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Nachrichten Russland

Hier ruft ein unzufriedener, vagemutiger russischer Patriot auf sich im Zentrum Moskaus zu versammeln, und der Regierung Fragen zu stellen. Aber vorerst wird es bei bloßen Worten bleiben, es ist noch zu früh :)
Die Frage ist natürlich, ob das eher zum Ende der russischen Aggression, oder zu einer Ausweitung führt.

Wenn es nach vielen Milbloggern geht, und auch Solowjew und anderen TV Scharfmachern, dann muss Putin unbedingt stärker zuschlagen.

Die weissrussische Grenze wird seit ein paar Wochen neu aufgebaut. Interessanterweise hat Russland laut NATO auch vermehrt Truppen entlang der Grenze zu Norwegen und dem Baltikum stationiert.

Die Chefin der russischen Nationalbank Nabiullina ist seit Anfang Juni angeblich wegen Krankheit nichts mehr in der Öffentlichkeit.

Manche munkeln, dass sie wegen einer geplanten Verschärfung des Kriegsrechts nicht weitermachen will. Denn dann würden ihr strafrechtlich Probleme entstehen, falls sie einen ökonomischen Kamikaze Kurs Putins nicht mittragen will.

Jedenfalls deutete uf ein Ende des Krieges deutet von russischer Seite aktuell nichts hin. Im Donbass steht auch die Einnahme der nächsten Stadt bevor.
 
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Für Putin gibt es keine Möglichkeit mehr, zurückzurudern aber am Ende - sofern die Russen überhaupt Erfolg haben werden - wird ihnen nichts anderes als der wirtschaftliche Ruin bleiben. Ich würde sagen, dass die Europäer Russland bereits an den Eiern gepackt haben.

Was ich mich jetzt frage ist, ob Putin diesen Schritt der taktischen Atombombe gehen wird.
 
Russland steht vor einem kritischen Wendepunkt, an dem es reagieren muss – es sei denn natürlich, es beabsichtigt zu kapitulieren. Ich sehe zwei mögliche Szenarien: entweder konventionelle Schläge gegen die Verbündeten der Ukraine – ähnlich dem Vorgehen des Iran – oder den Einsatz taktischer Atomwaffen innerhalb der Ukraine. Auch ein Atomtest als Warnschuss ist denkbar. Ich schätze die Wahrscheinlichkeit, dass Putin einen solchen Schritt unternimmt, auf 50 zu 50 ein.
Übrigens sollte man Putin nicht unterschätzen; wenn er sich in die Enge getrieben fühlt, handelt er – man denke an den Georgienkrieg 2008, die Annexion der Krim 2014 und den Einmarsch in die Ukraine 2022.
 
Ich halte den Einsatz einer taktischen Atomwaffeneinsatzes als signifikant geringer ein aber wenn die Schläge in Moskau weiter anhalten, sehe ich keinen großen Handlungsspielraum für Putin. Eine Generalmobilmachung wäre sehr gefährlich für seine Position und auch die Wirtschaft würde einen herben Schlag einstecken und Gegnern weiter in die Karten spielen.

Im Vergleich sehe ich eine taktische Atomwaffe als die durchführbarere Option aber das würde die Prädiktabilität Russlands enorm erschweren und sogar China könnte aufhören, China zu unterstützen. Es ist wirklich ein Drahtseilakt unter der Prämisse, dass die Schläge weiter fruchten. Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir keinen Grund zur Annahme, dass die Schläge aufhören werden.

Ich bin aber etwas über die Stärke der Detonationen enttäuscht. Hatte mir iwie mehr Schlagkraft aufgemalt.
 
Irans Angriffe auf mit den USA verbündete Golfstaaten und die Schließung der Straße von Hormus zwangen die USA, sich zurückzuziehen und sich an den Verhandlungstisch zu setzen. Die Sanktionen gegen Iran wurden aufgehoben, eingefrorene Vermögenswerte zurückgegeben und Iran kontrolliert jetzt die Straße von Hormus. Für Russland wie für Iran geht es um das Überleben des Landes, daher ist der Einsatz von Atomwaffen nicht auszuschließen. Wenn die Existenz des Landes auf dem Spiel steht, geraten Sanktionen und internationales Ansehen in den Hintergrund. Russland plante, übrigens, taktische NW im 2022 in der Ukraine einzusetzen, damals haben die USA die Russen überredet es nicht zu tun.

PS
solche drastische Schritte Moskaus könnten nicht nur Drohnenangriffe auf Moskau oder auf kritische russische Infrastruktur – etwa Ölraffinerien – erfordern. Gestern erklärte der Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, die Krim werde bald zu einer Insel werden. Sollte der Krim eine Blockade oder die Gefahr einer Invasion drohen, könnte sich Russland auch dazu entschließen, auf taktische NW zurückzugreifen oder Angriffe mit konventionellen Waffen gegen Verbündete der Ukraine zu führen
 
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Wenn das so weitergeht, muss Putin reagieren ansonsten kommt ein Putsch oder dergleichen.

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Die Frage ist natürlich, ob das eher zum Ende der russischen Aggression, oder zu einer Ausweitung führt.

Wenn es nach vielen Milbloggern geht, und auch Solowjew und anderen TV Scharfmachern, dann muss Putin unbedingt stärker zuschlagen.

Die weissrussische Grenze wird seit ein paar Wochen neu aufgebaut. Interessanterweise hat Russland laut NATO auch vermehrt Truppen entlang der Grenze zu Norwegen und dem Baltikum stationiert.

Die Chefin der russischen Nationalbank Nabiullina ist seit Anfang Juni angeblich wegen Krankheit nichts mehr in der Öffentlichkeit.

