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Nachrichten Russland

Was gibt es da schon groß zu verstehen? Natürlich muss der Großteil der Armee wollen zu kampen und einen hohen Kampfgeist haben, das sind Banalitäten, die für jeden offensichtlich sein sollten.

Als Beispiel wie in der UdSSR im 2WK dafür gesorgt wurde: Der Kern jeder Infanterie-Kampfeinheit war so strukturiert, dass ethnische Russen mindestens etwa 75 % der Soldaten ausmachten. Dies lag daran, dass sie es waren, die das ganze Russische Reich als ihre Heimat betrachteten, die es zu verteidigen galt. Diese Maßnahme wurde im zweiten Kriegsjahr eingeführt, da die Erfahrung gezeigt hatte, dass Einheiten, die aus Zentralasiaten, Kasachen, Kaukasischen Völkern, oder auch ausschliesslich aus Ukrainern bestanden, oft nur bedingt oder überhaupt nicht kampftauglich waren.

Ausserdem gab es auf Angst gründende eiserne Disziplin: Während des Krieges wurden 158.000 Menschen nach einem Kriegsgerichtsverfahren erschossen – das sind die offiziellen Zahlen – wie viele Soldaten von Offizieren ohne jedes Verfahren auf der Stelle erschossen wurden, weiß niemand. So gewann die UdSSR den Krieg.
Also hast du den Kern des Posts doch verstanden. Grundlage ist immer die Heimatverbundenheit und die Bereitschaft die Heimat zu verstehen. Mit Drohungen verteidigt man kein Land. Man kann damit lediglich Ordnung wahren, denn Ausreißer wird es immer geben aber eine Staatsbürgerschaft ist nicht nur mit Rechten verbunden, sondern auch mit Pflichten und die Verteidigung des Vaterlandes ist eines davon.
 
Der türkische Schriftsteller Cemal Kuntay hat es sehr treffend beschrieben:

"Bayrakları bayrak yapan, üstündeki kandır;
Toprak, eğer uğrunda ölen varsa, vatandır."


Übersetzung:
Flaggen werden durch das Blut auf ihnen zur Flagge;
Erde wird erst dann zum Vaterland, wenn Menschen für sie sterben.
 
Von daher ist die Behauptung Ukrainer hätten einem Deal in Istanbul mit Russland nicht zugestimmt, weil Boris Johnson es ihnen verboten hat, dumm, falsch und idiotisch. Johnson hat wenn überhaupt Hilfe zugesichert und den Ukrainern für den Kampf den Rücken gestärkt aber er hat es den Ukrainern nicht befohlen. Wer das glaubt, hat kein Gehirn.
 
Russische Warnschüsse in Richtung Jacht im Ärmelkanal
Matrosen an Bord einer russischen Fregatte haben gestern laut Medienberichten Warnschüsse in Richtung einer zivilen Jacht im Ärmelkanal abgegeben. Die Jacht habe sich zuvor der Fregatte genähert, sagte eine mit dem Vorfall vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Ein Regierungsinsider sagte der BBC, es habe keine Verletzten oder Schäden gegeben. Moskau bestätigte den Zwischenfall.

Ein Beamter im britischen Verteidigungsministerium teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, der Vorfall habe sich etwa 20 Seemeilen südlich der Isle of Wight ereignet, kurz außerhalb der britischen Hoheitsgewässer. Die russischen Warnschüsse seien nicht direkt auf die Jacht gerichtet gewesen.

Die Jacht setzte ihre Fahrt nach einem Kontrollbesuch eines Beibootes der „HMS Tyne“ der britischen Royal Navy wie geplant fort. Es wird davon ausgegangen, dass ein weiteres britisches Kriegsschiff, die „HMS Mersey“, das russische Schiff zum Zeitpunkt des Vorfalls überwachte, wie es hieß.

Moskau bestätigt Vorfall

 
G-7 verschärft Kurs gegenüber Moskau
Der zweite Tag des G-7-Gipfels im französischen Evian ist ganz im Zeichen von Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Krieges gestanden. Die großen Industrienationen wollen den Druck auf Russland verstärken und kündigten am Dienstag verschärfte Sanktionen an. Auch US-Präsident Donald Trump zeigte sich nach monatelanger Beschäftigung mit dem Iran-Krieg wieder bereit, auf ein Ende des Krieges in der Ukraine hinzuarbeiten.

Trump stellte eine Rückkehr zu Ölsanktionen gegen Russland in Aussicht, die vorübergehend auf Eis liegen. Bald werde man in der Lage sein, das tun zu können, sagte der Republikaner vor Journalistinnen und Journalisten auf dem G7-Gipfel am Genfersee. Er begründete es damit, dass Öl wieder fließe.

Er legte sich aber nicht auf einen möglichen Zeitpunkt fest. Es blieb unklar, ob Trump dann womöglich nur zum Status quo der Sanktionen zurückkehren will oder ob er darüber hinaus weitere Sanktionen anvisiert, die Russland schaden sollen.

 
Ehemaliger Zentralbank-Vize Vjugin über die russische Elite: „Diese Leute sind ja keine Selbstmörder“
Er ist eine der prominentesten Figuren der russischen Finanz- und Wirtschaftswelt – Oleg Vjugin, Banker, Ex-Vizechef der Zentralbank und heute Aufsichtsrat in diversen Konzernen. Was die russische Elite von Europa hält, ob der Kreml die Realität noch adäquat wahrnimmt und wie lange das Geld für den Krieg noch reicht, erklärt er im ausführlichen Interview mit der „Presse“.

Die Presse: Unser letztes Interview liegt ein Jahr zurück. Hat sich die Situation in der Wirtschaft seither signifikant oder nur leicht verschlechtert?

