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"Panama Papers": Geschäfte von Politikern und Prominenten in Steueroasen enthüllt

  • Ersteller Ersteller Indianer
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Am 9. Mai wird es Namen hageln:
ICIJ veröffentlicht Offshore-Register - Politik - Süddeutsche.de
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Paradise Papers

Wie SZ-Reporter und Hunderte Journalisten weltweit die Paradise Papers recherchiert haben. Die wichtigsten Fragen und Antworten.Von Frederik Obermaier und Bastian Obermayer

Die Paradise Papers sind ein neues Datenleck, das der SZ zugespielt wurde. Es handelt sich um 13,4 Millionen Dokumente - etwa 1,4 Terabyte - von zwei Offshore-Dienstleistern, Appleby und Asiaciti Trust, sowie den Unternehmensregistern von 19 Steueroasen.
Woher kommt der Name Paradise Papers?

Dieses Mal spielte, anders als bei den Panama Papers, nicht ein Land die zentrale Rolle, sondern sehr viele Länder. Da es sich bei all diesen Orten um sogenannte Steuerparadiese handelt, entstand der Name Paradise Papers.


Paradise Papers - So lief die SZ-Recherche - Politik - Süddeutsche.de
Paradise Papers kompakt - die Übersicht für Eilige - Politik - Süddeutsche.de
Paradise Papers: Das Paradies der Reichen - Wirtschaft - Süddeutsche.de
Steuerhinterziehung[h=2]Zur Hölle mit den Reichen[/h]All das liegt schon lange offen zutage. Jeder kann es sehen. Jeder kann es aussprechen. Und dennoch hält sich die Empörung in Grenzen. Auch nach den jüngsten Veröffentlichungen wird das nicht anders sein. Die Mechanismen der Selbstkorrektur funktionieren nicht. Der Skandal wird aufgedeckt - und besteht fort. Weil die Macht inzwischen so verteilt ist, dass Korrekturen nicht mehr möglich sind.

Das System ist zutiefst krank. Es ist unmoralisch und unanständig. Die Wut darauf wächst. Sie sucht sich nur die falschen Ziele. Der Hass der Betrogenen gilt eher dem Kriegs- als dem Steuerflüchtling. Unser Planet ist ein Paradies für Arschlöcher.
Paradise Papers: Zur Hölle mit den Reichen - Kolumne - SPIEGEL ONLINE

Ich habe nicht das Gefühl, dass sich durch das Bekanntwerden der PP groß etwas ändert oder geändert hat. Natürlich nicht:) Diejenigen mit der Macht betreiben ja auch Politik im Sinne derjenigen, die des Unmoralischen überführt wurden.
 
Ex-Mitinhaber der "Panama Papers"-Kanzlei gesteht vor Gericht
Ein Ex-Mitinhaber der Skandalkanzlei Mossack Fonseca räumt vor Gericht in Deutschland Beihilfe zur Steuerhinterziehung ein. Die Bildung einer kriminellen Vereinigung bestreitet er

Christoph Zollinger hat viele Leben gelebt. In jungen Jahren ging der Schweizer Jurist nach Panama. Er heiratete, gründete ein Bobteam und wurde später sogar "Spezialbotschafter des Außenministeriums". Dann kehrte er plötzlich zurück in die Schweiz. Er renoviert seither Bauernhäuser, schrieb einen Thriller und setzte früh auf Künstliche Intelligenz – so jedenfalls liest es sich auf seinem Linkedin-Profil.

Was in dieser Selbstinszenierung fehlt: Zollinger war jahrelang Partner von Mossack Fonseca, der Kanzlei im Epizentrum der 2016 veröffentlichten Panama Papers. Mossack Fonseca soll Staats- und Regierungschefs, Autokraten und Drogenhändlern sowie Prominenten und Profisportlern beim Verschleiern ihres Vermögens und anderen Straftaten geholfen haben. Weltweit wurden Hunderte Ermittlungsverfahren eingeleitet, Gesetze geändert – und laut Schätzungen umgerechnet bis zu zwei Milliarden Euro an Steuernachzahlungen und Strafen eingetrieben, also Geld, das zurück in die Staatskassen floss.

 
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