Putin dreht russischen Großstädten das mobile Internet ab
In der russischen Hauptstadt Moskau ist das mobile Internet seit Tagen tot. Der Kreml rechtfertigt das als Sicherheitsmaßnahme, doch die konkrete Ursachen liegen im Dunkeln. In Regionen mit wichtigen Militäreinrichtungen oder Rüstungsbetrieben gehört das Offline-Regime schon länger zur Normalität. Doch für die Großstädter ist der Zustand ungewohnt.
Die Moskauer sind es gewohnt, ihren Alltag dank ihres Smartphones zu bestreiten: bargeldlose Bezahlung in allen Geschäften, Internetbanking, Onlinebestellung von Mittagessen, Taxi und Waren aller Art, Orientierung dank Online-Karten. Doch seit vergangener Woche ist es mit diesem Lebensstil vorbei. Moskau ist offline. Das blitzschnelle mobile Internet, wie auch in anderen Großstädten weltweit eine Normalität, ist auf Befehl des Kremls abgeschaltet. „Turbulent“ sei die Situation, beschreibt ein persönlicher Kontakt der „Presse“ auf Nachfrage.
Festnetztelefone dringend benötigt
Buchhandlungen registrieren eine hohe Nachfrage nach Stadtplänen, „um 48 Prozent mehr als in der Vorwoche“, wie eine große Buchhandelskette berichtete. Auch die dank Funksignalen betriebenen Pager und Festnetztelefone werden wieder gekauft. Bis vor kurzem galten diese Dinge noch als Relikte aus dem Analogzeitalter. Die Hauptstädter, für die die Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche eine Selbstverständlichkeit war, werden zurückgeworfen in längst vergangen geglaubte Jahrzehnte.
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In der russischen Hauptstadt Moskau ist das mobile Internet seit Tagen tot. Der Kreml rechtfertigt das als Sicherheitsmaßnahme, doch die konkrete Ursachen liegen im Dunkeln. In Regionen mit wichtigen Militäreinrichtungen oder Rüstungsbetrieben gehört das Offline-Regime schon länger zur Normalität. Doch für die Großstädter ist der Zustand ungewohnt.
Die Moskauer sind es gewohnt, ihren Alltag dank ihres Smartphones zu bestreiten: bargeldlose Bezahlung in allen Geschäften, Internetbanking, Onlinebestellung von Mittagessen, Taxi und Waren aller Art, Orientierung dank Online-Karten. Doch seit vergangener Woche ist es mit diesem Lebensstil vorbei. Moskau ist offline. Das blitzschnelle mobile Internet, wie auch in anderen Großstädten weltweit eine Normalität, ist auf Befehl des Kremls abgeschaltet. „Turbulent“ sei die Situation, beschreibt ein persönlicher Kontakt der „Presse“ auf Nachfrage.
Festnetztelefone dringend benötigt
Buchhandlungen registrieren eine hohe Nachfrage nach Stadtplänen, „um 48 Prozent mehr als in der Vorwoche“, wie eine große Buchhandelskette berichtete. Auch die dank Funksignalen betriebenen Pager und Festnetztelefone werden wieder gekauft. Bis vor kurzem galten diese Dinge noch als Relikte aus dem Analogzeitalter. Die Hauptstädter, für die die Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche eine Selbstverständlichkeit war, werden zurückgeworfen in längst vergangen geglaubte Jahrzehnte.
Putin dreht russischen Großstädten das mobile Internet ab
In der russischen Hauptstadt Moskau ist das mobile Internet seit Tagen tot. Der Kreml rechtfertigt das als Sicherheitsmaßnahme, doch die konkrete Ursachen liegen im Dunkeln. In Regionen mit...
