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Parlamentswahlen Kosovo 28.12.2025

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  • VV (Albin Kurti)

    Stimmen: 6 60,0%
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    Stimmen: 1 10,0%
  • LDK (Lumur Abdixhiku)

    Stimmen: 2 20,0%
  • AAK (Ramush Haradinaj)

    Stimmen: 0 0,0%
  • SL (Serbische Liste)

    Stimmen: 1 10,0%
  • NISMA (Fatmir Limaj)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Andere Partei (Falls ja welche?)

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    10
Gemäß dieser Logik hätte der Krieg zwischen Russland und der Ukraine auch binnen Tagen entschieden sein müssen. Die Welt ist komplexer als das. Die Voraussetzung ist aber, dass die Kosovaren bereit sein müssen, zu kämpfen, andernfalls hilft nichts.

So viele „Militärexperten“ und Analysten haben das vorausgesagt, als der Krieg in der Ukraine begann. Die Ukraine würde binnen Tagen von Russland eingenommen, es ist eine Frage der Zeit bis Russland Kiew erreicht, Russland sei um so und so vielfaches der Ukraine überlegen, usw. Und ein Jahr später, als alles das nicht eintrat, waren es die selben „Militärexperten“ die dann voraussagten, dass Russland diesen Krieg nicht mehr lange aushielte und anderes dummes Geschwätz :lol:

Was ich sagen will, es gibt so viele „Experten“ heutzutage, die so viel über alles wissen und im Endeffekt wissen sie nichts. Genauso verhält es sich mit einem potentiellen Krieg zwischen Serbien und Kosovo. Auf „Experten“ zu hören ist nie ein guter Rat :lol:
 
So viele „Militärexperten“ und Analysten haben das vorausgesagt, als der Krieg in der Ukraine begann. Die Ukraine würde binnen Tagen von Russland eingenommen, es ist eine Frage der Zeit bis Russland Kiew erreicht, Russland sei um so und so vielfaches der Ukraine überlegen, usw. Und ein Jahr später, als alles das nicht eintrat, waren es die selben „Militärexperten“ die dann voraussagten, dass Russland diesen Krieg nicht mehr lange aushielte und anderes dummes Geschwätz :lol:

Was ich sagen will, es gibt so viele „Experten“ heutzutage, die so viel über alles wissen und im Endeffekt wissen sie nichts. Genauso verhält es sich mit einem potentiellen Krieg zwischen Serbien und Kosovo. Auf „Experten“ zu hören ist nie ein guter Rat :lol:
Es ist gut, realistisch zu sein und es ist ebenfalls klar, dass die Schlagkraft Serbiens wahrscheinlich unverhältnismäßig größer ist, wenn man die Artillerie etc. hinzuzieht. Hoffen wir, dass wir so ein Szenario nie erleben müssen aber eines ist klar, nämlich dass die 20-40 Jährigen in Serbien heute aus geburtenschwachen Generationen besteht, heißt, wenn sie wegfallen, bedeutet das einfach, dass Arbeitskräfte wegfallen. Das Land scheint auch ein starkes Auswanderungsproblem zu haben. Eine Mann-Frau-Ungleichheit würde das Problem immens verschärfen.

In jedem Szenario, in denen die Albaner nicht einfach widerstandslos aufgeben, wäre jede Eroberung sehr kostspielig und viel Glück dabei ein Land zu besetzen, in dem die absolute Mehrheit nicht serbisch ist. :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
In jedem Szenario, in denen die Albaner nicht einfach widerstandslos aufgeben, wäre jede Eroberung sehr kostspielig und viel Glück dabei ein Land zu besetzen, in dem die absolute Mehrheit nicht serbisch ist. :lol:
Das ist der Punkt. Serbien müsste ein Besatzungsregime installieren, um 90% der Menschen im Kosovo zu unterdrücken. Das führt zu Guerilliakrieg und ständigen Anschlägen. Der Widerstand wäre nach 25 Jahren Unabhängigkeit ein anderer als der von Rugova Anfang der 90er, als ein großer Teil der politischen Elite ideologisch aus Tito Jugoslawien stammte.

