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Nachrichten Russland

Verschwinden geklärt: Lawrow steckt seit 10 Tagen in Moskauer Hochhaus-Fenster fest

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Moskau (dpo) - Tagelang rätselte die ganze Welt um seinen Verbleib – jetzt ist klar, wo sich der russische Außenminister Sergei Lawrow befindet: Der 75-Jährige steckt bereits seit 10 Tagen im Fenster im 14. Stock eines Moskauer Hochhauses fest. Offenbar hat er sich beim zufälligen Aus-dem-Fenster-Stürzen unglücklich verhakt.

"Da ist irgendwas gehörig schiefgegangen", erklärte ein Sprecher der Moskauer Feuerwehr. "Vermutlich war das Fenster einfach zu klein oder Herr Lawrow hat in letzter Zeit ein wenig zugenommen. Oder er ist irgendwie mit dem Gürtel hängengeblieben, als er gerade rückwärts aus dem Fenster fallen wollte. Klar ist: Er kann weder vorwärts noch zurück."

Entdeckt wurde Lawrow heute in den frühen Morgenstunden von einer aufmerksamen Spaziergängerin, die Hilferufe von oben hörte und zunächst instinktiv Platz machte, damit der vermeintliche Regimekritiker sicher auf dem Bordstein aufschlagen konnte. Nachdem jedoch nichts passierte, blickte sie schließlich nach oben und sah Lawrow in seiner misslichen Lage.

Sein Feststecken im Fenster erklärt auch die tagelange Unsicherheit über den Verbleib Lawrows. Normalerweise stehen Politiker entweder in Putins Gunst und erfreuen sich bester Gesundheit. Wenn dies nicht der Fall ist, gibt es zeitnah eine Todesnachricht. Tagelange Ungewissheit ist eher ungewöhnlich.

Nach Absprache mit dem russischen Geheimdienst FSB ist die Feuerwehr derzeit dabei, Lawrow aus seiner misslichen Lage zu befreien, indem sie ihn nach draußen drückt.

 

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Epstein will vor wichtigem Putin-Treffen mit Russen über Trump gesprochen haben​


Die Affäre um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein holt den US-Präsidenten erneut ein. Dabei geraten auch mögliche Gespräche mit einem russischen Diplomaten in den Fokus.

Epstein traf sich mit russischem Diplomaten und sprach mit ihm über Trump


Hier nachzulesen

 
Russland verurteilt Toten
Heute muss ich mal wieder nach Russland schauen, denn dort wird es immer absurder. Jetzt hat ein russisches Gericht doch tatsächlich einen Toten verurteilt.
„Die russische Justiz macht auch vor Toten nicht halt: Ein Moskauer Gericht erklärt Andrej Kotow, Besitzer des Reisebüros "Men Travel", wegen angeblicher extremistischer Aktivitäten im Zusammenhang mit der LGBT-Bewegung posthum für schuldig. Dies berichtet das oppositionelle russische Portal Mediazona. Kotow war vor fast einem Jahr in Polizeigewahrsam gestorben – nach Angaben der Ermittler durch Selbstmord. Wie das Portal weiter schreibt, sagte Kotow vor Gericht aus, dass die Polizei ihn bei seiner Verhaftung im November 2024 geschlagen und mit einem Elektroschocker traktiert habe. Menschenrechtsgruppen zufolge wurden Kotow während seiner Haft Medikamente und warme Kleidung verweigert. Kotow war vorgeworfen worden, "Reisen für Mitglieder der LGBT-Gemeinschaft" organisiert zu haben, unter anderem soll er eine Neujahrsreise für Homosexuelle nach Ägypten vorbereitet und zuvor eine LGBT-Kreuzfahrt auf der Wolga organisiert haben. Kotow selbst bekannte sich nicht schuldig. Seit Jahren schon unterdrückt Russland massiv die LGBTQ-Bewegung.“
Quelle: NTV
Was soll denn jetzt mit Kotow geschehen, will man ihn in ein Straflager nach Sibirien bringen, in der Kälte hält sich so ein Leichnam ja deutlich besser oder will man ihn noch einmal töten?

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In Moskau wurde ein Denkmal für die Opfer politischer Repression abgerissen. Das Denkmal war im November 1998 in Moskau enthüllt worden. Gestern kursierten auf Telegram Meldungen, dass es von Baggern abgerissen werde.
 
Die verschwundene Tochter – und das russische Propaganda-Märchen über eine „Befreiung“, die in Wahrheit andere vollbrachten
Es beginnt selten mit einer Kette am Tor oder einem bewaffneten Wächter. Meist beginnt es mit einem Versprechen. Ein verlockendes Angebot, ein geschöntes Foto, die Illusion eines Neuanfangs. Bei Dashima Otschirnimaewa, einer jungen Frau aus einer burjatischen Familie, in der über Generationen Schafe geschoren wurden, war es eine Anzeige für Modeljobs in Thailand. Hohe Gagen, große Agenturen, ein bequemes Hotel – der Traum eines schnellen Aufstiegs. Doch der Weg führte nicht zu Fotoshootings in Bangkok, sondern in einen Raum, in dem Menschenrechte seit Jahren keine Bedeutung mehr haben.

Dashima war nie jemand, der an einem Ort blieb. Ihr Vater, Tumen Otschirnimaew, hatte seine Herkunft ebenfalls hinter sich gelassen und war Sanitäter in einer Spezialeinheit des G.R.U. geworden. Seine Tochter schlug zunächst einen nüchternen Weg ein, studierte am Perm-Institut des Strafvollzugs, schrieb ihre Abschlussarbeit über den Handel mit Waffen in Armenien und Kasachstan und landete schließlich als Aufseherin in einer Frauenkolonie. Die Arbeit dort ernüchterte sie schnell. Sie kündigte, verlor einen Prozess um die Rückzahlung ihrer Ausbildungskosten und suchte einen Weg hinaus – zuerst in die Türkei, dann in die Welt der Online-Marketing-Versprechen, in der man Reichtum mit drei Sätzen auf dem Sofa erzielen könne. Es hielt nicht lange. Und irgendwann, im Frühjahr 2025, entdeckte sie jenes Modelangebot.

Wer sie in Thailand erwartete, rechnete mit einer professionellen Bewerberin. Es dauerte kaum Minuten, bis auffiel, dass die Angaben in ihrer Bewerbung nicht stimmten. Der angebliche Arbeitgeber verlangte Geld für den Flug, behielt ihren Pass ein und erhob zusätzliche Gebühren. Ob Dashima tatsächlich aus der Türkei kam oder – wie ein russischer Konsularbeamter in Guangzhou später behauptete – aus Laos verschleppt wurde, bleibt unklar. Sicher ist nur, dass sie kurz darauf in jener Grenzzone zwischen Thailand und Myanmar landete, in der staatliche Macht nur noch theoretisch existiert und die wahre Kontrolle längst bei Milizen, Syndikaten und bewaffneten Gruppen liegt.

 
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