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Nachrichten wenn es mehrere Balkanstaaten betrifft

B92:
Serbien steht nicht auf der Liste; die USA setzen die Visavergabe für Montenegro, Nordmazedonien, Bosnien und Herzegowina, Albanien usw. aus.
Das US-Außenministerium setzt die Bearbeitung von Einwanderungsvisa für 75 Länder aus, um gegen Antragsteller vorzugehen, die als potenzielle „Belastung der öffentlichen Kassen“ gelten. Serbien steht nicht auf dieser Liste.

Das Memorandum des US-Außenministeriums weist Konsularbeamte an, Visa nach geltendem Recht zu verweigern, während das Ministerium die Überprüfungs- und Screeningverfahren neu bewertet – zu diesen Ländern gehören Somalia, Russland, Afghanistan, Brasilien, Iran, Irak, Ägypten, Nigeria, Thailand, Jemen und andere.

Die Unterbrechung beginnt am 21. Januar und dauert auf unbestimmte Zeit, bis das Ministerium eine Neubewertung der Visabearbeitung vornimmt.

 
Hunderte Lastwagen blockierten die Grenzübergänge zwischen Bosnien und Herzegowina und Kroatien.

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Mehrere hundert Lastwagen blockierten aus Protest den Warentransport an mehreren Grenzübergängen von Bosnien und Herzegowina in die Republik Kroatien, da sich Fahrer aus diesem Land innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten nicht länger als 90 Tage in der Europäischen Union aufhalten dürfen.

Wie die Organisatoren des Protests sowie der Verband der Automobil- und Motorradclubs in Bosnien und Herzegowina mit Sitz in Mostar mitteilten, wurde lediglich der Güterverkehr blockiert, nicht aber der Personenverkehr.

Mirko Ivanović, Koordinator des BiH-Logistikkonsortiums, einem Zusammenschluss von Transportunternehmen aus der Region, erklärte, die Proteste in Gradiška würden bis auf Weiteres andauern. „Das heißt, bis unsere Forderungen erfüllt sind. So war es geplant und vereinbart“, sagte Ivanović.
 

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Medved: Es ist beeindruckend, wenn diejenigen, die damals noch gar nicht geboren waren, in einem Buch mit Eindrücken über den Krieg schreiben.
Das kroatische Ministerium für Kriegsveteranen unterzeichnete ein Abkommen über die gegenseitige Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden aus Bosnien und Herzegowina, das das Feldunterrichtsprojekt in Vukovar für Studenten aus dem Nachbarland fortsetzt. Bislang haben rund neuntausend Studenten aus Bosnien und Herzegowina Vukovar besucht.

„Ich freue mich besonders darüber, dass Vukovar jedes Jahr von mehr als 50.000 Achtklässlern und ihren Begleitern aus ganz Kroatien besucht wird und dass Vukovar in all den Jahren insgesamt von mehr als 335.000 Schülern besucht wurde, darunter fast neuntausend aus Bosnien und Herzegowina“, sagte Minister Tomo Medved nach der Unterzeichnung des Abkommens.

In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kroatische Kriegsveteranen und dem Ministerium für Wissenschaft und Bildung werden seit 2016 obligatorische Exkursionen für Achtklässler der Grundschule durchgeführt. Seit 2022 wurde das Projekt auf Schüler aus Bosnien und Herzegowina ausgeweitet, die nach dem kroatischen Lehrplan unterrichtet werden.

„Wir bauen eine Brücke zwischen Kindern, Geschichte und Zukunft.“
Das Projekt wird vom Heimatkriegsdenkmalzentrum durchgeführt, und neben Vukovar besuchen die Schüler auch andere Städte wie Pakrac, Lipik, Karlovac, Knin und Okučani. „An authentischen Schauplätzen haben unsere Jugendlichen die Möglichkeit, die Bedeutung dieser Gebiete für die Verteidigung und Befreiung der Republik Kroatien kennenzulernen.“

„Besonders beeindruckend ist es, wenn Menschen, die damals noch gar nicht geboren waren, in ihren Erinnerungsbüchern über den Vaterlandskrieg schreiben“, sagte Medved. Das unterzeichnete Abkommen gilt bis zum Ende des nächsten Schuljahres. Alle Projektkosten trägt das Ministerium, mit Ausnahme der Reisekosten der Schüler aus Bosnien und Herzegowina, die von den Mitunterzeichnern übernommen werden.

 
171 Millionen für Westbalkan – Serbien geht bei EU-Geldregen leer aus
Millionenschwere EU-Förderung fließt in den Westbalkan – doch ein Land geht leer aus. Belgrad reagiert verstimmt auf die Verteilung der 171 Millionen Euro.