Das wäre die ein kleines Land wie Serbien nicht nur kräftezehrend, es würde das Land in Europa auch sofort komplett isolieren. Von Russland vielleicht abgesehen.

Also da hätte es wahrscheinlich selbst Russland in der Ukraine nach einer Kapitulation leichter. Weil es wahrscheinlich genug Ukrainer gibt, die als Handlanger einer Pro Moskau Regierung arbeiten würden.

Dass es genug Albaner gäbe, die für ein Belgrader Regime und gegen ihre Landsleute arbeiten und kämpfen würden ist schwer vorstellbar.
 
B92: Was steckt hinter Videnovićs Glückwunsch an Kurti: Ideologie der Niederlage und Loyalität gegenüber Priština

Der Professor Ivan Videnović gratulierte Albin Kurti zu seinem Sieg und verlieh damit den Behörden in Priština sowie der Politik des Drucks auf die Serben Legitimität, schreibt 24sedam.

Der Universitätsprofessor und Oppositionsaktivist Ivan Videnović gratulierte öffentlich dem „Sieg“ von Albin Kurti, dem Vorsitzenden der Bewegung Selbstbestimmung, mit einer Botschaft, die – wie dieses Portal berichtet – heftige Reaktionen in der heimischen Öffentlichkeit auslöste.

In einem Beitrag im sozialen Netzwerk X schrieb Videnović:

„Glückwunsch an den Premierminister aller Bürger des Kosovo, Albin Kurti, den letzten politischen Gefangenen des stalinistischen Regimes von Slobodan Milošević.“

Wie 24sedam weiter berichtet, wurde die Botschaft anlässlich der Wahlen in Priština veröffentlicht – zu einem Zeitpunkt, an dem die Serben im Kosovo und in Metochien anhaltendem Druck, institutioneller Gewalt und politischer Repression ausgesetzt sind, während die Wahlen ohne Beteiligung der serbischen Bevölkerung stattfanden.

Trotzdem stellte Videnović Kurtis Sieg als demokratisches Ergebnis dar und verlieh ihm volle politische Legitimität – nicht als anonymer Nutzer sozialer Netzwerke, sondern als Professor mit universitärem Lehrstuhl und öffentlichem Einfluss, so das Portal.

Šta stoji iza Videnovićeve čestitke Kurtiju: Ideologija poraza i lojalnost Prištini
Profesor Ivan Videnović čestitao je pobedu Aljbinu Kurtiju dajući legitimitet vlasti u Prištini i politici pritiska nad Srbima, piše 24sedam.

Univerzitetski profesor i opozicioni aktivista Ivan Videnović javno je čestitao "pobedu" Aljbinu Kurtiju, lideru pokreta Samoopredeljenje, porukom koja je izazvala burne reakcije u domaćoj javnosti, kako navodi ovaj portal.

U objavi na društvenoj mreži Iks, Videnović je napisao sledeće:
"Čestitke premijeru svih građana Kosova Aljbinu Kurtiju, poslednjem političkom zatvoreniku staljinističkog režima Slobodana Miloševića."

Kako navodi 24sedam, poruka je objavljena povodom izbora u Prištini, i to u trenutku kada Srbi na Kosovu i Metohiji trpe kontinuirane pritiske, institucionalno nasilje i političku represiju, dok su izbori održani bez učešća srpskog naroda.

Uprkos tome, Videnović je Kurtijevu pobedu predstavio kao demokratski ishod i dao joj puni politički legitimitet, ne kao anonimni korisnik društvenih mreža, već kao profesor sa univerzitetskom katedrom i javnim uticaje, navodi portal.

 
Faszinierend, wie Vucic-Medien Schnappatmung bekommen, sobald ein Serbe einem Kosovaren gratuliert. Plötzlich ist ein Glückwunsch schon "Loyalität gegenüber Priština“.
Und dann noch das Märchen von "Wahlen ohne serbische Bevölkerung“, obwohl Serben sehr wohl teilnehmen konnten, wenn sie wollten. Kritik gilt als Verrat, Fakten als Lüge.
Willkommen in der Parallelrealität der serbischen regierungsnahen Medien
 
