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Nachrichten Russland

Vielleicht hatten sie einen wichtigen Termin? :mrgreen:

Ein bisschen bewundere ich sie auch dafür, nach dem Motto frech kommt weiter. Denke ich mir auch manchmal bei so russischen Unternehmer- / Mafia-Typen in Berlin. Die ziehen einfach ihr Ding durch als gäbe es keine Hindernisse.
Es ist die kulturelle Kodierung. Wir Deutschen sind getrimmt, immer nach den Vorschriften zu handeln. In der Hinsicht bin ich auch ziemlich deutsch aber am Ende obsiegt immer die Ordnung.
 
DSN zerschlägt russisches Firmennetzwerk
Der österreichische Verfassungsschutz hat die Zerschlagung eines internationalen Firmennetzwerks zur Umgehung der EU-Sanktionen gegen Russland vermeldet. Im Zentrum steht ein Wiener Unternehmen.

Über das Unternehmen sollen sanktionierte Industriegüter nach Russland gebracht worden sein, teilte das Innenministerium am Montag in einer Aussendung mit. Konkret geht es um Werkzeugmaschinen oder Spezialwerkzeuge für die Metallverarbeitung, die über Drittstaaten nach Russland geschleust wurden.

Zur Herstellung von Flugkörpern und Flugzeugen
Nach dem Erkenntnisstand der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) wurden die Güter zur Herstellung von Triebwerken für Marschflugkörper und Kampfflugzeuge sowie weiterer militärischer Ausrüstung verwendet. „Dass hochpräzise europäische Technologie über Umwege in die Produktion von Marschflugkörpern und Flugabwehrsystemen fließt, ist inakzeptabel“, betonte Staatssekretär Jörg Leichtfried (SPÖ).

Er gratulierte der DSN und ihren Ermittlerinnen und Ermittlern zum „großen Erfolg“. Man werde weiterhin konsequent und unter internationaler Kooperation gegen alle Akteure vorgehen, die gesetzliche Verbote zur Unterstützung des russischen Rüstungsapparates zu umgehen versuchen.

 
Speziell für Paprika:

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Die Nazis, die für Putin kämpfen
Sie begehen in der Ukraine brutalste Kriegsverbrechen. Sie zeigen ganz offen ihre Nazi-Symbole. Und dennoch weiß kaum jemand etwas über sie: Die zahlreichen Nazis, die für Russland und für Putin kämpfen.

Von Michael Bonvalot, Mitarbeit und Übersetzungen: Viktoria Kowalenko; zuletzt aktualisiert im März 2025
Als der ukrainische Soldat tot ist, ritzt der Mann ein Hakenkreuz in sein Gesicht. Dazu schneidet er Toten die Ohren ab und macht Selfies mit verbrannten Körpern im Hintergrund. Er, das ist Alexei Miltschakow, der Führer der russischen Söldnertruppe „Rusitsch“. Die einflussreiche paramilitärische Nazi-Truppe kämpft heute in der Ukraine.

Der Bericht über die Totenschändung erscheint 2018 beim polnischen TV-Sender Belsat. Er wirkt plausibel: Andere Berichte zeichnen ein ähnliches Bild. In sozialen Medien präsentierte sich der heute 32-jährige Miltschakow schon in seiner Jugend als Fan von Adolf Hitler und ließ sich mit einer Hakenkreuz-Fahne fotografieren.

In einem TV-Interview sagt er selbst ganz offen: „Ich bin ein Nazi.“ Den Geruch von brennendem Menschenfleisch würde er „großartig“ finden. Abgeschnittene Ohren und Eingeweide seien seine „Trophäen“.

Die Wagner-Neonazis sind an vorderster Front
Neonazis sind ganz vorne mit dabei, als Russland den Krieg auf die Ukraine beginnt. Bereits kurz nach dem Einmarsch im Februar 2022 gibt es erste Berichte, dass Spezialkommandos der Wagner-Gruppe rund um Kiew aktiv geworden wären. Eines ihrer Ziele: Die Ermordung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskjy und seiner Regierung. Die Söldner-Gruppe Wagner und die Nazis von Rusitsch sind eng miteinander verbündet.

Bei der Wagner-Truppe zeigt sich der ideologische Hintergrund bereits im Namen: Benannt ist sie nach dem deutschen Komponisten und Antisemiten Richard Wagner, der von Hitler äußerst geschätzt wurde. Der Gründer dieser Truppe: Der russische Neonazi Dmitri Utkin. Als Funkrufzeichen wählte er den Namen Wagner, daher auch der Name der Einheit.

Hakenkreuze, Runen und SS
Es gibt ein sehr bezeichnendes Foto, das laut „The Times“ mit höchster Wahrscheinlichkeit Utkin zeigt. Am Hals hat er eindeutig ein SS-Abzeichen tätowiert.

