Bahngleis führt ins Nichts: EU-Prüfer legen Fördermängel am Westbalkan offen
Die EU-Kommission hat mehr als eine halbe Milliarde Euro in Straßen und Schienen investiert. Mitunter wurden Projekte gefördert, die schon ausfinanziert waren, kritisiert der EU-Rechnungshof
Ein 3,2 Kilometer langer Tunnel, der nicht an das angrenzende Straßennetz angebunden ist. Ein Gleis, das an der Landesgrenze ins Nichts mündet. Es sind gravierende Mängel, die der Europäische Rechnungshof (EuRH) bei Besuchen im Westbalkan feststellte. Dabei handelt es sich um nichts weniger als von der EU geförderte Verkehrsprojekte, die für das Kernverkehrsnetz zentral sind.
Mit den multimodalen Korridoren aus Straßen, Schienen und Wasserwegen will Brüssel auch über die Unionsgrenzen hinaus für eine gute Verkehrsanbindung sorgen. Das soll der EU – sie sieht sich hohen Investitionen Chinas gegenüber – ebenso wie den Beitrittskandidaten im Osten nützen. Schließlich gilt eine solide Infrastruktur als Voraussetzung für den Beitritt.
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Die EU-Kommission hat mehr als eine halbe Milliarde Euro in Straßen und Schienen investiert. Mitunter wurden Projekte gefördert, die schon ausfinanziert waren, kritisiert der EU-Rechnungshof
Ein 3,2 Kilometer langer Tunnel, der nicht an das angrenzende Straßennetz angebunden ist. Ein Gleis, das an der Landesgrenze ins Nichts mündet. Es sind gravierende Mängel, die der Europäische Rechnungshof (EuRH) bei Besuchen im Westbalkan feststellte. Dabei handelt es sich um nichts weniger als von der EU geförderte Verkehrsprojekte, die für das Kernverkehrsnetz zentral sind.
Mit den multimodalen Korridoren aus Straßen, Schienen und Wasserwegen will Brüssel auch über die Unionsgrenzen hinaus für eine gute Verkehrsanbindung sorgen. Das soll der EU – sie sieht sich hohen Investitionen Chinas gegenüber – ebenso wie den Beitrittskandidaten im Osten nützen. Schließlich gilt eine solide Infrastruktur als Voraussetzung für den Beitritt.
Bahngleis führt ins Nichts: EU-Prüfer legen Fördermängel am Westbalkan offen
Die EU-Kommission hat mehr als eine halbe Milliarde Euro in Straßen und Schienen investiert. Mitunter wurden Projekte gefördert, die schon ausfinanziert waren, kritisiert der EU-Rechnungshof