Die Europäische Union stellt 171 Millionen Euro für Westbalkanländer bereit, um Infrastrukturprojekte und den Privatsektor zu fördern. Laut Europäischer Kommission profitieren davon Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Albanien sowie Nordmazedonien – mit dem erklärten Ziel, die regionale Kooperation zu intensivieren und den EU-Annäherungsprozess voranzutreiben. Die EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos unterstrich die strategische Bedeutung dieser Investitionen für die europäische Integration der Region. Sie hob hervor, dass die Projekte darauf ausgerichtet seien, greifbare Verbesserungen für die Bevölkerung zu schaffen – von Infrastrukturmaßnahmen bis hin zu wirtschaftlichen Entwicklungsinitiativen.

Infrastrukturförderung
Der Löwenanteil des Finanzpakets – 91,8 Millionen Euro – fließt in die Modernisierung kritischer Infrastruktur. Zu den geförderten Vorhaben zählen der Ausbau von Breitbandnetzen und die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Durrës und Tirana in Albanien, Verbesserungen am Stromnetz in Nordmazedonien, energetische Sanierungen von Schulgebäuden in Nordmazedonien und Montenegro sowie Projekte zur Wasserversorgung und Abwasserbehandlung in Bosnien und Herzegowina.

 
Lkw-Fahrer beenden Protestblockade an EU-Außengrenze
Nach der Ankündigung einer Überarbeitung der EU-Regelung zur Ein- und Ausreise in den Schengenraum haben Lkw-Fahrer in Montenegro und Nordmazedonien gestern eine Blockade an der EU-Außengrenze beendet. Die Blockade in Serbien und Bosnien dauerte derweil weiter an.

Die von Speditionsverbänden koordinierten Protestaktionen hatte sich gegen das seit Oktober schrittweise eingeführte digitale Ein- und Ausreisesystem der EU für Drittstaatenangehörige gerichtet. Das Entry/Exit-System (EES) soll die Verwendung von Passstempeln abschaffen und Reisedaten und biometrische Informationen zentral für den gesamten Schengenraum erfassen – und so insbesondere den Schutz der EU-Außengrenzen verbessern.

Wiederholt Festnahmen
Laut der serbischen Handelskammer CCIS hatte es zuletzt wiederholt Festnahmen von Fahrern gegeben, die gegen die Regel verstoßen haben sollen, wonach der Aufenthalt in der EU auf 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen beschränkt ist. Zwar ist diese Begrenzung nicht neu. Durch das elektronische EES-System wird allerdings eine strengere Kontrolle dieser Vorgaben für Nicht-EU-Bürger möglich.

 
So laufen die Grenzkontrollen im neuen Zug Belgrad-Budapest ab!
Nach jahrelangen Verzögerungen nimmt die Schnellverbindung zwischen Belgrad und Budapest endlich Gestalt an – mit Tempo 200 in nur 2,5 Stunden.

Der Schnellzug zwischen Belgrad und Budapest soll Ende Februar oder Anfang März in Betrieb gehen, wie der ungarische Minister für Bauwesen und Verkehr, Janos Lazar, ankündigte. Der Güterverkehr wird voraussichtlich am 27. Februar starten, während der Personenverkehr zwischen dem 27. Februar und dem 15. März folgen soll – vorausgesetzt, alle technischen und sicherheitsrelevanten Überprüfungen verlaufen planmäßig. Die Fahrzeit zwischen den beiden Hauptstädten wird auf etwa zweieinhalb Stunden geschätzt, wobei die Züge auf bestimmten Streckenabschnitten Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h erreichen sollen.

Bei der Grenzabfertigung, für die ungarische Beamte bekannt langsam sind, stellt sich die Frage nach der praktischen Umsetzung im Bahnverkehr. Die Kontrolle der Reisenden soll etwa 30 Minuten in Anspruch nehmen und gemeinsam am ungarischen Bahnhof Kelebija durchgeführt werden. Güterzüge werden hingegen am Grenzübergang Subotica-Kelebija kontrolliert.

Als EU-Mitglied wendet Ungarn an seinen Grenzen bereits das EES-System (Entry/Exit-System) an, das biometrische Daten erfasst und die herkömmliche Passstempelung ersetzt. Die vollständige Implementierung dieses Systems ist für April 2026 vorgesehen.

 
Da wird der Weltfrieden bedroht, zumindest wenn es nach serbischen Vokabular geht :mrgreen:
Kroatien wird zusammen mit Albanien und Kosovo zum ersten Mal ein gemeinsames Militärmanöver abhalten.
Die albanische Verteidigungsministerin Pirro Vengu hat die Durchführung des ersten trilateralen Militärmanövers zwischen Albanien, Kosovo und Kroatien im Jahr 2026 angekündigt. Dieses Manöver ist Teil des kürzlich unterzeichneten Kooperationsabkommens zwischen den drei Ländern.