Oleg Vjugin: Signifikant.

Auf einer Skala von eins bis zehn: Wo befindet sie sich?

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Putin wirkt zunehmend verzweifelt – das macht ihn gefährlich
Der Angriff auf das Höhlenkloster in Kyjiw legt nahe, dass der Kremlchef selbst nicht mehr an einen Sieg glaubt. Der Westen sollte die Ukraine noch stärker unterstützen

Das Märchen von der unaufhaltbaren russischen Armee, mit dem Wladimir Putin in den vergangenen Jahren hausieren gegangen ist, entpuppt sich in diesem Sommer für alle Welt sichtbar als Schall und Rauch. Sogar Donald Trump, der dem Kreml-Chef lange auf seltsame Art verfallen schien, dürfte erkannt haben, dass Putin seinen Krieg gegen die Ukraine nicht mehr gewinnt.

Russland – und damit auch Putin selbst – steht heute tatsächlich viel schlechter da als noch vor einem Jahr. Kyjiws Drohnen schießen seine Ölanlagen in Trümmer, an der Front macht die Armee seit Monaten kaum noch Meter, zu allem Überfluss wird nun sogar auf der Krim der Nachschub knapp. Die Ukraine wiederum, die eben erst den härtesten Kriegswinter seit Jahren überstanden hat, muss endlich nicht mehr als Bittstellerin auftreten, sondern ist vor allem im Drohnenbereich ein gefragter Partner im Westen.

Putin, der lange zu Recht auf die Schützenhilfe aus Washington hoffen durfte, tut sich sichtlich schwer damit, der veränderten Realität Rechnung zu tragen. Anstatt ernsthaft zu verhandeln oder gar den Rückzug anzutreten, bunkert sich Russlands starker Mann lieber ein. In seiner Angst lässt er ein Abwehrgeschütz nach dem anderen bei seinen Residenzen Position beziehen. Die Bevölkerung wird mit Internetzensur kleingehalten.

 
Die Ärzte der Zukunft – und die Regeln der Gegenwart
Eine Tochter Putins gründete an der Moskauer Staatsuniversität ein Programm für „Ärzte der Zukunft“ und wurde Teil einer neuen Alumni-Vereinigung der Fakultät. Maria Woronzowa, die von den USA als eine der Töchter Wladimir Putins bezeichnet wird und seit Anfang 2026 das Medizinische Wissenschafts- und Bildungsinstitut der Universität leitet, gehört zu den Mitgründerinnen der neuen Vereinigung an der Fakultät für Grundlagenmedizin. Die Organisation wurde Ende Mai an der Universität registriert. Unter 63 Mitgründern erhielt jeder den gleichen Anteil. Woronzowa wurde zudem in den Vorstand gewählt. Ihr Stellvertreter am Institut zog ebenfalls in die Führung ein, während der bisher prägende Dekan und frühere Leiter des Instituts außen vor blieb.

Parallel verantwortet Woronzowa das Programm „Führungskräfte der Zukunft im Gesundheitswesen“, das gemeinsam mit der Verwaltungsschule Skolkowo aufgebaut wurde. Das Projekt richtet sich an Studierende höherer Semester und Absolventen bis 27 Jahre. Im Mai schloss der erste Jahrgang mit 31 Medizinstudierenden ab. Woronzowa begründete die Initiative mit eigenen Zahlen, nach denen jeder zweite junge Arzt den Beruf innerhalb der ersten fünf Jahre wieder verlasse. Den wirtschaftlichen Schaden bezifferte sie auf rund 25 Milliarden Rubel jährlich. Die Ausbildung kostet pro Teilnehmer 500.000 Rubel im Jahr und wird je nach Platz über Fördermittel, Eigenfinanzierung oder Sponsoren getragen.

Auf dem Petersburger Wirtschaftsforum stellte Woronzowa zusätzlich ein System vor, mit dem angehende Ärzte künftig durch unterschiedliche Fachrichtungen und Einrichtungen geführt werden sollen. Ergänzt werden soll das durch einen Telegram-Dienst mit dem Namen „Karrierekompass“. Bereits im Vorjahr sprach sie öffentlich über Forschung zur Verbesserung des Menschen durch dreidimensionalen Biodruck von Organen. Für ein Labor zu Zellerneuerung und aktivem Altern erhielt sie 2025 Fördermittel in Höhe von 30 Millionen Rubel. Gleichzeitig verweisen Berichte auf ihr Unternehmensumfeld: Nomiko erzielte zuletzt mehr als 231 Millionen Rubel Gewinn ohne Einnahmen aus medizinischen Leistungen, die Erträge stammten aus Kapitalanlagen. Während Woronzowa selbst unter Sanktionen der USA, der EU, Großbritanniens, Kanadas und Japans steht, bleibt ihr Umfeld teilweise davon unberührt. Die Verbindung aus Universität, Fördergeldern, Gesundheitsstrategie und bekannten Namen sorgt deshalb weit über den Campus hinaus für Aufmerksamkeit.
 
Die russische Luftabwehr Schein riesige Probleme zu haben, halb Moskau wird in Brand gesetzt von der eigenen Luftabwehr, die eigentlichen Ziele werden aber nicht getroffen. Vielleicht haben die ukrainischen Drohnen aber mittlerweile so eine gute thermische Abschirmung, dass die IR-Sucher nichts „sehen“ können, zumindest nicht bei veralteten (analogen) Systemen.

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Ein kleiner Geschmack von dem, was die ukrainische Zivilbevölkerung seit über 4 Jahren täglich erdulden muss:

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In beiden Fällen sind es russische Raketen die Zivilisten bedrohen. Die Ukraine hat hingegen eine Ölraffinerie bei Moskau angegriffen.
 
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