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Nachrichten Russland

Russland will Treibstoff importieren
Die Rohstoffmacht Russland führt laut Kreml Gespräche mit anderen Ländern über mögliche Kraftstoffimporte. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow stellte das der staatlichen russischen Nachrichtenagentur TASS zufolge heute in Aussicht, sofern Vereinbarungen zu annehmbaren Preisen erreicht würden.

Das wäre ein weiterer Schritt auf dem Weg, den Markt zu stabilisieren und ziele darauf ab, Panikkäufe abzuwehren. Konkrete Länder nannte Peskow nicht. Auch Vizeregierungschef Alexander Nowak hatte Importe als mögliche Maßnahme genannt.

Folge ukrainischer Angriffe
Die Ukraine weitete in den vergangenen Monaten als Teil ihres Abwehrkampfes gegen die russische Invasion ihre Angriffe auf russisches Hinterland stark aus, immer wieder brennen etwa Raffinerien. Kiew will damit den Treibstoffnachschub für die russische Armee stören und Moskaus Einnahmen aus dem Energiegeschäft, die wichtig zur Kriegsfinanzierung sind, schmälern.

Spritknappheit praktisch in ganz Russland
In zahlreichen Regionen der Rohstoffmacht Russland und in den besetzten Gebieten ist Benzin inzwischen knapp. Auch Kreml-Chef Wladimir Putin hatte zuletzt Probleme infolge ukrainischer Drohnenangriffe insbesondere auf die Energieinfrastruktur eingeräumt. Man beobachte einen gewissen Mangel, aber keinen kritischen, sagte er.

 
Der Autor des Videos fragte Spekulanten, wie viel sie pro Liter Benzin verlangen. Er antwortete, dass der Liter für Krimbewohner 350–650 Rubel und für Touristen 1.000 Rubel (€12) koste. Vor der Benzinkrise kostete Benzin in Russland etwa 60-70 Rubel (0,75 €).

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Der Autor des Videos behauptet, dass bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Werk in Woronesch, das Komponenten für russische ballistische Raketen herstellt, mehr als 300 Menschen getötet wurden. Offiziell wurden jedoch nur sechs Tote gemeldet.
 
Haftstrafen für LGBTQ-„Extremismus“ in Russland
Ein Gericht im russische Orenburg hat den Besitzer, einen Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin eines „Queer-Clubs“ heute zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Ihnen wurde die Organisation und Teilnahme an der „extremistischen internationalen LGBT-Bürgerbewegung und ihren Unterorganisationen“ vorgeworfen.

Letztere gelten seit 2023 in Russland als „extremistisch“. Laut Gerichtsangaben handelt es sich um die erste diesbezügliche Verurteilung.

Das Gericht habe festgestellt, dass der Besitzer, der Administrator und der Artdirector der Bar „Pose“ ihre Aktivitäten fortgesetzt hätten, obwohl sie von der Qualifizierung der LGBTQ-Bewegung als „extremistisch“ gewusst hätten, erklärte das Orenburger Gericht in einer Pressemitteilung.

Bis zu sieben Jahre Haft
Unter dem „Deckmantel“ eines Nachtclubs hätten die Verurteilten Events organisiert, die sich allesamt mit der Demonstration der Zugehörigkeit zur Gruppe der Personen „mit nicht traditioneller sexueller Orientierung“ beschäftigt hätten.


Aber Mode-Sessions wo 14-jährige Mädchen den Catwalk machen erlauben sie.
 
Brisante Enthüllung in der Ostsee: Auf Russlands zivilen Gastankern sind jetzt schwere Waffen montiert
Ein estnischer Aufklärungsflug enthüllt schwere Waffen auf einem Gazprom-Schiff – und wirft Fragen über Europas Sicherheit auf.

Estnische Grenzschützer haben Anfang Mai dieses Jahres bei einem Überwachungsflug über der Ostsee Aufnahmen gemacht, die in Fachkreisen als Zäsur gelten. Auf den Luftbildern ist der russische Flüssiggastanker „Marshal Vasilevskiy“ zu sehen – ein ziviles Schiff des Staatskonzerns Gazprom. Deutlich erkennbar darauf: zwei schwere Maschinengewehre russischer Bauart, flankiert von Verschlägen aus Sandsäcken, die augenscheinlich als Schutz vor feindlichem Feuer errichtet wurden. Offiziere der deutschen Marine erklärten gegenüber NDR und WDR, eine solche Bewaffnung auf russischen Zivilschiffen in der Ostsee bisher nicht beobachtet zu haben.

Die Bilder sind das sichtbarste Zeichen einer systematischeren Entwicklung: der schrittweisen Militarisierung der russischen Handels- und Schattenflotte im Kontext des andauernden Angriffskriegs gegen die Ukraine. Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung hatten in den vergangenen Monaten bereits aufgedeckt, dass Russland bewaffnetes Personal auf Handelsschiffen einsetzt – doch schwere Waffensysteme auf einem zivilen Schiff sind neu.

 
Russland schließt weitere Bahnübergänge zur Europäischen Union
Russland hat mit Wirkung zum 1. Juli mehrere Eisenbahn-Grenzübergänge zu Finnland, Estland und Lettland vorübergehend geschlossen. Das geht aus einem Regierungsbeschluss hervor, der am Dienstag veröffentlicht wurde. Betroffen sind fünf Übergänge an der finnischen Grenze sowie jeweils ein Übergang nach Estland und Lettland. Für Menschen, Güter und den Bahnverkehr sind diese Verbindungen damit zunächst gesperrt. Eine Frist für die Maßnahme nennt Moskau nicht. Auch eine Begründung fehlt vollständig.