Manche munkeln, dass sie wegen einer geplanten Verschärfung des Kriegsrechts nicht weitermachen will. Denn dann würden ihr strafrechtlich Probleme entstehen, falls sie einen ökonomischen Kamikaze Kurs Putins nicht mittragen will.

Jedenfalls deutete uf ein Ende des Krieges deutet von russischer Seite aktuell nichts hin. Im Donbass steht auch die Einnahme der nächsten Stadt bevor.
Wie soll Russland denn noch härter zuschlagen und was wären die Folgn davon?
 
Wie soll Russland denn noch härter zuschlagen und was wären die Folgn davon?
Wahrscheinlich indem es eine weitere Front eröffnet und von Weißrussland aus angreift. Kiew wäre dann auch auf Schlagdistanz und Königsberg ist wahrscheinlich bis an die Zähne bewaffnet. Was wären die Folgen? Wahrscheinlich eine Zuspitzung des Krieges und mehr Todesopfer auf beiden Seiten.

Laut Stoltenberg verliert Russland pro Monat 35K Mann und das sind nur die Todeszahlen.
 
Neben dem Brand in der Ölraffinerie Kapotnja brach auch auf dem riesigen Einkaufszentrum „Sadowod“ ein Großfeuer aus, nachdem Trümmerteile abgeschossener ukrainischer Drohnen darauf herabgefallen waren.

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Etwa die Hälfte der Videos wurde von Migranten aus Zentralasien aufgenommen; dies liegt daran, dass sich der Markt „Sadowod“ – der größte in Russland und Europa – in der Nähe der Raffinerie befindet. Der Markt gehört den aus Aserbaidschan stammenden Geschäftsleuten God Nissanow und Sarach Ilijew und beschäftigt viele dieser Migranten.

Die aserbaidschanischen Oligarchen God Nissanow und Sarach Ilijew sind nicht nur die „Könige der russischen Immobilienbranche“; ihnen gehört auch der riesige Markt „Sadowod“, der eine Fläche von 40 Hektar umfasst – was etwa 56 Fußballfeldern entspricht. Der Markt liegt am Stadtrand von Moskau, in der Nähe der Raffinerie Kapotnja. Er beherbergt über 9.500 Verkaufspavillons, in denen Zehntausende von Migranten arbeiten. Nach Angaben der russischen Zentralbank wird der monatliche Finanzumsatz auf den Märkten von Nissanow auf 600 Milliarden Rubel (€ 5 Milliarden) geschätzt.

Am gegenüberliegenden Stadtrand von Moskau befindet sich ein noch größerer Handelskomplex: „Food City“. Auch dieser steht mit dem Oligarchen God Nissanow in Verbindung. Es handelt sich um einen riesigen Großhandelskomplex für Lebensmittel, der sich über mehr als 120 Hektar erstreckt (entspricht 160 Fußballfeldern). Das Gelände beherbergt über 2.000 Geschäfte und Marktstände sowie ein Zollterminal zur effizienten Abwicklung der Dokumentation. Der Markt bietet ein breites Warensortiment – darunter Obst, Gemüse, Tee, Kaffee, Süßwaren, Kräuter, Fleisch und Fisch – sowie aserbaidschanische und usbekische Küche an. Die Mehrheit der Händler stammt ursprünglich aus Aserbaidschan und Zentralasien. „Food City“ ist ein riesiger Handelsplatz, der (offiziellen Angaben zufolge) rund 20.000 Menschen beschäftigt. Die Belegschaft besteht überwiegend aus Migranten aus Aserbaidschan und Zentralasien.

Nissanow und Ilijew besitzen zudem das „Jewropeiski“, das meistbesuchte Einkaufszentrum Russlands in Moskau, das täglich 140.000 Besucher verzeichnet. Nisanov und Iliyev sind Bergjuden; beide wurden in einer aserbaidschanischen Siedlung geboren und sind dort aufgewachsen, die überwiegend von der Gemeinschaft der Bergjuden bewohnt wurde. Anfang der 1990er Jahre zogen die beiden Geschäftsmänner fast zeitgleich nach Moskau und begannen, auf dem Tscherkisowski-Markt Großhandel zu betreiben. Dank seiner Arabischkenntnisse konnte Nisanov Lieferketten für Konsumgüter von Dubai nach Moskau aufbauen.

Neben diesen Einkaufszentren besitzen sie zahlreiche weitere Einkaufs- und Unterhaltungszentren sowie sonstige Immobilienwerte. Im Jahr 2021 beschäftigten ihre Unternehmen mehr als 27.000 Mitarbeiter. Die gesamte Gewerbefläche der Unternehmensgruppe übersteigt 3,9 Millionen Quadratmeter, wobei sich die Einzelhandelsflächen im Jahr 2024 auf insgesamt 2.254.000 Quadratmeter beliefen.

Der russische Milliardär und Philanthrop God Nisanov unterstützt die jüdische Gemeinschaft – vor allem durch die Finanzierung des Erhalts des kulturellen Erbes – und engagiert sich aktiv für den Bau und die Restaurierung von Synagogen, Moscheen und anderen religiösen Stätten. Die im Besitz von Nisanov befindliche Gruppe „Kievskaya Ploshchad“ plant den Bau eines großen islamischen Zentrums mit Moschee in Moskau. Dieser groß angelegte Komplex soll auf einem 2,7 Hektar großen Gelände errichtet werden. Neben der Moschee selbst – die für mehr als 60.000 Gläubige gleichzeitig ausgelegt ist – umfasst das Projekt eine Madrasa, eine islamische Universität, ein Pilgerhotel sowie Einzelhandelsflächen.

Nisanov_G.jpeg
 
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