zypern-Frage
würde die Türkei quasi einen Teil an die EU abtreten und auf Zypern enorm an Einfluss verlieren. Ein solches Vereinigtes
Zypern wäre sowieso eher griechisch-europäisch dominiert und würde sich von einer Erdogan-Türkei wohl eher mit der
Zeit distanzieren.

Gründe, die ich mir vorstellen kann:
- Wenn der Lösungsplan so ist, dass von den tr-Zyprioten als akzeptabel betrachtet wird, würde Erdogan eine politische Krise in Zypern riskieren, wenn er die Lösung blockiert, mit großen Demonstrationen gegen ihn etc (ähnlich wie im Zeitraum 2001-2003, gegen Denktas und den türkischen tiefen Staat - damals war Erdogan natürlich noch der "Gute" :) ). Er wird ganz offen die Türkei in den Augen von tr-Zyprioten als Besatzungsmacht entlarven, was die Beziehung schwer belasten würde.
- In einem vereinten zypriotischen Bundesrepublik, wird jede wichtige außenpolitische Entscheidung die tr-zypriotische Zustimmung brauchen. Wenn Erdogan noch eine relativ enge Beziehung mit der tr-zypriotischen Regierung behält, wird er damit einigermaßen sichern, dass in EU-Gremien zumindest eine Stimme hat (also diese Zyperns), die nicht negativ gegen die Türkei ist.
- Türkisch wird EU-Amtssprache (was eigentliche schon heute so sein sollte, das ist aber eine andere Geschichte). Ob und wie wichtig das ist, kann ich nicht schätzen.
- Eine Lösung würde die Türkei-EU-Beziehungen verbessern. Erdogan könnte eine konstruktive Haltung vielleicht gegen etwas anderes austauschen. In einer Zeit, in dem man zu viele Fronten geöffnet hat und man einige schließen will, könnte das hilfreich sein.

Natürlich gibt es für Erdogan auch viele Minus-Punte, im Falle einer Lösung:
- Sein Einfluss in Nordzypern und seine Möglichkeiten, Druck auszuüben, werden tatsächlich stark reduziert.
- Ein Bündnis mit der MHP (die eine föderale Lösung höchstwahrscheinlich ablehnen wird) wird schwieriger gemacht, was gerade in dieser Zeit für Erdogan sehr wichtig ist.
- In einer Zeit, in welcher er so viel auf Nationalismus investiert, würde das sein nationalistisches Image in der Türkei etwas schaden.

Was eigentlich für Erdogan das beste Szenario jetzt wäre, wäre ein Scheitern der Verhandlungen mit griechischer Verantwortung oder eine Ablehnung des Lösungsplans im gr-zypriotischen Referendum. Dann würde viele der Nachteile einer Lösung vermeiden, dafür aber einige der Vorteile behalten.
 
Wir tr Zyprer können nur positives gewinnen aus den Verhandlungen. Wir leben seit knapp 50 Jahren isoliert und haben nichts zu verlieren.
 
(Ihr) wobei (wir) besser wäre denn im grunde ist man nichts anderes als (Türke). Kriegen von diesem (Deal) überhaupt gar nichts. Um es wieder auf (ihr) zu belassen, da es dich ansprechen soll werden von diesen Investitionen (nichts) erhalten. Auch wird davon (nur) die griechische Seite profitieren aber nicht die Türkische noch werden dann später die Interessen der Türkischen Zyprioten vertreten sein. Ich persönlich sollte es zu diesem "Schwachsinn" kommen sehe eher, dass (Ihr) euch am Ende in eurer eigenen Scheiße winden werdet. Am Ende sich dann radikale Gruppen versammeln. Sowohl auf der Griechischen, als auch auf der Türkischen und dann haben wir wieder 1974 und stehen kurz vor einem erneuten Konflikt. Nur diesmal mit weniger Fläche.

Zusätzlich werden und da bin ich mir sehr sicher, dieses Referendum irgendwo durchgeboxt werden Türkische-Zyprer die Insel verlassen Richtung Türkei und dann ist nichts mehr mit KKTC oder sonstigen regionalen Unterschieden. Dann meine Damen-und Herren fängt das große Heulen an. Es gibt nicht einen einzigen Grund. Weshalb der Süden in den schwachen Norden auch nur einen Euro investieren sollte. Vor allem, weil er eben so dünn besiedelt ist.

Die Griechische Seite ist hier am längeren Hebel und ich würde als Zyprer mich einen feuchten um den Norden scheren. Sollen die doch alle in den Süden kommen.

Man hat dann eher eine Abwanderung vom Norden-in den Süden und damit entweder Konflikt oder eine fortlaufende Assimilierung die sich über die Generation zugunsten der Griechischen Zyprer verlaufen wird.

Als Deutsch-Türke könnte mir das alles ohne hin sehr egal sein. Ist es irgendwie auch aber Akinci rennt hier einfach in den Abgrund hinen und verkauft es ernsthaft als Sieg. Genauso wären Investitionen für die Region frei, wenn es die nächste Provinz der Türkei wäre. Wäre sogar in vielen bereichen noch besser als eine Vereinigung mit Süd-Zypern.

Aber auf diese Idee kommen weder Akinci-noch Erdogan.

Ja eben du hast es auf den Punkt gebracht! Die denken echt, dass es besser sein wird! Es leben ja nur 350'000 Einwohner in Nordzypern. Wenn Nordzypern definitiv zur Türkei gehört, dann werden grosse Firmen sowie der Staat massiv dort investieren. Im Südosten der Türkei hat man ja auch bereits Milliarden investiert.

Ich war letztes Jahr dort und so schlecht geht es den Leuten nicht. Man müsste nur die Trink-sowie Abwasserversorgung erneuern und die Türkei sowie Privatinvestoren könnten dies locker machen. Wie kann man so naiv sein, diese Eu-Imperialisten wollen in Wirklichkeit die Türken vertreiben!
 
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