Das russische Außenministerium erhielt den Auftrag, Finnland, Estland und Lettland offiziell über die Entscheidung zu informieren. Bereits seit zwei Jahren ist die Grenze zu Finnland auf finnische Entscheidung weitgehend geschlossen. Bahnverbindungen bestanden zuletzt nur noch an den Grenzen zu Estland und Lettland. Nach Angaben der russischen Grenzinfrastruktur bleiben allerdings nicht alle Übergänge außer Betrieb. Der Eisenbahn-Grenzpunkt Sebesch an der lettischen Grenze soll weiterhin geöffnet bleiben. Die Verfügung fügt sich in eine Entwicklung ein, bei der Russland seine Verbindungen zur Europäischen Union Schritt für Schritt weiter einschränkt. Ohne zeitliche Begrenzung und ohne öffentliche Begründung schafft die Regierung neue Unsicherheit für den grenzüberschreitenden Verkehr. Wo früher Bahnstrecken Länder miteinander verbanden, entstehen inzwischen immer mehr Sperren.
 
Russland schließt Grenzübergänge für Bahnverkehr
Russland hat einseitig sieben Grenzübergänge im Bahnverkehr mit den Nachbarländern Finnland, Estland und Lettland geschlossen. Die Anweisung der russischen Regierung gilt seit heute und soll vorübergehend sein.

Zur Dauer der Maßnahme wurden keine Angaben gemacht. Personen, Fahrzeuge, Waren und Güter dürfen die Übergänge nicht mehr passieren, wie es hieß. Ein Grund dafür wurde nicht genannt. Es ist außerdem unklar, was die Auswirkungen der Maßnahme sein werden.

Kaum noch Grenzübergänge offen
Genannt wurden fünf Grenzübergänge mit Finnland. Allerdings hat Finnland wegen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und eigener Sicherheitsbedenken die Grenze mit Russland selbst 2023 geschlossen. Ein reduzierter Frachtverkehr läuft über den Übergang Vainikkala, auf russischer Seite Busslowskaja. Dieser steht nicht auf der Moskauer Liste.

Auch nach Estland und Lettland fahren keine russischen Personenzüge mehr, geblieben ist ein eingeschränkter Frachtverkehr. In jedes dieser Länder schloss Moskau einen von zwei Übergängen.

 
Putin bringt seine Superyachten offenbar vor ukrainischen Drohnenangriffen in Sicherheit
Das Schiff Graceful ist nach knapp vier Jahren Sendepause mit Militäreskorte in der Ostsee registriert worden, auch eine andere Luxusyacht ist unterwegs. Das Ziel: die Türkei

Knappe vier Jahre wurde die Graceful nicht gesichtet – bis sie vor wenigen Tagen wieder auf dem Radar auftauchte. Pikant dabei: Die 82 Meter lange und etwa 20 Meter breite russische Superyacht soll ein persönliches Gefährt von Wladimir Putin sein.

Der Wert des Schiffes mit seinen fünf Decks wird auf etwa 105 Millionen Euro geschätzt. Sie verfügt unter anderem über einen Hubschrauberlandeplatz, ein Hallenbad, ein Theater und sechs Suiten für zwölf Gäste. In der Besitzersuite gibt es eine eigene Weinhöhle mit Platz für rund 400 Flaschen. Und der Poolboden lässt sich nach oben verschieben, sodass daraus eine Tanzfläche wird.

2014 in einer Hamburger Werft fertig gebaut, befand sich die Graceful Anfang 2022 wieder dort, um bis zum Sommer aufwendig umgebaut zu werden. Am 7. Februar verließ sie aber überstürzt die Hansestadt. Man fürchtete offenbar internationale Sanktionen, denn nur zweieinhalb Wochen später ordnete Putin die Vollinvasion der Ukraine an.

 
Das russische Verteidigungsministerium meldete den Abschuss einer „operativ-taktischen Rakete“.
Gestern wurde in der Nähe von Moskau eine ballistische Rakete abgeschossen, die an der Einschlagstelle einen großen Krater hinterließ. Es wird vermutet, dass es sich um einen Teststart der neuen ukrainischen Rakete vom Typ FP-9 handelte, die über eine Reichweite von mehr als 800 km und einen bis zu 800 kg schweren Sprengkopf verfügt.

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Am 19. Juli wird in Tscherepowez ein Denkmal für Stalin und Iwan Bardin, den Volkskommissar für Eisenmetallurgie, errichtet
 
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Am 19. Juli wird in Tscherepowez ein Denkmal für Stalin und Iwan Bardin, den Volkskommissar für Eisenmetallurgie, errichtet

Dieser Bardin hat die Stalin'schen Säuberungen schadlos überlebt. Bei jedem der vor und unter Stalin irgendwann mal eine politische Funktion hatte, muss ich erst mal schauen ob er nicht in den 30ern erschossen wurde.
 
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Offensichtlich hielt ihn Stalin für harmlos und nützlich; deshalb überlebte er. Zudem war er – zu seinem Glück – Russe oder gehörte zumindest keiner jener ethnischen Gruppen an, die in den 1930er Jahren Repressionen ausgesetzt waren. Andernfalls hätten ihn weder sein Parteibuch, seine Loyalität gegenüber der Partei und Stalin persönlich, seine hohe berufliche Qualifikation noch sein akademischer Grad gerettet
 
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