 

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Russland im Wettlauf gegen EU-Sanktionen
Moskau versucht derzeit mit allen Mitteln, die Folgen des ab 2027 geltenden EU-Importverbots von russischem Flüssiggas (LNG) abzufangen. Moskau will die Sanktionen – ähnlich wie bei Öl – durch eine „Schattenflotte“ umgehen, auch wenn das tiefgekühlte Flüssiggas viel komplexere Transportschiffe erfordert. Die Einnahmen aus dem Gasverkauf sind für den Kreml eine wichtige Einnahmequelle. Diese stiegen zuletzt wieder deutlich – am Dienstag werden die neuesten Zahlen zur russischen Handelsbilanz präsentiert.

Dann gibt es ein aktuelles Bild, wie sich die russischen Öl- und Gasexporte entwickeln. Die Ukraine selbst versucht ja, mit Drohnenangriffen auf russische Produktionsanlagen diese Geldquelle für Präsident Wladimir Putin möglichst einzudämmen. Gegen die Drohnen hat Russland bisher kein Mittel gefunden. Gegen die EU-Sanktionen, die sich ab Jänner sprunghaft verschärfen, versucht Moskau aber vorzubauen.

Laut Berichten von „Financial Times“ („FT“) und der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg kauft Russland derzeit gebrauchte LNG-Tanker auf. Außerdem nahm es die ersten zwei selbst gebauten Flüssiggastanker in Betrieb. Mindestens acht LNG-Tanker wurden laut dem Seefahrtsdatendienst Windward im letzten Halbjahr von Russland aufgekauft. Damit hat Russland laut „FT“ mittlerweile eine Flotte von 25 LNG-Tankern.

Derzeit geht Großteil in die EU
Das werde es Russland erlauben, trotz der ab Jänner geltenden EU-Restriktionen weiter Flüssiggas zu exportieren. Anders als bei der Öl-„Schattenflotte“ – da konnte Russland sich Anleihen bei Venezuela und dem Iran nehmen – ist die russische LNG-„Schattenflotte“ weltweit einzigartig.

 
Die Russen haben eine gewisse Dämlichkeit, die schwer in Worte zu fassen ist. Ich sehe das immer wieder, wenn ich nach Antalya fliege. Zum einen glauben sie, dass jeder Russisch sprechen müsse, zum anderen haben sie solche Wahnvorstellungen, dass man sie kurz vor dem Start noch ins Flugzeug lässt. Die eigentliche Frage ist ja eher, wie sie auf die Piste gelangt sind.

Es wundert also gar nicht, wie die Ukrainer in Russland machen können, was sie wollen :lol:

Andererseits hat diese Dämlichkeit auch eine positive Seite. :) Dank ihr zerstörten sie 1991 ihr Reich – ein Reich mit 270 Millionen Einwohnern, das ein Sechstel der Landmasse der Erde und ein Viertel der natürlichen Ressourcen des Planeten umfasste. Und vor 75 Jahren hatten sie ihr erstes Reich zerstört, das flächenmäßig noch größer war, da es auch Polen und Finnland einschloss. Jetzt hat ihr heutige Zar mit dem Angriff auf die Ukraine eine weitere Dummheit begangen – eine, die letztendlich zur Zerstörung des verbliebenen Rests des russischen Reiches führen wird. Angesichts solcher Ressourcen hätte ein anderes Volk – eines, das rationaler gedacht und gehandelt hätte – Eurasien oder vielleicht sogar den gesamten Planeten beherrschen und eine weitaus größere Bedrohung als die Russen darstellen können.

Interessante Aussagen zu Kohl und Gorbatschow
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Gorbatschow war mütterlicherseits Ukrainer, und seiner Mentalität nach mehr Ukrainer als Russe. Gorbatschow hat das russische Reich zerstört . Slawa Gorbatschowu! :)
 
UNO fordert Teilnahme von Jabloko an russischer Wahl
Nach dem Ausschluss der Antikriegspartei Jabloko von der bevorstehenden Parlamentswahl in Russland haben die Vereinten Nationen Moskau aufgefordert, das Verbot aufzuheben.

Das UNO-Menschenrechtsbüro zeigte sich gestern „zutiefst besorgt“ darüber, dass eine der ältesten russischen Parteien nicht zu dem Urnengang zugelassen sei. „Wir fordern die Behörden auf, das Verbot rückgängig zu machen“, hieß es in einer Erklärung.

Russlands Oberster Gerichtshof hatte Jabloko am Montag die Teilnahme an der für September geplanten Parlamentswahl untersagt. Die Führung der liberalen Oppositionspartei hatte den anstehenden Urnengang zuletzt als „Referendum“ gegen den Krieg in der Ukraine dargestellt. Parteichef Nikolaj Rybakow kündigte an, gegen die Gerichtsentscheidung in Berufung zu gehen.

 
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