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Panama Sammelthread

Nicht nur der Einmarsch in Panama.
Nicht zu vergessen wieviele gestorben sind, als der Kanal gebaut wurde.
 
Der neue Präsident,US-Marionette Guillermo Endara Galimany wurde heute vor 20 Jahren am ersten Tag der Invasion in einer amerikanischen Kaserne vereidigt.
 
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Weniger Schiffe durch Panama – Dürre drückt den Welthandel, aber sie legt ihn nicht lahm
Ab dem 3. September senkt die Verwaltung des Panamakanals die tägliche Zahl der Durchfahrten von 36 auf 34 Schiffe, ab dem 15. September dann auf 32. Der Grund ist eine schwere Dürre in Mittelamerika, ausgelöst durch El Niño. In den beiden künstlichen Seen, die den Kanal speisen, fehlt Wasser, und von Mai bis August fiel in der Region bereits 34 Prozent weniger Regen als im langjährigen Schnitt. Die Kanalbehörde warnt, dass El Niño die Lage noch weiter verschärfen könnte. Für den Welthandel ist das kein Nebenschauplatz.

Rund fünf Prozent des weltweiten Seeverkehrs laufen durch Panama, beim amerikanischen Containerverkehr sind es etwa 40 Prozent. Besonders wichtig ist die Route für den Handel zwischen den USA, China, dem übrigen Asien sowie Staaten wie Japan, Chile und Südkorea. Schon jetzt gehen 9 von 10 Durchfahrten nur mit Vorabreservierung, die restlichen Plätze werden versteigert. Vor dem Iran-Krieg lag das durchschnittliche Höchstgebot bei rund 135.000 Dollar, im April zahlte eine Reederei für einen einzelnen Slot sogar vier Millionen Dollar. Wer keine Buchung hat, wird nun noch länger warten müssen. Das hat es schon einmal gegeben. 2023 fiel der Wasserstand in den Seen so tief, dass die Zahl der täglichen Passagen von 38 auf 22 sank. Damals stauten sich die Schiffe, Firmen wichen auf andere Routen aus.

Ganz so weit ist es diesmal noch nicht, doch der Druck wächst. Dazu kommt ein zweites Problem: Dieselben Seen versorgen auch etwa die Hälfte der 4,2 Millionen Einwohner Panamas mit Trinkwasser. Der Kanal ist also nicht nur Handelsweg, sondern Lebensader. Der Finanzanalyst Maxim Blant sagt, ein Zusammenbruch des Welthandels drohe trotzdem nicht. Panama sei kein abgeschlossener Engpass wie die Straße von Hormus. Schiffe könnten andere Wege fahren, vieles dauere dann einfach länger und werde etwas teurer. Für die USA heißt das wohl mehr Verkehr über eigene Häfen an Ost- und Westküste. Für China und andere asiatische Staaten wird es unbequemer, für Südamerika ebenfalls, aber nicht existenzbedrohend. Der Kanal bleibt offen. Nur billiger, schneller und bequemer wird er gerade nicht.

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