Wie Russland zur Kolonie Chinas wird
Russlands Diktator Putin kann den Ukraine-Krieg nur mit chinesischer Unterstützung führen. Nach dem Krieg wird Russland dafür bezahlen. Das zeigt sich bereits jetzt sehr deutlich.
„Die Russland-China-Beziehungen haben das höchste Niveau erreicht, und trotz der schwierigen weltweiten Lage werden sie stärker“, sagt Wladimir Putin schon im Mai 2024 zur chinesischen staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Anlass ist der Besuch von Russlands Machthaber bei Xi Jinping in Beijing. Eigenen Angaben zufolge traf Putin seinen chinesischen Diktator-Kollegen inzwischen bereits mehr als 40-mal, wie die DPA berichtet.
Diese Recherche wurde zuletzt im Dezember 2025 aktualisiert und durch die Unterstützer:innen von standpunkt.press möglich.
Titelbild: Propagandabild aus dem Kreml bei einem Treffen von Putin und Xi Jinping.
Und nun sollen erneut Nägel mit Köpfen gemacht werden. Russland sei „bereit und in der Lage“, China mit „Energie, Strom und Wärme zu versorgen“, sagt der Kremlchef laut Xinhua bei der Eröffnung einer russisch-chinesischen Messe in der chinesischen Millionenstadt Harbin. Dazu soll auch eine weitere Gaspipeline durch die Mongolei nach China gebaut werden. Das Interesse beruht auf Gegenseitigkeit, wie sich etwa Ende November 2025 zeigt.
Gemeinsam mit den „Freunden“ die Sanktionen umgehen
Da eröffnet Chinas Vizepremier Ding Xuexiang in Beijing das siebte „China-Russland Energiewirtschaftsforum“. China wolle die „strategische Zusammenarbeit“ mit Russland im Energiesektor kontinuierlich vertiefen, sagt Ding laut einer chinesischen Regierungsseite. Und China wäre daran interessiert, „den sicheren und stabilen Betrieb grenzüberschreitender Energiekanäle und den reibungslosen Ablauf des Energiehandels zu gewährleisten“.
Russlands Diktator Putin kann den Ukraine-Krieg nur mit chinesischer Unterstützung führen. Nach dem Krieg wird Russland dafür bezahlen. Das zeigt sich bereits jetzt sehr deutlich.
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