Ich habe mir mal die Alterspyramide der Serben vor Augen geführt und jeder tote Soldat würde bei denen wie eine demographische Bombe einschlagen. Wie man es dreht und wendet, Serbien ist nicht in der Lage Kriege zu verkraften.
Im Prinzip weiß dass jeder außer ein paar debile Nationalisten von denen es im BF mittlerweile auch nur noch einen Kandidaten von gibt. Es gibt trotz Abwanderung etc. schon jetzt deutlich mehr wehrfähige männliche Albaner als Serben auf dem Balkan, was nützen einem die zig Waffen mehr auf dem Papier wenn man nicht in der Lage ist, eine ausreichend große Truppe aufzustellen. Wenn man irgendwo einmarschieren will, muss man immer mit hohen Verlusten rechnen trotz derer man am Ende siegreich ist ansonsten braucht man gar nicht erst anzufangen.
 
So viele „Militärexperten“ und Analysten haben das vorausgesagt, als der Krieg in der Ukraine begann. Die Ukraine würde binnen Tagen von Russland eingenommen, es ist eine Frage der Zeit bis Russland Kiew erreicht, Russland sei um so und so vielfaches der Ukraine überlegen, usw. Und ein Jahr später, als alles das nicht eintrat, waren es die selben „Militärexperten“ die dann voraussagten, dass Russland diesen Krieg nicht mehr lange aushielte und anderes dummes Geschwätz :lol:

Was ich sagen will, es gibt so viele „Experten“ heutzutage, die so viel über alles wissen und im Endeffekt wissen sie nichts. Genauso verhält es sich mit einem potentiellen Krieg zwischen Serbien und Kosovo. Auf „Experten“ zu hören ist nie ein guter Rat :lol:

Ich glaube nicht das hier irgendjemand Militärexperte ist. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten. Hast du einen link, wo ein Experte behauptet hat, dass die Ukraine binnen Tagen eingenommen wird ? Hast du mal auf die Landkarte geschaut ? Dazu noch die massiven Militärhilfen, Mehrfachraketenwerfer, Panzer, Luftverteidigungsssysteme, Geheimdienstinformationen, Söldner, Satellitenaufnahmen usw.. ohne diese massiven Hilfen würde es sowas von anders aussehen. Und ja, das hat sich Putin anfangs sicher anders vorgestellt. Ganz schlechter Vergleich zu Kosovo finde ich.
 
Ich glaube nicht das hier irgendjemand Militärexperte ist. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten. Hast du einen link, wo ein Experte behauptet hat, dass die Ukraine binnen Tagen eingenommen wird ? Hast du mal auf die Landkarte geschaut ? Dazu noch die massiven Militärhilfen, Mehrfachraketenwerfer, Panzer, Luftverteidigungsssysteme, Geheimdienstinformationen, Söldner, Satellitenaufnahmen usw.. ohne diese massiven Hilfen würde es sowas von anders aussehen. Und ja, das hat sich Putin anfangs sicher anders vorgestellt. Ganz schlechter Vergleich zu Kosovo finde ich.
Es wäre aber ziemlich unwahrscheinlich, dass Kosovo nicht von irgendwo Unterstützung erhält, egal wie es geopolitisch in Zukunft aussehen wird. Mag sein dass der Westen sich global zurückziehen muss und es eine Trennung zwischen EU und USA geben wird, dass wird aber nun den Weg öffnen für mehrere andere Mächte und auch die werden sich Verbündete suchen und um Einfluss buhlen. Das war schon immer so gerade auf dem Balkan.
 
Ich glaube nicht das hier irgendjemand Militärexperte ist. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten. Hast du einen link, wo ein Experte behauptet hat, dass die Ukraine binnen Tagen eingenommen wird ? Hast du mal auf die Landkarte geschaut ? Dazu noch die massiven Militärhilfen, Mehrfachraketenwerfer, Panzer, Luftverteidigungsssysteme, Geheimdienstinformationen, Söldner, Satellitenaufnahmen usw.. ohne diese massiven Hilfen würde es sowas von anders aussehen. Und ja, das hat sich Putin anfangs sicher anders vorgestellt. Ganz schlechter Vergleich zu Kosovo finde ich.
Der Vergleich sollte einfach verdeutlichen, dass Konflikte zumeist gar nicht so vorherzusehen sind.
 
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