Vengu verkündete, dass ein weiterer wichtiger Schritt bei der Umsetzung des trilateralen Abkommens unternommen worden sei, und wies darauf hin, dass die Generalstabschefs Albaniens, des Kosovo und Kroatiens ein gemeinsames Treffen abgehalten hätten, um die militärische Zusammenarbeit weiter zu verbessern.

Ihm zufolge liegt der Schwerpunkt der Zusammenarbeit auf der Stärkung der militärischen Koordination, der verbesserten Interoperabilität und der Erhöhung der Einsatzbereitschaft der Streitkräfte der drei Länder. Besonderes Augenmerk wird auf die Entwicklung gemeinsamer Übungen und Trainings gelegt, um Sicherheitsherausforderungen und hybriden Bedrohungen zu begegnen.

Die diesjährige Übung
„Die erste trilaterale Übung wird im Jahr 2026 stattfinden, im Einklang mit dem Strategischen Konzept der NATO und den euro-atlantischen Zielen“, verkündete Vengu.

In Shkodra fand ein Treffen der Stabschefs der Streitkräfte Albaniens und Kroatiens sowie des Kommandeurs der Kosovo-Sicherheitskräfte statt, das eine scharfe Reaktion des serbischen Verteidigungsministeriums hervorrief, welches es als Bedrohung für den Frieden in der Region einstufte.

 
EU ohne Vetopower, anscheinend etwas, was den Deutschen gefällt ... aber auch Vucic, Rama, und Konakovic. Serbien wird dieser Vorschlag nichts bringen, wenn es sich immer weiter entfernt, wie z.B. in der Rechtstaatlichkeit.

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Brüssel will gebührenfreies Roaming für Westbalkan-Länder
Die EU-Kommission hat heute eine Ausweitung des gebührenfreien EU-Roamings auf die Westbalkan-Länder vorgeschlagen. Wer einen Handyvertrag aus der EU hat, könnte bei Reisen auf dem Balkan dann ohne zusätzliche Kosten im Internet surfen – und umgekehrt. Die 27 EU-Länder müssen nun zustimmen, damit die Kommission die Verhandlungen mit den Balkan-Staaten aufnehmen kann.

Die Westbalkan-Staaten Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien gehören zu den EU-Beitrittskandidaten.

Roaminggebühren in EU 2017 abgeschafft
Ohne Roaminggebühren wird für Anrufe, SMS und mobiles Internet im Ausland der gleiche Betrag fällig wie dort, wo der Handyvertrag abgeschlossen wurde. Die Netzanbieter müssen zudem für eine gleich schnelle Internetverbindung sorgen. Notrufe sind kostenlos.

Seit 2017 werden bei Reisen innerhalb der EU keine Roaminggebühren mehr fällig. Auch die Ukraine gehört seit Beginn dieses Jahres zur Roamingzone der EU.

 
Die Ex-Jugoslawen lachen wieder miteinander
Eine mittelmäßige kroatisch-serbische Komödie stürmt gerade die Kinocharts, auch in Österreich

Die aktuellsten Zahlen für die österreichischen Kinocharts betreffen das Wochenende vom 13. bis 15. Februar und sehen folgendermaßen aus: Svadba (29.444 Besucher und Besucherinnen), Wuthering Heights – Sturmhöhe (21.598) und The Housemaid – Wenn sie wüsste (17.917). Wenn Sie vom Film Svadba (dt. Hochzeit) noch nichts gehört haben, dann haben Sie wohl keinen Bezug zu Ex-Jugoslawien, sollten aber trotzdem weiterlesen.

Einfache Geschichte
Der Plot des Klassenschlagers Svadba ist schnell erzählt: Zwei junge Menschen aus wohlhabenden Familien studieren in London und verlieben sich ineinander. Unerwarteterweise wird Ana schwanger. Sie und ihr Freund Nebojša müssen jetzt den Eltern zu Hause die freudige Nachricht verkünden. Aber es gibt ein kleines Problem: Ana ist die Tochter eines kroatischen, ehemals sehr erfolgreichen Unternehmers, dem gerade die Pleite droht. Nebojša ist der Sohn eines serbischen Ministers.

Beide Familien sind nicht gerade erfreut. Sie fürchten um ihre Reputation bei Geldgebern und Wählerinnen. Trotzdem kommt man auf einer kroatischen Insel zusammen, um eine kleine geheime Hochzeit zu feiern. Damit alle zufrieden sind, soll es sowohl eine orthodoxe als auch eine katholische Trauung geben.

Wie in jeder massentauglichen Komödie passieren auch in Svadba unerwartete Verwicklungen, die Charaktere sind klischeehaft überzeichnet, die Witze manchmal platt.

 
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